7
Sep 17
Do
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Karin Peschka liest aus »Autolyse Wien« (Otto Müller)
»Karin Peschka ist die vielleicht aufregendste, ganz sicher aber unwahrscheinlichste und effektivste literarische Newcomerin der letzten Jahre.« (Klaus Nüchtern)

Anna Weidenholzer liest aus »Weshalb die Herren Seesterne tragen« (Matthes & Seitz Berlin)
»Anna Weidenholzer hat eine ganz eigene Stimme und einen ganz eigenen Blick auf die Welt ... Ein Blick auf die Menschen, besonders auf ihre unfreiwillig komischen Seiten.« (Sigrid Löffler)

Begrüßung: Ulla Krauss-Nussbaumer (BMEIA)
Moderation und Gespräch: Manfred Müller

Im Rahmen von »Kreativität als Potential in Kunst und Wissenschaft«, dem 7. Wiener Seminar für Mitarbeiter/innen der Österreich-Bibliotheken des BMEIA.

12
Sep 17
Di
19:00

 

AUTORINNENLEXIKON

ANDREAS LATZKO

Andreas Latzko / Stella Latzko-Otaroff: »Lebensfahrt.  Erinnerungen« (herausgegeben und kommentiert von Georg B. Deutsch / Frank & Timme)

Anlässlich des Erscheinens der hier erstmals in der Originalsprache veröffentlichten Memoiren Latzkos sprechen Georg B. Deutsch und Hans Weichselbaum über Andreas Latzko, seine »Lebensfahrt«, sein Verhältnis zu Salzburg und seine Freundschaft mit Stefan Zweig.

Es liest Bettina Rossbacher.

Moderation: Ursula Ebel

13
Sep 17
Mi
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Laura Freudenthaler: »Die Königin schweigt« (Droschl)

Fanny, die »Königin«, verbringt ihren Lebensabend alleine und ist es gewohnt, über alles Vergangene zu schweigen.
»Die Enkeltochter hatte mit Fanny über Erinnerungen sprechen wollen. Nicht deine Märchen aus dem Dorf, hatte sie gesagt. Die wirkliche Vergangenheit. Fanny hatte gelächelt. Sie hatte nicht verstanden, was das Kind von ihr wollte. Sie wusste es immer noch nicht. Vielleicht hatte das Kind mittlerweile verstanden, dass man die Toten besser ruhen lässt...« (Verlag)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

17
Sep 17
So
00:00

 

KAFKA.WEGE

Wien 1913 (Wiederholung)

Im September 1913 reiste Franz Kafka beruflich nach Wien, um an einem Kongress teilzunehmen.

Unser Spaziergang führt zu zentralen Stationen jenes neuntägigen Aufenthalts, durch die Innenstadt, begleitet von zeitgenössischen Texten und Beobachtungen, Brief- und Tagebuchausschnitten.
Die Wanderung findet nur bei passender Witterung statt.Die TeilnehmerInnenzahl ist limitiert, Anmeldung unter info@franzkafka.at oder 01/533 81 59.
Der Treffpunkt und alle weiteren Details werden im Zuge der Anmeldung bekannt gegeben.

Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft

19
Sep 17
Di
19:00

 

WIR SCHREIBEN UNS EIN

Seit Frühling 2017 eröffnet das Projekt ›Wir schreiben uns ein‹ literarische Räume für Frauen mit Fluchthintergrund aus dem Irak, Syrien, dem Iran und Afghanistan, die damit die deutsche Sprache nicht mehr nur im Alltag verwenden, sondern sie in ihrer literarischen Vielfalt erfahren.

Gemeinsam mit den österreichischen Autorinnen Mieze Medusa und Irmgard Fuchs begaben sich die Frauen auf eine Reise in ihr eigenes literarisches Schreiben.

Jamila Azizi, Mervat Abbarah Alzahabi und Joumana Al Nori werden aus ihren Texten lesen und auch Texte österreichischer Autorinnen vortragen.

