geb. 1964 in Wien, wo sie heute lebt, studierte Germanistik, Schwerpunkt österreichische Literatur der Gegenwart. Die Essayistin und Literaturkritikerin war von 1995 bis 1998 Chefredakteurin der steirischen Kulturzeitschrift »was« und von 1996 bis 2001 mitverantwortlich für das Festival »Literatur im März« in Wien. Sie publiziert Essays und Kritiken in überregionalen Medien wie ›Der Standard‹, ›Die Presse‹ und ›Literatur und Kritik‹. 2001 wurde sie mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik ausgezeichnet. Mitglied der Jury des Ingeborg Bachmann-Preises, seit 2007 Assistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien.
Zahlreiche Veröffentlichungen v.a. zur österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, zuletzt: »›Wo niemand zuhaus ist, dort bin ich zuhaus.‹ Theodor Kramer – Heimatdichter und Sozialdemokrat zwischen den Fronten« (1993); »Marlen Haushofer. Die Biographie« (2000); »Frauen verstehen keinen Spaß« (Hrsg., 2002); »›Ich kannte den Mörder, wußte nur nicht, wer er war.‹ Zum Kriminalroman der Gegenwart« (Mithrsg.; 2004); »Im Keller. Der Untergrund des literarischen Aufbruchs nach 1945« (Mithrsg.; 2006); »›In welcher Sprache träumen Sie‹ Österreichische Exillyrik« (Mithrsg., 2007); »Grenzgänge - Der Schriftsteller Karl-Markus Gauß« (gem.mit Herbert Ohrlinger, 2010).