Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Literaturgesellschaft,
 
nach eineinhalb Jahren Covid-19 hoffen wir alle auf ein Ende der Pandemie. Bis es tatsächlich soweit ist, bitten wir Sie, sich nach wie vor regelmäßig über unseren E-Mail-Newsletter sowie auf unseren Online-Plattformen über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren.

Für den Veranstaltungsbesuch sind die jeweiligen Maßnahmen zu Abstand, Mund-Nasenschutz/FFP2-Maske und Contact Tracing sowie die 3G-Regeln bindend.

Eine Platzreservierung ist unbedingt erforderlich:
 Tel.: 01 5338159 oder E-Mail: office(at)ogl.at.
 Pro Person sind bis zu zwei Reservierungen möglich.

Alle unsere Veranstaltungen werden weiterhin nach Möglichkeit live auf unserer Facebook-Seite übertragen und sind eine Woche lang auf unserem Blog und unserem YouTube-Kanal zu sehen.

Programm September / Oktober 2021

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Birgit Müller-Wieland: »Vom Lügen und vom Träumen. Roman in sechs Geschichten« (Otto Müller Verlag)

Der großartig komponierte Roman erzählt von Figuren, die sich auf unterschiedliche Weise den Brüchen in ihren Biografien stellen.

»Es ist Vergnügen und Herausforderung zugleich, dem dichten Geflecht von Verweisen zu folgen, Zusammenhänge zu deuten und in bangen Vermutungen bestätigt zu werden.« (Verlag)

Begrüßung: Regina Rusz (Leiterin Abteilung V/2, BMEIA)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Im Rahmen von »Zukunft schreiben – Digitalisierung und Ökologisierung«, dem 14. Wiener Seminar für Mitarbeiter/innen der Österreich-Bibliotheken des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.

Zum Livestream

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

DER JUNGE ÖSV ZU GAST IN DER ÖGfL

Zum zweiten Mal lesen Autorinnen und Autoren aus den Reihen des ›Jungen ÖSV‹ in der Literaturgesellschaft aus ihren neuesten Texten: dramatisch, nachdenklich, in jeder Weise anregend.

Mit Hamed Abboud, Irene Diwiak, Markus Grundtner, Ida Leibetseder, Constantin Schwab und Christoph Temnitzer.

Moderation: Constantin Schwab


Gemeinsam mit dem Österreichischen Schriftsteller/innenverband (ÖSV)

Zum Livestream

LYRIK 2021 / NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

›PODIUM PORTRAIT‹

Seit dem Jahr 2000 besteht die Reihe kleiner, feiner Auswahlbände, allesamt mit umfassender Bio- und Bibliografie, die mit Foto und Unterschrift auch als literarische Visitenkarten fungieren.

Band 104: Bernhard C. Bünker, gelesen von Axel Karner
Band 105: Luis Stabauer

Band 106: Christa Nebenführ
Band 107: Reinhard Wegerth

Band 109: Mechtild Podzeit-Lütjen
Band 110: Margit Hahn
Band 111: Christian Katt

Moderation: Nils Jensen

Zum Livestream

WERK.GÄNGE

JULYA RABINOWICH

In ihrer Gesprächsreihe lädt Brigitte Schwens-Harrant Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch die eigenen literarischen Werke zu wandern. Gespräch und Lesung wechseln einander dabei ab, poetologische Entwürfe werden sichtbar, unterschiedliche Texte hörbar.

An diesem Abend unternimmt sie mit Julya Rabinowich einen abwechslungsreichen Gang durch einige ihrer Werke. Ausgehend von ihrem Roman »Spaltkopf« (2008) über den Roman »Die Erdfresserin« (2012) bis zu ihrem Jugendroman »Dazwischen: Ich« (2016).

Zum Livestream

DER GLÄSERNE VORHANG

Dževad Karahasan: »Tagebuch der Übersiedlung« (Ü: Katharina Wolf-Grießhaber/Suhrkamp)

»Sarkasmus, Humor, Güte und eine beeindruckende geistige Souveränität charakterisieren die Haltung, mit der Dževad Karahasan vom Alltag im Krieg und von der Übersiedlung einer kulturell und religiös polyphonen Stadt in die Sphäre des Idealen schreibt. [...]

