Programm Mai / Juni 2021

EUROPA.LITERATUR

Noémi Kiss: »Balaton. Novellen« (übersetzt von Eva Zador; Europaverlag)

Ungarn in den 1980er-Jahren: Der Balaton, oder Plattensee, ist ein beliebtes Urlaubsziel. Hier liegen Menschen von beiden Seiten des ›Eisernen Vorhangs‹ einträchtig nebenei- nander am Strand, durch den Mauerbau getrennte Fami- lien machen gemeinsam Ferien. »Noémi Kiss fängt in ihren Novellen die besondere Stimmung dieser Zeit vor dem totalen Umbruch ein, lässt ihre angespannte, abwartende Stille geradezu greifbar werden.« (Verlag)

Moderation und Gespräch: Ludger Hagedorn

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem IWM (Institut für die Wissenschaften vom Menschen)

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NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Friedrich Hahn: »Das Debüt« (Laurin)

Die Begegnung einer jungen Autorin mit einem älteren Autor findet auch Eingang in beider Literatur. Fiktion und Realität kippen in ein Wechselspiel von Gefühlen, realistischen und unrealistischen Möglichkeiten.
»Was macht die Literatur aus dem Leben? Und was das Leben aus der Literatur?« (Verlag)

Thomas Sautner: »Die Erfindung der Welt« (Picus)

Die Schriftstellerin Aliza Berg erhält den großzügig honorierten Auftrag, einen Roman zu schreiben, mit keinem geringeren Thema als dem Leben. Im Zuge ihrer Arbeit »eröffnen sich ihr die wesentlichen Dinge: die Unendlichkeit der Gedanken, die Zartheit und Wucht der Natur und die Kraft der Liebe.« (Verlag)

Moderation: Ines Scholz

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JOURNAL DES SCHEITERNS

GESPRÄCHE, ERZÄHLUNGEN, LEBENSLINIEN

Wo wir aufschlagen, und was davon bleibt, Trümmer oder bloßes Verschwimmen – das Journal des Scheiterns liest die Spuren der Nullsummenspiele unserer Zeit. Sein Forschungsgebiet ist die Welt, der Forschungsgegenstand das Glück. Stets gemessen an Ilse Aichingers Satz:
»Alles geht unter, aber wie wir es gespielt haben, bleibt in der Luft.«

Eine Veranstaltungsreihe mit stets zwei besonderen Gästen und einem ausgesuchten Text. Abgehalten in Hinterzim- mern von Gaststätten und in Literaturinstitutionen.

Das ›Journal des Scheiterns‹ wird als Video aufgezeichnet und einige Tage nach der Veranstaltung auf www.blog.ogl.at, www.volltext.net und der Facebookseite ›Journal des Scheiterns‹ zugänglich sein.

Konzept und Durchführung:
 Stefan Gmünder und Martin Prinz
Gäste: Marlene Streeruwitz und Ferdinand Lacina

Diese Veranstaltung kann nicht im Livestream übertragen werden. Stattdessen werden alle Abende des "Journals des Scheiterns" professionell gefilmt. Sobald die Filme fertiggestellt sind, finden sie sie auf unseren Online-Medien sowie unseren Social-Media-Kanälen.

Diese Veranstaltung wird auf den 25.Mai 2021 verschoben

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Teresa Präauer: »Das Glück ist eine Bohne« (Wallstein)

»Teresa Präauers brillant geschriebene Geschichten entwerfen ein Panorama der Gegenwart. Bunt schillernd, scharf konturiert und auf famose Weise ein kaleidoskopi- sches Ganzes ergebend. Wohin immer sie ihren Blick wendet, es entstehen Bilder, die so überraschend wie einleuchtend sind, so witzig wie tiefgründig. Mit Neugier und Kenntnis blickt sie in die Welt und lädt uns ein zum wilden Denken.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

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DA CAPO

LITERATUR IM CAFÉ CENTRAL

Nadja Bucher: »Die Doderer-Gasse oder Heimitos Menschwerdung« (Milena)

»Wir schreiben das Wien der Achtzigerjahre. Das Unglaubliche nimmt Gestalt an: Heimito von Doderer wird wiedergeboren. Damit nicht genug, stößt auch bald Adolf Loos dazu, ebenfalls wiedergeboren. Nicht unwesentlich dabei: Beide dürfen nun erleben, was es heißt, ein Mädchen zu sein!« (Verlag)

