Namensliste

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Biographie

Pamelia Stickney

(geborene Kurstin) geb. 1976 in Los Angeles, CA/USA. Mit 2 Jahren begann sie Klavier zu spielen, mit 12 Jahren erhielt sie Unterricht  in Violine, Bratsche und Cello und schließlich, als sie groß genug dafür war, auch Kontra- bass. Ihre berufliche Laufbahn begann sie als Jazz- / Rock-Musikerin. Während Aufnahmen mit der Band Geggy Tah (Luaka Bop) 1997 zeigte ihr ein Bandmitglied  den Film ›Theremin: eine elektronische Odyssey‹ von Steven Martin, welcher sie inspirierte das Theremin zu erlernen. ›Ihre Kenntnisse auf Saiteninstrumenten und ihr Hintergrund als Jazz-Bassistin geben ihrer Spieltechnik eine eigene Signatur, welche die Ausdrucks- möglichkeiten des Instruments erweitern‹ (TED TALK (online)). 2003 begann sie mit Auftritten ihrer »Solo ›Theremin Orchester‹ Stücke« in welchen sie mittels Looping Pedals komponiert und/oder improvisiert. 2007 kam ihr Debutalbum »Thinking Out Loud« beim Label John Zorns Tzadik heraus. Pamelia ist eine der begehrtesten KünstlerInnen auf dem Theremin. Dies führte zu zahlreichen weltweiten Auftritten und Aufnahmen mit Künstlern wie David Byrne, Simone Dinnerstein, Kontrapunkt Ensemble des Wiener Musikvereins, Yoko Ono, Grace Jones, Otto Lechner, Arthur Blythe, Seb Rochford, Sebastien Tellier, Bela Fleck & The Flecktones und zuletzt mit dem Cape Symphony Orchestra von Jung-Ho Pak. 2005 zog sie nach Wien, wo sie die Band ›Blueblut‹ mitbegründete, mit der sie ausgiebig tourt und bisher 2 Alben veröffentlicht hat.

›…In ihren Solo-Konzerten entwirft die junge Amerikanerin schlicht einzigartige Klanglandschaften. Durch die Verwendung von Loops ist die Musikerin in der Lage, mehrstimmige zum Teil orchestral anmutende Klanggebilde zu erzeugen, die vor allem aufgrund ihrer "Reduziertheit" eine unglaublich dichte Atmosphäre entwickeln. Pamelia Kurstin bewegt sich in ihrer Arbeit gekonnt zwischen den Polen der Komposition und der reinen Improvisation und lotet dabei alle Möglichkeiten ihres Instrumentes aus. Ihre Stücke beziehen die Spannungsmomente vor allem aus dem langsamen Aufbau und einer stetigen Steigerung bis hin zum musikalischen Höhepunkt…‹ (musicaustria.at)