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3
Mai 12
Do.
19:00

 

Peter Henisch

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

MAY IM MAI

Peter Henisch liest aus seinem Roman »Vom Wunsch, Indianer zu werden. Wie Franz Kafka Karl May traf und trotzdem nicht in Amerika landete« (Residenz Verlag).

Im Anschluss führt der Autor mit Katharina Tiwald und  Konrad Paul Liessmann ein Gespräch über phantastische Reisen, fiktive Szenarien, über Karl May, Franz Kafka – und Peter Henisch.

»Im Kopf war Karl May ja schon oft in Amerika. Aber erst im September 1908 macht er sich wirklich auf, um sich in Bremerhaven nach New York einzuschiffen, gemeinsam mit seiner zweiten Frau Klara. Und wie es der Zufall will, trifft er auf dem Schiff ausgerechnet Franz Kafka, einen jungen Mann, der sehr schmal und sehr blass an der Reling steht. Will er sich, Gott behüte, ins Meer stürzen? Peter Henischs Buch ist ein amüsantes Fantasie-Stück, ein raffiniertes Kammerspiel zwischen Realität und Fiktion.« (Verlag)

Moderation und Gespräch: Marianne Gruber

2
Mai 12
Mi.
19:00

 

LITERATUR.GESCHICHTE

Hubert Reitterer (Wien): Skurrilität mit tieferer Bedeutung? Fritz von Herzmanovsky-Orlandos Umgang mit der Wirklichkeit

Der Vortrag hat sich die Aufgabe gestellt, nicht nur die den geradezu sprichwörtlich gewordenen Skurrilitäten Herzmanovsky-Orlandos zu Grunde liegenden historischen Realitäten, sondern auch deren Ort im persönlichen,  mythologisch-mystizistischen Geschichts- und Weltbild des Autors festzustellen.

Moderation: Johann Hüttner
Gemeinsam mit der Grillparzer-Gesellschaft

26
April 12
Do.
19:00

 

LITERATUR.GESCHICHTE

ZU ARTHUR SCHNITZLERS 150. GEBURTSTAG

Michael Rohrwasser und Stephan Kurz:
»›A. ist manchmal wie ein kleines Kind‹ – Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino« (Böhlau Verlag).

Lesung: Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler, gelesen von Nicola Kirsch (Schauspielhaus) und Roland Koch (Burgtheater).

Lesung und Präsentation gelten der späten und schwierigen, aber kultur- und mediengeschichtlich ungemein aufschlussreichen Beziehung Schnitzlers zur Schriftstellerin Clara Pollaczek (1875-1951).

Moderation: Konstanze Fliedl
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der
Arthur Schnitzler-Gesellschaft
Im Anschluss Erfrischungen

24
April 12
Di.
19:00

 

Hertha Kräftner

mit Dine Petrik und Daniela Strigl
AUTOR*INNEN.LEXIKON

HERTHA KRÄFTNER

Dine Petrik liest aus »Hertha Kräftner. Die verfehlte Wirklichkeit« (edition art science).

Danach spricht die Autorin mit Daniela Strigl (Autorin des Vorworts) über Hertha Kräftner und Verwicklungen zwischen Gerüchten, Biografie, Werk und Mythos.

»Inzwischen hat Hertha Kräftner zwar ihren Platz in den Literaturgeschichten erobert, ihr Name gehört aber nach wie vor nicht zum literarischen Kanon des Landes. Sie ist eine Ikone der mehr oder weniger Eingeweihten geblieben.« (Daniela Strigl)

Moderation: Manfred Müller

19
April 12
Do.
19:00

 

ZEITSCHRIFTEN

›REIBEISEN. DAS KULTURMAGAZIN‹ – HEFT 29

Heftvorstellung: Josef Graßmugg

Es lesen u.a. Christine Teichmann, Shelagh Krainer und Matthias Mander.