Markus Köhle: »Zurück in die Herkunft. Ein Nabelschaulauf zu den Textquellen« (Sonderzahl)

»Der Schaulauf dieser Nabelschau will [...] vorführen, wie die Literatur der vergangenen fünf Jahrzehnte sich beständig zu aktuell brennenden Fragen äußert – so man sie zu Wort kommen lässt.« (Verlag)

Moderation: Ursula Ebel

In Kooperation mit dem Café Central
Die Veranstaltung wird aus der Österreichischen Gesellschaft für Literatur übertragen

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Diese Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt

AUTORINNEN.LEXIKON
HANS FLESCH-BRUNNINGEN & MARTINA WIED

Evelyne Polt-Heinzl präsentiert die von ihr herausgegebenen Neuauflagen von zwei der bedeutendsten österreichischen Exilromanen:

Hans Flesch-Brunningen: »Perlen und schwarze Tränen« und Martina Wied: »Das Krähennest« (beide Edition Atelier)

Beide Romane handeln in der Zeit des Zweiten Weltkriegs: »Perlen und schwarze Tränen« beschreibt die Emigration in London und damit auch die Welt seiner späteren Ehefrau Hilde Spiel; »Das Krähennest« erzählt von einer französischen Sprachlehrerin in einem englischen Internat und von der Frage, wie man den Terror in der Heimat am besten bekämpft.

Markus Hering liest.

Moderation: Manfred Müller

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NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Anna Felnhofer: »Schnittbild« (luftschacht)

In diesem Prosadebüt handeln vier Episoden von »Begegnungen zwischen jeweils zwei Menschen, deren augenscheinlichste Gemeinsamkeit der Kontakt zu einer Therapeutin ist. Sie ist es gewöhnt, eine Rolle zu spielen, und sie ist eine Meisterin darin ...« (Verlag)

Flora S. Mahler: »Julie Leyroux« (Müry Salzmann)
»Fabelhaft gelingt Flora S. Mahler mit ihrem Erstling eine Nahaufnahme des Kunstbetriebs, eine authentische Innenschau der Gefühls- und Arbeitswelten der Thirtysomethings – ein Roman, der mit den naheliegenden und zugleich großen Themen des Lebens berauscht: der Liebe, der Arbeit, dem Tod und dem Weltall.« (Verlag)

Moderation: Ursula Ebel

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NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Teresa Präauer: »Das Glück ist eine Bohne« (Wallstein)

»Teresa Präauers brillant geschriebene Geschichten entwerfen ein Panorama der Gegenwart. Bunt schillernd, scharf konturiert und auf famose Weise ein kaleidoskopi- sches Ganzes ergebend. Wohin immer sie ihren Blick wendet, es entstehen Bilder, die so überraschend wie einleuchtend sind, so witzig wie tiefgründig. Mit Neugier und Kenntnis blickt sie in die Welt und lädt uns ein zum wilden Denken.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

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REISEN WIR!

USA

Isabella Feimer: »American Apocalypse. Gedichte und Fotografien« (mit Manfred Poor; Limbus)

Prosaminiaturen und Gedichte, die nach einer ausgedehnten USA-Reise entstanden sind, aus Notizen, vorsichtig aufgehobenen Geschichtensplittern und Begegnungen.

Frank Schäfer: »Das andere Amerika« (Limbus)

Nach seiner Henry David Thoreau-Biografie stellt der USA-Kenner in dreißig Porträts von Schriftstellerinnen und Schriftstellern das andere Amerika vor, in dem sich immer schon Widerstand formiert hat.

Moderation: Ines Scholz

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Diese Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Birgit Müller-Wieland:
»Vom Lügen und vom Träumen. Roman in sechs Geschichten« (Otto Müller Verlag)

»Was geschieht, wenn sich das Leben auf unvorhergesehene Weise ändert, unbemerkt zu Beginn, schleichend – manchmal schockhaft, wie ein Schlag ins Gesicht? ›Vom Lügen und vom Träumen‹ erzählt von Figuren, die sich auf unterschiedliche Weise den Brüchen in ihren Biografien stellen« und Entscheidungen treffen, »welche sich manchmal als falsch erweisen und Lüge, Verrat, Verschwei- gen provozieren.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

