6
Mai 19
Mo
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

DA CAPO

LITERATUR IM CAFÉ CENTRAL

David Österle: »Freunde sind wir ja eigentlich nicht. Hofmannsthal, Schnitzler und das Junge Wien.« (Kremayr & Scheriau)

›Das Junge Wien‹ – eine Gruppe junger Literaten um die Wende vom 19. zum 20. Jhdt.: Richard Beer-Hofmann, Arthur Schnitzler, das literarische Wunderkind Hugo von Hofmannsthal, Hermann Bahr, selbsternannter Gründer des ›Jungen Wien‹, und nicht zuletzt Felix Salten.

David Österle spricht über seine »erste Gruppenbiografie« dieses lockeren Literatenkreises.

Birgit Stöger liest Texte der ›Jung Wien‹-Autoren.

Einführende Worte: Wilhelm Hemecker (Ludwig Boltzmann-Institut für Geschichte und Theorie der Biographie)

Moderation: Manfred Müller
In Kooperation mit dem Café Central
Ort: Café Central, Arkadenhof,
1010 Wien, Herrengasse 14

7
Mai 19
Di
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

AUTORINNEN.LEXIKON

Friederike Manner: »Die dunklen Jahre« (Edition Atelier / Mit einem Nachwort von Evelyne Polt-Heinzl)

Die Ehe von Klara und Ernst ist zu Ende, längst haben sich die Lektorin und der Arzt entfremdet. Doch 1938 ändert sich alles. Die NS-Truppen marschieren in Österreich ein, und Klara will ihren jüdischen Noch-Ehemann nicht im Stich lassen. Für sie, Ernst und die beiden Kinder beginnt ein bitterer Kampf ums Überleben, der sie in die Schweiz und ins von den Nazis besetzte Belgrad führt.

Evelyne Polt-Heinzl stellt den erstmals seit 1948 wiederaufgelegten Exilroman vor und spricht mit Erich Hackl über Leben und Werk Friederike Manners.

Aus dem Buch liest Ursula Scheidle.

Moderation: Ursula Ebel

9
Mai 19
Do
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

EUROPA.LITERATUR

Dacia Maraini: »Drei Frauen« (Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler; Folio)

Drei Frauen, ein Haus und viele Träume: Gesuina, Maria und Lori – Großmutter, Mutter und Tochter – sind im gemeinsamen Haushalt aneinandergebunden. Doch dann bringt ein Mann das labile Gefüge des Zusammenlebens zum Einsturz und zwingt die Frauen, ihre Bande neu zu definieren.

Andreas Pfeifer führt ein Gespräch mit Dacia Maraini und übersetzt,
Bettina Rossbacher
liest aus dem neuesten Roman der ›Grande Dame der italienischen Literatur‹.

Moderation: Ursula Ebel
In Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut Wien und dem Folio Verlag

14
Mai 19
Di
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Tanja Raich: »Jesolo« (Blessing)
»Ein Roman über zehn Monate im Leben einer jungen Frau, der nicht nur Beziehung, Schwangerschaft und Familie in ihrer ganzen Ambivalenz zeigt, sondern auch, wie schwierig es ist, [...] sich angesichts gesellschaftlicher Rollenzuschreibungen als Individuum zu behaupten.« (Verlag)

Andrea Stift-Laube: »Schiff oder Schornstein« (Kremayr & Scheriau)
»Das Mysterium, wie wir Menschen mit Tieren zusammenleben, ist das größte – ich kann mir keine Dichterin denken, der ich dieses Rätsel lieber überlassen würde als Andrea Stift-Laube.« (Clemens J. Setz)

Moderation: Ursula Ebel

21
Mai 19
Di
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Walter Grond: »Sommer ohne Abschied« (Haymon)
»Eine Kleinstadt in der Provinz, zwei Paare, ein zugezogenes, ein alteingesessenes, und ein mysteriöser Vorfall, der die Gemüter im Ort bewegt – doch was ist wirklich in jener Nacht passiert?« (Verlag)

Petra Nagenkögel: »Dort. Geografie der Unruhe« (Jung und Jung)
»Dieses Buch führt uns nach Argentinien, in eine fremde Gegenwart voll europäischer Geschichte, und in Gebiete, wie sie einem nur die Literatur eröffnet, die sich dem Offenen verschreibt.« (Verlag)

Moderation: Ursula Ebel

22
Mai 19
Mi
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

literarische KAFKA.LEKTÜREN

11. Abend: Radek Knapp

Autorinnen und Autoren lesen und kommentieren kurze, selbstgewählte Passagen aus Texten Franz Kafkas und sprechen über Kafkas Bedeutung für ihre eigene literarische Arbeit.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und dem Stift Klosterneuburg
Ort: Stift Klosterneuburg,
Bibliothek, 3400 Klosterneuburg, Stiftplatz 1
Achtung: In der Stiftsbibliothek ist es aus konservatorischen Gründen auch im Frühjahr und Sommer kühl.

23
Mai 19
Do
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Cornelius Hell: »Ohne Lesen wäre das Leben ein Irrtum. Streifzüge durch die Literatur von Meister Eckhart bis Elfriede Gerstl« (Sonderzahl)

Dreißig Lesebiografien, die die Lust an der Vielfältigkeit der Literatur entfachen und neu aufleben lassen. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Jede einzelne von ihnen ist eine Liebeserklärung an das Lesen.

»Lesen. Alles, was ich in die Hand bekomme von einem Schriftsteller, einer Schriftstellerin. So lange, bis mir dieses Werk unausweichlich wird, bis ich es nicht mehr weghalten kann von meiner eigenen Wahrnehmung, meinem Empfinden und Denken.« (Cornelius Hell)

Moderation: Manfred Müller

27
Mai 19
Mo
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

WERK.GÄNGE

CHRISTIAN JOSTMANN

Der Historiker Christian Jostmann weiß nicht nur akribisch zu recherchieren, sondern auch zu erzählen: Das zeigte er mit Büchern wie »Das Eis und der Tod. Scott, Amundsen und das Drama am Südpol« (2011) und »Nach Rom zu Fuß. Geschichte einer Pilgerreise« (2007).
Als er sein jüngstes Buch »Magellan oder Die erste Umsegelung der Erde« (2019) schrieb, wollte er auch von denen berichten, die in den meisten Darstellungen nicht genannt werden.

Brigitte Schwens-Harrant wird mit ihm unter anderem über das Verhältnis von Literatur und Historie sprechen und über die Kunst, Geschichte zu recherchieren und zu erzählen.

Der Autor wird im Rahmen dieses Gesprächs auch aus seinen Büchern lesen.