Moderation: Marianne Gruber
Im Anschluss Erfrischungen

17
April 12
Di.
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Karin Ivancsics liest aus ihrem neuen Roman »Restplatzbörse« (Bibliothek der Provinz).
In wechselnden Szenen erzählt Karin Ivancsics von den verschiedenen Charakteren in einer Reisegesellschaft auf dem Heimweg vom Tauchurlaub. Aus pointierten Portraits und präzisen Schilderungen entsteht ein »äußerst lebendiger Ausschnitt unserer gegenwärtigen Gesellschaft«. (Verlag)

Mieze Medusa liest aus ihrem zweiten Roman »Mia Messer« (Milena Verlag).
Die Kunstdiebin Mia Messer, spezialisiert auf die Gemälde feministischer Künstlerinnen, wird meistens übersehen (ein großer Vorteil in ihrem Gewerbe!) und hat als talentiertester Spross einer alteingesessenen Wiener Ganovenfamilie viel vor... »Mia Messer ist spannend und unterhaltsam wie Ocean’s Eleven, nur in kleinerer Besetzung. « (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

12
April 12
Do.
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Bettina Balàka liest aus »Kassiopeia« (Haymon Verlag).

»In ihrem neuen Roman inszeniert Bettina Balàka die Tragikomödie zwischenmenschlicher Beziehungen – doppelbödig, überraschend und mit einer gehörigen Portion Witz erzählt.« (Verlag)

Moderation: Marianne Gruber

29
März 12
Do.
15:30

 

SYMPOSION

ELAZAR BENYOËTZ ZUM 75. GEBURTSTAG
›SCHREIBE ICH DEUTSCH, TRÖSTE ICH DIE FALSCHEN‹

15:30 Uhr
Veranstaltungsort: Österreichische Gesellschaft für Literatur
1010 Wien, Herrengasse 5

Werner Helmich (Graz)
Wahrheitsarbeit – Ein Tauchgang in die Poetik von Elazar Benyoëtz

Gerhard Langer (Wien)
Das Werk von Elazar Benyoëtz im Licht von Midrasch und Talmud

Claudia Welz (Kopenhagen)
Gebet, Theologie und die Stimme der Stille – Zu Elazar Benyoëtz‘ Sandkronen

Josef Wohlmuth (Bonn/Erfurt)
Rede und Gesang – Elazar Benyoëtz als poetischer Interpret der Tora

In Anwesenheit und unter Mitwirkung von Elazar Benyoëtz

Moderation: Marianne Gruber
Im Anschluss Buffet


19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Nationalbibliothek, Oratorium
1010 Wien, Josefsplatz 1

ARCHIVGESPRÄCH
der Österreichischen Nationalbibliothek und der Tageszeitung ›Der Standard‹.
 
Begrüßung: Johanna Rachinger (Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek)

Einleitende Worte: Bernhard Fetz (Direktor Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek)

Lesung: Elazar Benyoëtz

Daniela Strigl im Gespräch mit Franz Josef Czernin, Werner Helmich und Claudia Welz
Klavier: Paul Gulda

Im Anschluss Wein und Gebäck.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Literaturarchiv
der Österreichischen Nationalbibliothek

27
März 12
Di.
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Julian Schutting stellt sein jüngstes Buch »Theatralisches« (Otto Müller Verlag) vor und liest gemeinsam mit Claudia Girardi (als Dido) eine Theaterszene daraus sowie noch Unveröffentlichtes.
Einführung: Marianne Gruber

Marianne Gruber liest aus einem ›work in progress‹.
Einführung: Julian Schutting

22
März 12
Do.
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Lukas Meschik liest aus »Luzidin oder Die Stille« (Jung und Jung Verlag).
Dieses Buch »handelt vom leuchtenden Kosmos und von einem abgehalfterten Gott, von Träumen und Alpträumen, und einer seltsamen Droge namens Luzidin ... ›Luzidin oder Die Stille‹ ist eine lebenspralle Fabel, ein Versuch über das Universum und dabei ein weiter literarischer Kosmos für sich.« (Verlag)

Carolina Schutti liest aus »einmal muss ich über weiches Gras gelaufen sein« (Otto Müller Verlag).
»Ein schattiges Dorf und eine Tante, die nicht über die Vergangenheit spricht: In diese Welt wird Maja von einem Tag auf den anderen geworfen.« (Verlag) – Ein Buch über das Heranwachsen, die Sprachlosigkeit und die Suche nach einer verlorenen Heimat.

Moderation: Manfred Müller