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SYMPOSION

Zugangsdaten zur Teilnahme am 2. Juni 2021, 09:30 Uhr

Zoom-Meeting beitreten:
https://zoom.us/j/94106508346?pwd=dUFjUDFTRXlvVWsrWllRbnlGcm1nQT09
 
Meeting-ID: 941 0650 8346
Kenncode: syu1R9
Telefon-Kenncode: 586116


HERMANN BROCH UND DIE ÖSTERREICHISCHE MODERNE
Aus Anlass des 70. Todestags des Autors

Hermann Brochs Werk ist ohne die österreichische Moderne nicht denkbar. Das Symposion führt die Wirkung des Wiener Kreises um Moritz Schlick auf sein Denken vor Augen und widmet sich der Auseinandersetzung des Autors mit Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus und
 Elias Canetti.

Konzeption:
Paul Michael Lützeler (Washington University in St. Louis / IAB), Thomas Borgard (Universität München / IAB), Friedrich Vollhardt (Universität München / IAB).

Mit Beiträgen von:

Flavio Auer (Universität München),
Thomas Borgard (Universität München),
Christian Damboeck (Universität Wien),
Gesa von Essen (Universität Freiburg),
Wynfrid Kriegleder (Universität Wien),
Paul Michael Lützeler (Washington University/St. Louis),
Barbara Mahlmann (Universität Bern),
Mathias Mayer (Universität Augsburg),
Matthias Neuber (Universität Tübingen),
Alice Stašková (Universität Jena),
Friedrich Vollhardt (Universität München) und
Werner Wintersteiner (Universität Klagenfurt).

Moderatoren:
Christian Damboeck, Wynfrid Kriegleder, Naser Šečerović (Universität Sarajevo), Werner Wintersteiner.

In Kooperation mit dem IFK (Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften) und dem IAB (Internationalen Arbeitskreis Hermann Broch)

Den geplanten Ablauf dazu finden Sie hier. Leider ist Gesa von Essen erkrankt und musste ihre Tagungsteilnahme absagen. Wir beginnen die Tagung am Mittwoch den 2. Juni daher später – Beginn ist um 9.45 Uhr mit dem Vortrag von Thomas Borgard.

Das Symposion wird ausschließlich virtuell, als ZOOM-Konferenz, veranstaltet. Der Link, über welchen sie teilnehmen können, wird am jeweiligen Tag hier bekanntgegeben
.

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Hans Platzgumer: »Bogners Abgang« (Zsolnay)


»Eine Kreuzung in Innsbruck. Ein Unfall mitten in der Nacht. Ein Fußgänger ist tot. Was ist passiert? Und wer ist schuld? Andreas Bogner, der die Schusswaffe seines Schwiegerva- ters eigentlich nur zeichnen wollte? Nicole Pammer, die an diesem Abend ausnahmsweise ein Glas zu viel getrunken hat? Ihre Mutter, die ohne Zögern alle Spuren verwischt? Oder gar der Kunstkritiker Kurt Niederer selbst, der schließlich immer schon sehr genau gewusst hat, wie man anderen das Leben zur Hölle macht?« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

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TAG DER LYRIK 2021

Kirstin Breitenfellner: »Gemütsstörungen. Sonette« (Limbus Lyrik)

»Lyrik muss heutzutage keinen Regeln mehr gehorchen – aber sie darf. Kirstin Breitenfellner nimmt sich die Freiheit der formalen Strenge und nutzt das geschichtsreiche Sonett entspannt für ebenso philosophische wie sinnliche Überlegungen.« (Verlag)

Lukas Meschik: »Planeten. Gedichte« (Limbus Lyrik)
»Die pure Dichtlust macht aus Banalitäten prickelnd Neues, Meschiks wache Sprache arbeitet gegen die Gemütlichkeit des Altbekannten an und kontrastiert wienerische Walzerseligkeits-Klischees mit moderner Urbanität.« (Verlag)

Es lesen die Autorin und der Autor sowie Studierende der ›Schauspielakademie Elfriede Ott e.V.‹.