Evelyn Steinthaler, die das Projekt leitet, stellt ›Wir schreiben uns ein‹ vor und spricht mit Julia Danielczyk, der Leiterin des Literaturreferats der Stadt Wien (MA 7), den Workshopleiterinnen und den Teilnehmerinnen über die Bedeutung von Literatur für Integration.

Eine Veranstaltung von LIGGES – Verein für Literatur, Gesellschaft und Geschichte, gemeinsam mit dem Literaturhaus Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur.
Im Anschluss Buffet und Erfrischungen

21
Sep 17
Do
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Theodora Bauer: »Chikago« (Picus)

Ein Roman über drei burgenländische AuswandererInnen und ihr Streben nach dem persönlichen Glück:
»Im Chicago der zwanziger Jahre versuchen die drei erwartungsvollen AuswandererInnen Feri, Katica und Anica ihr Glück. Voller Hoffnung auf ein besseres Leben machen sie sich auf den Weg über den großen Teich – doch die Schwierigkeiten beginnen nicht erst in der Neuen Welt ...« (Verlag)

Moderation und Gespräch: Ursula Ebel

25
Sep 17
Mo
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Alain Barbero / Barbara Rieger:
»Melange der Poesie. Wiener Kaffeehausmomente in Schwarzweiß« (Kremayr & Scheriau), mit Texten von 55 Autorinnen und Autoren in 55 Wiener Kaffeehäusern.

Marianne Gruber, Sabine Gruber und Robert Schindel, drei der im Buch vertretenen AutorInnen, sprechen über Literatur und Kaffeehaus und lesen ihre Texte aus dem Band sowie andere, zum Thema passende.

Zudem werden im Rahmen einer Fotoausstellung Alain Barbero Fotografien aus dem Band präsentiert.

Moderation: Barbara Rieger
Im Anschluss Erfrischungen

26
Sep 17
Di
19:00

 

POETIKEN

Ilse Helbich stellt ihren ersten Gedichtband »Im Gehen« (Droschl) vor und spricht über ihr Schreiben.

»Pointierter noch als in ihren Erzählungen und Aufzeichnungen bringen diese Gedichte Ilse Helbichs Welterfahrung auf den Punkt. Es ist die intensive Kraft ihrer Wahrnehmung, durch die Gegenstände in ein unverwechselbares Licht gestellt werden.« (Verlag)

»Wir müssen uns nur an die Bücher von Ilse Helbich halten, um zu erfahren, dass der Teppich nicht dazu da ist, um Unerfreuliches darunter verschwinden zu lassen, sondern dass er sich im besten Fall zum Fliegen eignet.« (Anton Thuswaldner)

Es liest Anne Bennent.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

27
Sep 17
Mi
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Anna Baar: »Als ob sie träumend gingen« (Wallstein)

»Es war Krieg. Der Held des Romans tastet sich an seine Erinnerungen heran, indem er sie wie besessen auf Band spricht. Erst als er im Sterben liegt, dämmert ihm, was an jenem Tag wirklich geschah. Wie einen Traum bewahren, wie überhaupt fortbestehen in einer Trümmerwelt, in der die Abwesenden anwesender sind als die Greifbaren und in der die Lüge mehr Ordnung schafft als die Wahrheit? ...
Ein großer Gesang auf das Leben.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

28
Sep 17
Do
19:00

 

LITERATUR.GESCHICHTE

HENRY DAVID THOREAU
›Ich habe wohl eine seltsam wilde Natur‹
Zum 200. Geburtstag eines großen amerikanischen Klassikers

H. D. Thoreau (1817-1862) ist »einer der lebendigsten toten Dichter der Weltliteratur. Von jeder Generation aufs Neue entdeckt – als Zivilisationskritiker und Rebell, als Liebhaber und inspirierter Beobachter der Natur, als Wegbereiter des ökologischen Bewusstseins, als Philosoph des guten Lebens und nicht zuletzt als ein wahrhaft Frommer ohne Konfession«. (Susanne Schaup)

Susanne Schaup stellt den Dichter vor.

Peter Matić liest aus den Tagebüchern, dem berühmten Hauptwerk »Walden«, dem Lebensbuch »Ich befuhr einen Fluss bei günstigen Winden« und den Essays.

Moderation: Manfred Müller