Das »Tagebuch der Übersiedlung« ist ein bleibendes Zeugnis über die Belagerung Sarajevos – weniger im Sinne einer Alltagsdokumentation als durch seine gedankliche und ethische Strahlkraft.« (Verlag)

Moderation und Gespräch: Cornelius Hell

Zum Livestream

literarische KAFKA.LEKTÜREN

14. Abend: Dževad Karahasan


Autorinnen und Autoren lesen und kommentieren kurze, selbstgewählte Passagen aus Texten Franz Kafkas und sprechen über Kafkas Bedeutung für ihre eigene literarische Arbeit.

Dževad Karahasan, wird vor allem zu Kafkas Prosatexten »Die Brücke« und »Die Verwandlung« sprechen und Bezüge zu seiner eigenen schriftstellerischen Arbeit herstellen, u.a. anhand der Erzählung »Samtblumen an ihrer statt« aus seinem 2019 erschienen Buch »Ein Haus für die Müden«.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und dem Stift Klosterneuburg
ORT: Stift Klosterneuburg, Bibliothek,
3400 Klosterneuburg, Stiftplatz 1

WERK.GÄNGE

LAURA FREUDENTHALER


In ihrer Gesprächsreihe lädt Brigitte Schwens-Harrant Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch die eigenen literarischen Werke zu wandern. Gespräch und Lesung wechseln einander dabei ab, poetologische Entwürfe werden sichtbar, unterschiedliche Texte hörbar.

An diesem Abend unternimmt sie mit der Autorin Laura Freudenthaler einen abwechslungsreichen Gang durch einige von deren Werken. Ausgehend von »Der Schädel von Madeleine: Paargeschichten« (2014) über den Roman »Die Königin schweigt« (2017) bis zum Roman »Geistergeschichte« (2019).

Zum Livestream

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Klemens Renoldner: »Fein vorbei an der Wahrheit. Erzählungen, Monologe, Reportagen« (Sonderzahl)

»Der Band umkreist das Schicksal des Großvaters des Autors, erzählt aus dem Theaterleben, bringt Monologe über Glück und Elend des Geldes sowie Reportagen aus unterschiedlichen Regionen der großen kleinen Welt. Schauplätze wie Buenos Aires, Buffalo, London und zu guter Letzt Salzburg, wo Renoldner jahrelang gelebt hat, werden so zum Leben erweckt und zur Bühne wahrhaftiger Erzählungen.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

Zum Livestream

EUROPA.LITERATUR

Iva Procházková: »Die Residentur« (Ü: Mirko Kraetsch/ Braumüller Verlag)

Der Tod eines unbequemen Journalisten unmittelbar vor der Europawahl steht am Beginn einer dramatischen Geschichte, die sich im Verlauf einer Woche abspielt.
Im Zentrum steht ein Ministerialbeamter mit großen Ambitionen, der um jeden Preis versucht, seine Macht zu vergrößern und den Absturz zu verhindern.
Doch nicht nur in seinem kompromisslosen Sohn hat er einen gefährlichen Gegner; auch sein eigenes Gewissen könnte ihn zu Fall bringen.

Moderation: Bernhard Borovansky (Verlagsleitung, Braumüller Verlag)

Gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum/Wien, CzechLit und der Mährischen Landesbibliothek.

SYMPOSION

MACHT UND TYRANNIS

Zur Aktualität der Analysen von Manès Sperber

Der Schriftsteller, Psychologe und Philosoph Manès Sperber (1905 – 1984) hatte ein Bestreben: Das Aufzeigen der Funktionsweisen von Macht sowie gesellschaftlicher Entwicklungen, die totalitäre Systeme ermöglichen oder fördern. Seine Analysen, seine Erkenntnisse und seine Gedanken zu Europa sind gerade heute von brisanter Aktualität. Das Symposion widmet sich Sperber mittels verschiedener Fachrichtungen und bietet Raum für Auseinandersetzungen mit den Anschauungen eines militanten Humanisten.

Donnerstag, 30.09.2021, 19:00 Uhr
Ort: Österreichische Gesellschaft für Literatur, 1010 Wien, Herrengasse 5

Manès Sperber und die zeitlosen Mechanismen zur Erringung und Erhaltung sowie des Missbrauchs von Macht
Podiumsdiskussion mit Marica Bodrožić (aktuelle Manès-Sperber-Preisträgerin), Doron Rabinovici, Mirjana Stančić und Wolfgang Müller-Funk

Lesung aus Sperbers Werk von Helmut Wiesinger
Moderation: Sabine Bergler


Freitag. 01.10.2021
Ort: NÖ Landesbibliothek, 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Kulturbezirk 3

