Namensliste

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Biographie

Alfred Kolleritsch

geb. 1931 in Brunnsee/Stmk, Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Graz, 1955 Lehramtsprüfung für Geschichte und Philosophie, ab 1958 in Leibnitz, dann in Graz als Mittelschullehrer tätig, 1964 Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Martin Heidegger, 1972—75 Lehraufträge an der Grazer Universität, Gründungsmitglied und Herausgeber der Literaturzeitschrift »manuskripte« , Gründungsmitglied und bis 1983 einer der Vizepräsidenten der GAV, 1987 Austritt aus der Vereinigung, literarisch tätig seit 1948, Veröffentlichungen seit 1958. Buchpublikationen u. a.: »Die Pfirsichtöter. Ein seismographischer Roman« (1972); »Die grüne Seite« , Roman (1974); »Absturz ins Glück« , Gedichte (1983); »Augenlust« , Gedichte (1986); »Gegenwege« , Gedichte (1991); »Der letzte Österreicher« (1995); »Die geretteten Köche« (1997); »In den Tälern der Welt« (1999). Zahlreiche Preise, u. a.: Österreichischer Würdigungspreis für Literatur 1982; Georg-Trakl-Preis 1987; Friedrich-Torberg-Hörspielpreis 1985; Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik 1993.