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15
Mai 24
Mi.
19:00

 

Clemens J. Setz über Franz Kafka

KAFKA 2024 / literarische KAFKA.LEKTÜREN

15. Abend: Clemens J. Setz

Clemens J. Setz liest und kommentiert Franz Kafkas Erzählung »Die Sorge des Hausvaters« und spricht über die Figur des »Odradek« sowie über Kafkas Bedeutung fürseine eigene literarische Arbeit.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

Anmeldung unter: beatrix.vigne(at)donau-uni.ac.at

Gemeinsam mit dem Archiv der Zeitgenossen, der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft und der Stadtbücherei Krems

22
September 21
Mi.
19:00

 
LIVE (eingeschränkt)

Dževad Karahasan

14. Abend
literarische KAFKA.LEKTÜREN

Autorinnen und Autoren lesen und kommentieren kurze, selbstgewählte Passagen aus Texten Franz Kafkas und sprechen über Kafkas Bedeutung für ihre eigene literarische Arbeit.

Dževad Karahasan, wird vor allem zu Kafkas Prosatexten »Die Brücke« und »Die Verwandlung« sprechen und Bezüge zu seiner eigenen schriftstellerischen Arbeit herstellen, u.a. anhand der Erzählung »Samtblumen an ihrer statt« aus seinem 2019 erschienen Buch »Ein Haus für die Müden«.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und dem Stift Klosterneuburg

7
September 20
Mo.
19:00

 
LIVE (eingeschränkt)

Margit Schreiner

13. Abend
literarische KAFKA.LEKTÜREN

Autorinnen und Autoren lesen und kommentieren kurze, selbstgewählte Passagen aus Texten Franz Kafkas und sprechen über Kafkas Bedeutung für ihre eigene literarische Arbeit.

Margit Schreiner hat, genau 100 Jahre nach Kafkas Beziehung zu Milena Jesenská, einen seiner ›Briefe an Milena‹ ausgewählt.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft

12
Juni 19
Mi.
19:00

 

Marjana Gaponenko

12. Abend
literarische KAFKA.LEKTÜREN

Marjana Gaponenko liest aus und spricht zu Franz Kafka: »Das Schloss«

Autorinnen und Autoren lesen und kommentieren kurze, selbstgewählte Passagen aus Texten Franz Kafkas und sprechen über Kafkas Bedeutung für ihre eigene literarische Arbeit. 

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und dem Stift Klosterneuburg

Achtung: In der Stiftsbibliothek ist es aus konservatorischen Gründen auch im Frühjahr und Sommer kühl.

22
Mai 19
Mi.
19:00

 

Radek Knapp

11. Abend
literarische KAFKA.LEKTÜREN

Autorinnen und Autoren lesen und kommentieren kurze, selbstgewählte Passagen aus Texten Franz Kafkas und sprechen über Kafkas Bedeutung für ihre eigene literarische Arbeit. 

Radek Knapp im Gespräch mit Manfred Müller

Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und dem Stift Klosterneuburg

Achtung: In der Stiftsbibliothek ist es aus konservatorischen Gründen auch im Frühjahr und Sommer kühl.
 

25
April 18
Mi.
19:00

 

Doron Rabinovici

10. Abend
literarische KAFKA.LEKTÜREN

In dieser Veranstaltungsreihe, die im Kuppelsaal der Stiftsbibliothek Klosterneuburg stattfindet, lesen, kommentieren und analysieren Autorinnen und Autoren je eine kurze, selbstgewählte Passage aus Texten Franz Kafkas und sprechen über Kafkas Bedeutung für ihre eigene literarische Arbeit. 

Das Publikum kann die Textpassagen mitlesen und ist herzlich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen.

Doron Rabinovici im Gespräch mit Manfred Müller

EINTRITT FREI

Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und dem Stift Klosterneuburg
Weitere Informationen: www.franzkafka.at

4
Oktober 17
Mi.
19:00

 

Teresa Präauer

9. Abend
literarische KAFKA.LEKTÜREN

»Ich bin mit dem Schreiben nicht nachgekommen, da habe ich mich ins Fluggerät gesetzt und bin losgeflogen.« (Teresa Präauer: »Für den Herrscher aus Übersee«, 2012)

In dieser Veranstaltungsreihe, die ab sofort regelmäßig im Kuppelsaal der Stiftsbibliothek Klosterneuburg stattfindet, lesen, kommentieren und  analysieren Autorinnen und Autoren je eine kurze, selbstgewählte Passage ausTexten Franz Kafkas und sprechen über Kafkas Bedeutung für ihre eigene literarische Arbeit. Das Publikum kann die Textpassagen mitlesen und ist herzlich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen.