10:00-12:00 Uhr

Moderation: Sabine Bergler

Wolfgang Isler: Bleibt die Warnung vergeblich? Die Aktualität von Sperbers Totalitarismus-Analyse

Christian Rapp: Zum Begriff „Revolution“ bei Sigmund Freud, Alfred Adler und Manès Sperber

Wolfgang Müller-Funk: Die dunklen Seiten von Macht, Gewalt und Grausamkeit. Manès Sperber im Gespräch mit Elias Canetti


13:00-14:00 Uhr
Moderation: Marcus G. Patka

Eva Schörkhuber: Gedächtnisfragen bei Manès Sperber
 
Sabine Bergler:
„mit voller Wucht Kieselsteine gegen den Himmel“ – Machtanalysen des Kosmopoliten Manès Sperber

 
14:15- 15:45 Uhr

Anne Marie Corbin: Manès Sperbers und Hannah Arendts Analyse des Holocausts

Stefano Apostolo: Totalitarismus aus der Sicht zweier Renegaten. Ignazio Silones „Die Schule
der Diktatoren“ (1937) und Manès Sperbers „Zur Analyse der Tyrannis“ (1939)


16:15-18:15 Uhr
Moderation: Wolfgang Müller-Funk

Peter Huemer: Konsequenz eines Lebenswegs.
Manès Sperber im Exil


Vahidin Preljević:
Manès Sperbers Netzwerke in Jugoslawien. Ein Beitrag zur europäischen Intellektuellengeschichte


Mirjana Stančić: Zwischen Friedensinitiativen und Psychologie: Manès Sperbers Diskurse des Kalten Krieges



Samstag, 02.10.2021

Ort: Haus der Geschichte im Museum NÖ, 3100 St. Pölten, Kulturbezirk 5

16:00 Uhr
Peter Huemer: Historische Ton- und TV-Dokumente aus dem Leben von Manès Sperber

18:00 Uhr
Helmut Wiesinger: Lesung aus Manès Sperbers »Zur Analyse der Tyrannis«

19:00 Uhr
Filmvorführung: »Manès Sperber – Ein treuer Ketzer« Dokumentarfilm von Rudolf Isler, 2005, 53 Min.
 
Veranstaltungskonzept und Organisation:
 Sabine Bergler, Wolfgang Müller-Funk und Marcus G. Patka

Gemeinsam mit der Manès Sperber-Gesellschaft, dem Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich und dem Niederösterreichischen Landesarchiv.

Anmeldung und Platzreservierung erforderlich: Tel.: 01 5338159 oder E-Mail: office(at)ogl.at.

ZEITSCHRIFTEN

REIBEISEN
Präsentation des Heftes 38 von ›REIBEISEN. Das Kulturma- gazin aus Kapfenberg‹

Autorinnen und Autoren lesen ihre Texte aus dem neuen ›REIBEISEN‹.

Moderation: Ines Scholz
Gemeinsam mit dem ›Europa-Kulturkreis Kapfenberg‹

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Ivan Ivanji: »Corona in Buchenwald« (Picus)


»Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Lagers Buchenwald kommen im April 2020 zwölf Überlebende und ihre Begleitung nach Weimar. Der geplante Festakt ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt, aber die betagten Herren möchten den Gedenktag unter allen Umständen begehen. Doch da wird einer von ihnen positiv auf das Coronavirus getestet und alle Anwesenden stehen ab sofort unter Quarantäne. Der serbische Schriftsteller Sascha ist mit seinem Sohn angereist und schlägt vor, einander wie in Boccaccios ›Decamerone‹ zum Zeitvertreib Geschichten zu erzählen.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

DA CAPO

LITERATUR IM CAFÉ CENTRAL

Gábor Fónyad: »Als Jesus in die Puszta kam« (Elster & Salis)
Mit schwarzem Humor gegen Fake News und Verschwörungstheorien: Ludwig ist weder besonders religiös noch ein Weltverbesserer und schon gar kein Messias. Trotzdem rutscht er immer tiefer in eine scheinbar ausweglose Situation als der neue Heilsbringer.

Clementine Skorpil: »Wo das Licht herkommt« (Leykam)
Philippine muss sich als Mann verkleiden, um ein Leben zu führen, das für eine Frau im 18. Jahrhundert unmöglich wäre... Ein Roman über den turbulenten Lebensweg einer Frau, der sie von einem kleinen Dorf über Wien, Rom und Coimbra bis nach China führt.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Gemeinsam mit dem Café Central
ORT: Cafe Central, Arkadenhof, 1010 Wien, Herrengasse 14 
Bitte benutzen Sie den Seiteneingang in der Herrengasse!

