Biographie

Jacques Lajarrige

geb. 1960 in Angers/FR, bis 2011 Universitätsprofessor am Germanistischen Institut der Universität Paris III - Sorbonne Nouvelle, seither an der Université de Toulouse II – Le Mirail, dort Leiter des Forschungszentrums Centre de Recherches et d'Études Germaniques. Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift ›AUSTRIACA‹. Übersetzer, zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschsprachigen Lyrik und zur österreich- ischen Literatur des 19. und 20. Jhdts. Promotion mit einer Arbeit zum Frühwerk H.C. Artmanns. Forschungsschwerpunkte: Literatur und Kulturgeschichte Österreichs, moderne und zeitgenössische Lyrik, deutschsprachige Literaturen des mitteleuropäischen Raums. Zuletzt in deutscher Sprache erschienen u.a.: »Milo Dor – Budapest – Belgrad – Wien« (Hrsg., 2004); »›Mitteleuropa‹: Geschichte eines transnationalen Diskurses im 20. Jahrhundert« (Mithrsg., 2011); »Kann Literatur Zeuge sein? Poetologische und politische Aspekte in Herta Müllers Werk« (Mithrsg., 2014); »Soma Morgenstern – Von Galizien ins amerikanische Exil« (Hrsg., 2014); »Irreführung der Dämon en. Acht Essays zu Gregor von Rezzori« (gemeinsam mit Andrei Corbea-Hoisie, 2014).