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Nina Fjodorowa

* 17. Juni 1935 in Il'inskii, Russland

 

studierte an der Fakultät für Geschichte und Philologie der Universität Perm, war dann um 1959 als Lehrerin für Russische Sprache und Literatur tätig. Später arbeitete sie als Journalistin in Salechard. Sie leitete die Leserbriefabteilung der Zeitung in Alexandrowsk und arbeitete auch beim Radio der Oblast Omsk. 1964 kam es zur Rückkehr nach Perm und zum Antritt der Stelle als Sekretärin der Zeitung der Universität Perm. 1966 übernahm sie die Leitung der Lesesäle der Permer Zentralen Städtischen Puschkin-Bibliothek. Beschäftigungsthemen zu dieser Zeit waren: Heimatforschung, die Geschichte des Bibliothekswesens und dem Leben Alexander Iwanowitsch Herzens. 1971 kam es zu einem Fernstudium als Bibliothekarin und Bibliografin ab. Veröffentlichungen gab es in Zeitungen und Sammelbänden des Permer Buchverlags. 1976 gab es einen Institutswechsel und sie wurde Senior-Laborantin am Lehrstuhl für Bibliothekswissenschaft. Dabei kam es zu zahlreichen Vorlesungen ihrerseits. 1982 erfolgte die Verteidigung ihrer Dissertation und 1985 wurde sie zur Dozentin. Ihr Forschungsschwerpunkt war die Entwicklung des Buchwesens in der Provinz am Beispiel des Buchwesens im Gouvernement Perm von 1792 bis in die Gegenwart. In ihrer Pension verfasste sie weiter Bücher zur Permer Geschichte und Buchkultur.

 

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