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

AUS DER SCHREIBPRAXIS


Mit Petra Ganglbauer, Erika Kronabitter, Cornelia Stahl, Miriam Unterthiner

Präsentation des ›Lehrgangs Schreibpädagogik‹
Lesungen und Statements

An diesem Abend werden sowohl der vom Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen angebotene ›Lehrgang Schreibpädagogik‹ als auch sein Aktionsfeld vorgestellt.

AbsolventInnen und DozentInnen verständigen sich darüber und bringen Beispiele aus ihrer Schreibpraxis. Dabei werden auch Fragen nach der politischen Relevanz von Sprachgebrauch, dem Selbsterfahrungswert beim Schreiben sowie ästhetische Kriterien erläutert.

Moderation: Ines Scholz

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Elias Hirschl: »Salonfähig« (Zsolnay)


»Was, wenn man sich ein perfektes Leben wie eine zweite
Haut überziehen könnte? Willkommen bei Austrian Psycho. Stundenlang übt er vor dem Spiegel seinen Gang, sein Lächeln, seine Art zu sprechen. Julius Varga, der Parteichef, ist das ganz große Idol des namenlosen Erzählers. [...]
Das wahnwitzige Porträt der Generation Slim Fit: jung, schön, intelligent, reich, oberflächlich und brandgefährlich.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

ÜBER.SETZEN

Daniel Gustafsson: »Odenplan« (Nirstedt/Litteratur)

Cecilia Hansson: »Au pair« (Natur & Kultur Allmänlitteratur)

Maria Seisenbacher: »Sitta lugnt med ordentliga skor« (dt. »Ruhig sitzen mit festen Schuhen. Gedichte«/Edition Atelier; übersetzt von Cecilia Hansson und Daniel Gustafsson; Ellerströms)

Daniel Gustafsson, Cecilia Hansson und Maria Seisenbacher lesen aus ihren Texten (im Original und 
in deutscher bzw. schwedischer Übertragung), sprechen über das Übersetzen von Seisenbachers Gedichten und über das Zusammenspiel von Leben, Schreiben und Übersetzen.

Moderation: Manfred Müller
Unterstützt durch das Swedish Art Council, in Zusammenarbeit mit der IG Übersetzerinnen Übersetzer

ÜBER.SETZEN

FRANZ KAFKA UND RUSSLAND

Mikhail Rudnitskiy: Franz Kafka in der Sowjetunion, in Russland – und in meinem Leben

Einer der wichtigsten Kafka-Übersetzer spricht über seine jahrzehntelange Beschäftigung mit Franz Kafkas Werk.
Anschließend unterhält er sich mit Michael Rohrwasser über die komplexe Rezeptionsgeschichte des Prager Schriftstellers seit den Zeiten der Sowjetunion und über dessen gegenwärtige Bedeutung in Russland.

Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft, in Zusammenarbeit mit der IG Übersetzerinnen Übersetzer.

EUROPA.LITERATUR

›SINGERS NÄHMASCHINE IST DIE BESTE‹

Paul van Ostaijen, Hans Magnus Enzensberger und Otto M. Zykan

Die unspektakuläre Tatsache, dass sein Freund, der Maler Floris Jespers, sich eine Singer-Nähmaschine gekauft hatte, inspirierte Paul van Ostaijen (1896 – 1928) im Jahre 1921 zu seinem »Huldegedicht aan Singer«, das seit seiner Entstehung ein Hit in Belgien ist.

Hans Magnus Enzensberger hat den Text 1960 in seinem ›Museum der modernen Poesie‹ »ausgestellt«,
1966 wurde er Ausgangspunkt für Otto M. Zykans »Singer-Oper«, ein repräsentatives Musiktheater der Wiener Avantgarde.

Das heurige Jubiläumsjahr ist Anlass, Ostaijens Spuren in der deutschsprachigen Literatur und der österreichi- schen Musik nachzugehen.

Matthijs de Ridder präsentiert seine aktuellen Ostaijen-Publikationen, im Dialog mit der Niederlandistin und Ostaijen-Übersetzerin Anna Eble.
Kompositionen nach Texten Ostaijens von Otto M. Zykan und Michael Mautner werden von Mitgliedern des Ensembles ›Reihe Zykan +‹ aufgeführt.

Moderation: Irene Suchy


Eine Kooperation der ÖGfL mit www.maezenatentum.at, mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Belgien – Generaldelegation von Flandern, www.flandern.at