9
Jan 20
Do
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

LITERATUR.GESCHICHTE

FRANZ KAFKA: »BRIEF AN DEN VATER«

»Manchmal stelle ich mir die Erdkarte ausgespannt und Dich quer über sie hin ausgestreckt vor.«

Franz Kafkas berühmter Brief, über hundert handgeschriebene Seiten lang, wurde im November 1919 verfasst – und nie abgeschickt. Zu Entstehung, Inhalt und Bedeutung sprechen Alfred Schmidt und Manfred Müller.

Lesung: Charlotte Aigner

Gemeinsam mit der Österr. Franz Kafka Gesellschaft.

16
Jan 20
Do
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

Biografien

HANS LEBERT

Jürgen Egyptien: »Hans Lebert. Eine biografische Silhouette« (Sonderzahl)

Die erste biografische Annäherung an Hans Lebert, diesen »Achttausender der österreichischen Nachkriegsliteratur« (Elfriede Jelinek), »macht erkennbar, dass Lebert sein Werk mit äußerster Disziplin einem nicht unkomplizierten Leben abgerungen hat« und bietet »erstmals eine auf viele unbekannte Quellen und Bilder gestützte zusammenhängende Darstellung seiner Vita«. (Verlag)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

22
Jan 20
Mi
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

LITERATUR.GESCHICHTE

STEFAN ZWEIG

Stefan Zweig: »Verwirrung der Gefühle: Die Erzählungen, Band II 1913-1926« (Band III der ›Salzburger Ausgabe‹: Das erzählerische Werk von Stefan Zweig in sieben Bänden; hg. von E. Erdem und K. Renoldner; Zsolnay)

Ein »Höhepunkt seines literarischen Schaffens. Als Spezialist für tragische Leidenschaften, Erotik, ausweglose Liebe und dämonische Verstrickungen schreckt er in seinen meisterhaften Erzählungen nicht vor Tabus zurück«. (Verlag)

Mit der Mitherausgeberin des Bandes Elisabeth Erdem und den beiden Gesamtherausgebern der ›Salzburger Ausgabe‹ Werner Michler und Klemens Renoldner.

Moderation: Manfred Müller

23
Jan 20
Do
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

TACHELES

SAŠA STANIŠIĆ
Eichendorff mit Migrationshintergrund

Zuletzt war sein Name in aller Munde – mit seiner Dankesrede für den Deutschen Buchpreis und seinem Einspruch gegen Peter Handkes Nobelpreis. Aber es ist an der Zeit, auch wieder über seine eigenen Bücher zu reden, und genau das wird Daniela Strigl mit Saša Stanišić tun. Mit den Romanen »Wie der Soldat das Grammofon repariert« (2006), »Vor dem Fest« (2014) und zuletzt dem preisgekrönten »Herkunft« hat sich der gebürtige Bosnier als einer der wichtigsten, gewitztesten und experimentierfreudigsten Erzähler Deutschlands profiliert, dessen literarisches Forschungsgebiet von Višegrad bis zur Uckermark reicht. Lesen wird Saša Stanišić auch.

30
Jan 20
Do
18:30

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
 

LITERATUR.GESCHICHTE

ZBIGNIEW HERBERT

Przemysław Chojnowski (Hg.): »Zbigniew Herbert in Österreich« (Peter Lang Verlag)

Der Band widmet sich ausgewählten Texten des polnischen Lyrikers und Essayisten Zbigniew Herbert und geht auf zum Teil wenig bekannte Fakten aus seiner Biographie ein, die dessen enge Verbindungen zu Österreich belegen, wo Herberts internationale Karriere begann.

Przemysław Chojnowski, Małgorzata Bogaczyk-Vormayr und Alois Woldan, die Beiträge für den Band verfasst haben, sprechen über Herberts Leben und Werk, dazu werden Bilder gezeigt.

Aus Zbigniew Herberts Werken liest Bettina Rossbacher.

Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit dem Polnischen Institut
Anschließend Erfrischungen
Anmeldung erbeten unter 01/5338159 oder office(at)ogl.at!