Teresa Präauer im Gespräch mit Manfred Müller

ORT: Stift Klosterneuburg, Kuppelsaal der Bibliothek, 3400 Klosterneuburg, Stiftplatz 1
EINTRITT FREI
Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und dem Stift Klosterneuburg
Mehr Informationen im Internet:

18
Mai 16
Mi.
19:00

 

Franz Schuh

8. Abend
literarische KAFKA.LEKTÜREN

Franz Schuh liest und kommentiert Passagen aus zwei Texten Franz Kafkas, »Ein Bericht für eine Akademie« und »Ein Hungerkünstler«, und spricht über Kafkas Bedeutung für seine eigene Arbeit. 
Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen.

Moderation: Manfred Müller

EINTRITT FREI
Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft im Rahmen der Reihe ›Stimmen hören. Musik und Literatur im Essl Museum‹ Informationen unter www.franzkafka.at
Ort: Essl Museum, 3400 Klosterneuburg, An der Donau-Au 1

6
April 16
Mi.
19:00

 

Josef Winkler

7. Abend
literarische KAFKA.LEKTÜREN

Josef Winkler liest und kommentiert Passagen aus Texten Franz Kafkas und spricht über Kafkas Bedeutung für seine eigene literarische Arbeit. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen.

Moderation: Manfred Müller

Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft im Rahmen der Reihe ›Stimmen hören. Musik und Literatur im Essl Museum‹. Informationen unter www.franzkafka.at
Ort: Essl Museum, 3400 Klosterneuburg, An der Donau-Au 1
 

13
Jänner 16
Mi.
18:30

 

Ein Kafka-Abend mit improvisatorischem Tanz

6. Abend
literarische KAFKA.LEKTÜREN / TANZTHEATER MIT REZITATION

›ICH GEHE DANN WIE AUF WELLEN...‹
Ein Kafka-Abend mit improvisatorischem Tanz

mit Žiga Jereb (Tanz), Daniela Gruninger (Tanz) und Charlotte Spitzer (Rezitation).

»...nehmen Sie den Dank für die Stunden des Herzklopfens, der Freude, der Ehrfurcht« schreibt Franz Kafka am 5. Oktober 1921 an den Rezitator Ludwig Hardt, welcher zuvor Kafka-Erzählungen im Beisein des Autors öffentlich rezitiert hatte.

Angesprochen von verschiedenen Texten Franz Kafkas haben wir begonnen uns mit den Echoräumen und Heterotopien (›Gegenorten‹), die Kafkas Sprache entstehen lässt, auseinanderzusetzen. Vom stillen Lesen her war der nächste Schritt zum Verlautbaren des Textes und schließlich zum In-sich-Nehmen der Worte. Die Sprache geht in den Körper, wird angeeignet, einverleibt und Kafkas Worte verlebendigen sich, wenn sie frei gesprochen im Raum erklingen. In diesem Geschehen des rezitierten Wortes, von Stimme, Dynamik, Modulation und Emphase erklingt eine ganze Welt, deren Sprache nicht mehr allein Sprache als Benennung, sondern Sprache des Wesens wird und den Körper ins tanzende Denken finden lässt. Bewegung und Wort und finden in eine tiefergehende, allumfassende Erkenntnis, wir ahnen einen Urgrund, aus dem die Worte sprechen und die Bewegung entsteht. Kausalketten verschwimmen, und die chronologische Zeit löst sich auf, Text und Tanz kommen für kostbare Augenblicke aus derselben Quelle, erscheinen, vergehen, s i n d ...und Kafka tanzt.

»...bis man die Sporen ließ, denn es gab keine Sporen, bis man die Zügel wegwarf, denn es gab keine Zügel, und kaum das Land vor sich als glatt gemähte Heide sah, schon ohne Pferdehals und Pferdekopf«   
(aus Franz Kafka: ›Wunsch, Indianer zu werden‹)

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit mit den KünstlerInnen ins Gespräch zu kommen.

Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft im Rahmen der Reihe ›Stimmen hören. Musik und Literatur im Essl Museum‹ gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur
EINTRITT FREI