Biographie

Paul Fields

wurde 1943 in Harmansdorf als Sohn eines k.u.k. Militärmusikers geboren. Ab seinem vierten Lebensjahr erhielt er Geigenunterricht und Unterweisungen in Musiktheorie, sowie Klavierunterricht bei seiner Mutter Theresia Maria Madzo. Mit zwölf Jahren begann er am Konservatorium der Stadt Wien zu studieren, mit den Hauptfächern Violine (bei den Professoren: Spitz, Ebenstein, Kukacka und Schich), Gesang und Opernschule (bei den Professoren Tempele und Steingruber-Wildgans) sowie dem dazugehörenden Fach Klavier (Professor V. Sokolowksy mit J. M. Hauer-Studium) und den Nebenfächern Musikerziehung, Musikgeschichte, Komposition und Dirigentenkurs. Er ist ausgebildeter Buch-Kunst-Musikverleger, arbeitete mehrere Jahre bei renommierten Wiener Musikhäusern. Ab dem 19. Lebensjahr war er bereits Berufsmusiker, mit 21 Jahren war er unter J. Fehring am Theater an der Wien engagiert, ab 1974 hauptsächlich als Solist und mit eigenen Streicherensembles tätig. 1981 Gründung er die »paul fields musicproduction« , die »soundfieldstonestudio« und »granit records« , 1985 gründete er den Buch-Kunst-Musikverlag »FIELDS EDITIONS« , der u.a. Hot Club Austria, Reform Art Unit produzierte, Wienerwald Schrammeln, Beate Bekay, Felix Dvorak, Vienna Flautists. Auf den hauseigenen Labels entstanden: Granit Records, Classica Digital, Jazzfields Rcords, Granitoga, Aural Tradition und Rau Records. 1998 wurde ihm das Goldenen Ehrenzeichens der Stadt Wien verliehen. Paul Fields ist Violinvirtuose, Komponist, Arrangeur, Stehgeiger, Multiin-strumentalist (u. a. Alt-, Sopran- und Tenor-Saxophon, Banjo, Elektrogitarre, Harmonium, Keyboard, Kontrabass, Mandoline, ca. 30 Arten Percussion, Trompete) und in fast allen Stilrichtungen zuhause. Er hat mit Jazzgrößen wie Anthony Braxton, Leena Conquest, Art Farmer, Sunny Murray, Aladar Pege und Clifford Thornton gespielt. Seine Vielseitigkeit von Klassik bis Jazz, von Sinti bis Jiddisch, von Schrammel bis Walzer und von Vivaldi bis Free Improvising hat ihn mit Showstars wie Shirley Bassey, Edita Gruberova, André Heller, Ludwig Hirsch, Marianne Mendt, Elfriede Ott, Freddy Quinn und Heinz Rühmann arbeiten lassen.