Aktuelle Veranstaltungen

virtuelle KAFKA.WEGE

SANATORIUM WIENERWALD – FEICHTENBACH

Anfang April 1924 kam Franz Kafka aus Prag ins Sanatorium Wienerwald bei Pernitz/NÖ, um seine fortgeschrittene Tuberkulose in guter Luft und ruhiger Umgebung behandeln zu lassen. Sein Aufenthalt dauerte nur wenige Tage: Die Krankheit war bereits so weit fortgeschritten, dass die Mittel eines Sanatoriums nicht ausreichten.
Das Sanatoriumsgebäude wurde von 1872 bis 2002 genutzt und ist heute eine Ruine.
In seiner wechselvollen Geschichte war es u.a. nobles Sanatorium, Sterbeort des Bundeskanzlers Seipel, ›Lebensborn‹-Heim der SS, ÖGB-Urlauberheim und Hotel.

Charlotte Spitzer und Manfred Müller sprechen über Kafkas Zeit im Sanatorium Wienerwald sowie über die Geschichte des Gebäudes und zeigen Dokumente und Bilder aus den verschiedenen Nutzungsphasen.

Gemeinsam mit der Franz Kafka-Gesellschaft

BIOGRAFIEN

ARTHUR SCHNITZLER

Max Haberich: »Arthur Schnitzler. Anatom des Fin de Siècle« (Kremayr & Scheriau)

Max Haberich zeigt »den Jahrhundert-Autor in einem völlig neuen Licht«: »als sozialkritischen Autor, der sich über Jahrzehnte mit seiner jüdischen Herkunft auseinandersetzte und mit messerscharfer Beobachtung den stetig zunehmenden Antisemitismus in den Blick nahm.« (Verlag)

Bettina Rossbacher liest Arthur Schnitzler.

Moderation und Gespräch: Ursula Ebel

LITERATUR.GESCHICHTE

Stefan Zweig: »Sternstunden der Menschheit. Historische Miniaturen« (hg. von Werner Michler und Martina Wörgötter; Zsolnay Verlag),
zum Auftakt der großen ›Salzburger Ausgabe‹: Das erzählerische Werk von Stefan Zweig in sieben Bänden.
Seit 2015 wird am Stefan Zweig-Zentrum der Universität Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Germanistik unter Leitung von Klemens Renoldner und Werner Michler die neue Ausgabe sämtlicher erzählender Schriften des Autors erarbeitet.

Stefan Zweig war und ist einer der meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein größter Erfolg sind die »Sternstunden der Menschheit«, die in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurden und zu den Höhepunkten der deutschsprachigen Literatur der Zwischenkriegszeit zählen. Eine wissenschaftlich verantwortete Ausgabe war seit langem notwendig. Die Neuausgabe kann nicht nur viele Fehler und ungerechtfertigte Eingriffe durch frühere Herausgeber beseitigen, sie ermöglicht auch Vergleiche zwischen verschiedenen Fassungen derselben Texte.

Werner Michler, Klemens Renoldner und Martina Wörgötter präsentieren gemeinsam mit Herbert Ohrlinger (Zsolnay Verlag) den Band.

Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit dem Stefan Zweig Centre Salzburg

Aktuelle Hinweise

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Wien 1., Herrengasse 5
Freier Eintritt zu den Veranstaltungen!
Unsere Räumlichkeiten sind leider
NICHT BARRIEREFREI erreichbar.

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Originalaufnahmen unserer Veranstaltungen ab 1965

Im ständig wachsenden Programmarchiv gibt es seit kurzem Direktverlinkungen zur Österreichischen Mediathek. Alle Veranstaltungen im Archiv, neben denen sich das blaue Mediathek-Logo befindet, sind ganz oder teilweise im Internet als Originalmitschnitte nachzuerleben.
Bisher gibt es zahlreiche Einträge aus den Jahren 1965-1976.

Einfach auf das Mediathek-Logo neben der Veranstaltung klicken und zuhören – zum Beispiel, wenn Ingeborg Bachmann am 10. Mai 1965 erstmals »Böhmen liegt am Meer« liest.

Die Österreichische Gesellschaft für Literatur

In der Rubrik Geschichte finden Sie Informationen aus 50 Jahren.
In Dokumente hören und sehen Sie Ausschnitte aus Lesungen.
In der Galerie präsentieren wir Fotos aus unserem Archiv.