Moderation: Marianne Gruber

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Diese Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt

LITERATUREN DER WELT
Alexander Nitzberg (Hg. und Übersetzer): »Revolution der Sterne. Eine Anthologie russischer Dichtung der Gegenwart – russisch/deutsch« (Klever)

»Zeitgenössische russische Lyrik ist abseits der Literatur- zeitschriften und -festivals immer noch eine große Unbe- kannte. In seiner Anthologie ›Revolution der Sterne‹ ver- sammelt Alexander Nitzberg nun dreißig Stimmen aus Moskau und St. Petersburg, die im heutigen Russland Ge- hör finden. Darunter laute wie auch leise, bekanntere wie auch obskurere, klassische wie auch experimentelle.« (Verlag)
Der Herausgeber und Übersetzer stellt das Buch vor und spricht mit Julya Rabinowich über russiche Lyrik im Spannungsfeld zwischen Tradition und Avantgarde.

Moderation: Ursula Ebel

VIENNA MEETS PRAGUE 2021 – DAS TSCHECHISCHE KULTURFESTIVAL IN WIEN


ORT für die nachfolgenden Veranstaltungen:
Café Westend, Mariahilferstraße 128, 1070 Wien

Freitag, 18.06.2021


15:30 Uhr


DER SANFTE BARBAR: BOHOMIL HRABAL

Ein Podiumsgespräch über Bohumil Hrabal, den vielleicht originellsten tschechischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, sein Leben und Werk, aber auch seine Bedeutung für heutige AutorInnen, u.a. mit Jaroslav Rudiš, Radka Denemarková und Mojmir Jerabek.

Moderation: Ludger Hagedorn
Lesung: Michaela Adelberger

**


19:30 Uhr

LESUNG UND GESPRÄCH

Jaroslav Rudiš: »Winterbergs letzte Reise« (Luchterhand)
Ein Roman als Zugfahrt durch ein Jahrhundert europäischer Geschichte und quer durch Mitteleuropa.

Moderation: Manfred Müller

**



Samstag, 19.06.2021

11:00 Uhr

LESUNG UND GESPRÄCH: RADKA DENEMARKOVÁ



Radka Denemarková im Gespräch mit Ludger Hagedorn

Lesung: Julia Kreusch




Im Rahmen des Festivals ›VIENNA MEETS PRAGUE‹ (12.-20. 6.)
Künstlerische Leitung: Tereza Chaloupková, Anna Rendl; Dramaturgie: Ludger Hagedorn, Anežka Jabůrková

In Kooperation mit der Botschaft der Tschechischen Republik in Österreich, dem Tschechischen Zentrum/Ceské Centrum und dem IWM (Institut für die Wissenschaft vom Menschen)


Alle Details zum weiteren Programm sowie die Anmeldung zu den Veranstaltungen finden Sie auf www.viennameetsprague.com

JOURNAL DES SCHEITERNS

GESPRÄCHE, ERZÄHLUNGEN, LEBENSLINIEN

»Alles geht unter, aber wie wir es gespielt haben, bleibt in der Luft.« (Ilse Aichinger)

Eine Veranstaltungsreihe mit stets zwei besonderen Gästen und einem ausgesuchten Text. Abgehalten in Hinterzim- mern von Gaststätten und in Literaturinstitutionen.
Das ›Journal des Scheiterns‹ wird als Video aufgezeichnet und einige Tage nach der Veranstaltung auf blog.ogl.at, www.volltext.net und der Facebookseite ›Journal des Scheiterns‹ zugänglich sein.

Konzept und Durchführung:
 Stefan Gmünder und Martin Prinz
Gäste: Ferry Ebert und Gilbert Prilasnig

Diese Veranstaltung kann nicht im Livestream übertragen werden. Stattdessen werden alle Abende des "Journals des Scheiterns" professionell gefilmt. Sobald die Filme fertiggestellt sind, finden sie sie auf unseren Online-Medien sowie unseren Social-Media-Kanälen.

