Namensliste

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Biographie

Zsuszana Rakovsky

geb. 1950 in Sopron, studierte in Debrecen und in Budapest Finnougristik und Anglistik, arbeitete als Bibliothekarin, von 1982 bis 1986 als Redakteurin beim Verlag »Helikon« . Seit 1986 ist sie freischaffende Lyrikerin und Übersetzerin. Unter dem Titel »New Life« erschien 1994 eine Auswahl ihres Schaffens in englischer Sprache. Für ihre Dichtung erhielt sie den Graves-Preis (1980), Tibor-Déry-Preis (1986, 1991), József-Attila-Preis (1988), Buch des Jahres-Preis (1989), IRAT-Niveaupreis (1992), Soros-Preis für das Lebenswerk (1992), Soros-Preis für das Schaffen (1997), Lorbeerkranz-Preis der Ungarischen Republik (1997). Ihre Gedichtbände »Jóslatok és határidök« (Prophezeiungen und Termine) 1981; »Tovább egy házzal« (Um ein Haus weiter) 1987; »Fehér-fekete« (Wei§-Schwarz) 1991; »Hangok« (Stimme) 1994; »New Life« (Válogatott versek angolul) 1994; »Egyirányú utca« (Einbahnstraße) 1998. Zsuzsana Rakovsky übersetzte irische Volksmärchen, Wordsworth und Coleridge, Lewis Carroll, Theodor Storm und C. F. Meyer , Robert E. Sherwood, Elizabeth Bishop, G. K. Chesterton, Bruno Bettelheim und Bertrand Russell ins Ungarische. 2002 erschien ihr erstes Buch auf Deutsch: »Familienroman«.