AUTORINNEN.LEXIKON

Christian Teissl (Hg.): »Flügelhornblasen gegen den Wind. Gesammelte Gedichte von Alfred Gesswein« (Literaturedition Niederösterrreich)

»Alfred Gesswein (1911 – 1983) ist ein stiller Gigant der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. [...]
 Schon in den 1930er Jahren zeichnet sich jene zurückhal- tende Virtuosität ab, die sich durch sämtliche Werkphasen ziehen wird: von der impressionistisch geprägten Naturlyrik über gesellschaftskritisch orientierte Poesie bis hin zu dem an H. C. Artmann gemahnenden schwarzen Humor der Dialektgedichte.« (Helmut Neundlinger)

Mit Daniela Strigl und Helmut Neundlinger sowie dem Herausgeber des Bandes, Christian Teissl

Moderation: Ursula Ebel

In Kooperation mit der Literaturedition Niederösterreich

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LESE.AUSLESE

Zum Saisonende präsentieren und kommentieren Katja Gasser und Cornelius Hell im Rahmen ihrer ganz persönlichen Bücherschau wieder ihre Favoriten unter den literarischen Neuerscheinungen aus den Frühjahrs- programmen deutschsprachiger Verlage:

- Ljuba Arnautivić »Junischnee« (Zsolnay)
- Anna Baar »Nil« (Wallstein)
- Marica Bodrožić »Pantherzeit« (Otto Müller Verlag)
- Albert Camus, Maria Casarès »Schreib ohne Furcht und viel. Eine Liebesgeschichte in Briefen 1944–1959« (ÜbersetzerInnen: Claudia Steinitz, Andrea Spingler, Tobias Scheffel/Rowohlt)
- Wolfgang Hermann »Herr Faustini bekommt Besuch« (Limbus)
- Ivan Ivanji »Corona in Buchenwald« (Picus)
- Dževad Karahasan »Tagebuch der Übersiedlung« (Übersetzein: Katharina Wolf-Grießhaber/Suhrkamp)
- Eva Schmidt »Die Welt gegenüber« (Jung und Jung)
- Adam Zagajewski »Poesie für Anfänger« (Übersetzerin: Renate Schmidgall/Hanser)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

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NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Thomas Arzt: »Die Gegenstimme« (Residenz)


Ein eindringlicher Roman über die Machtergreifung Hitlers und den Anschluss Österreichs.
»Wie durch ein Brennglas nimmt Thomas Arzt in ›Die Gegenstimme‹ die 24 Stunden des 10. April 1938 in den Blick, an dem sich die nationalsozialistische Machtüber- nahme in Österreich vollzog. Vielstimmig und eindringlich schildert er die Geschichte seines eigenen Großonkels – als fieberhaft rastlose Erzählung über Mitläufertum, Feigheit, Ausweglosigkeit, Fanatismus und Widerstand.« (Verlag)

Begrüßung: Sandra Diepenseifen (BMEIA)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

Live+Stream im Rahmen von »Zukunft schreiben – Digitalisierung und Ökologisierung« dem 13. Wiener Seminar für Mitarbeiter/innen der Österreich-Bibliotheken des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.

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›ÜBERGÄNGE PŘECHODY 2021‹

40 Veranstaltungen an 4 Tagen in den Grenzstädten Gmünd und Ceské Velenice
Eigeninitiative und Kooperation, Vielfalt und Respekt, Fair Pay und offener Zugang.

Details zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Website https://prechody.wordpress.com/

 

Freitag, 23.7.2021

Ort: „fenix“
Česko-rakouské komunitní centrum / Tschechisch-österreichisch Zentrum
Revoluční 245, České Velenice.

INTERNATIONALES SYMPOSION
GMÜND – ČESKÉ VELENICE
Mikrokosmos Europa

Eine Liebe an der Grenze:
101 Jahre Franz Kafka und Milena Jesenská: Begegnung in Gmünd

Die internationale Fachtagung zeichnet die historische Begegnung von Franz Kafka und Milena Jesenská nach und bettet diese in den literarisch - historischen Kontext ein.

Das Symposium soll verschiedene Facetten dieses Themas wissenschaftlich beleuchten und zu einem Gesamtbild fügen. Zu dieser Veranstaltung sind renommierte ExpertInnen aus Österreich, Tschechien und Deutschland eingeladen.

Sprache: Tschechisch-Deutsch, zweisprachig (Simultanübersetzung)

Das gesamte Programm zu diesem Symposion finden Sie hier.

Anmeldung bitte unbedingt unter festival(at)prechody.eu!

Es wird in Kooperation mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft, Präsident Mag. Dr. Manfred Müller, dem Kulturverein ÜBERGÄNGE – PŘECHODY und den Stadtgemeinden České Velenice und Gmünd im Rahmen des EU geförderten Projektes „Mikrokosmos“ veranstaltet.