5
Okt 21
Di
19:00

 

ZEITSCHRIFTEN

REIBEISEN
Präsentation des Heftes 38 von ›REIBEISEN. Das Kulturmagazin aus Kapfenberg‹

Autorinnen und Autoren lesen ihre Texte aus dem neuen ›REIBEISEN‹.

Mit u.a.: Daniela Beuren, Jasmin Gerstmayr, Barbara Klein, Wolfgang Mayer-König und Josef Graßmugg

Moderation: Ines Scholz
Gemeinsam mit dem ›Europa-Kulturkreis Kapfenberg‹

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8
Okt 21
Fr
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Ivan Ivanji: »Corona in Buchenwald« (Picus)

»Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Lagers Buchenwald kommen im April 2020 zwölf Überlebende und ihre Begleitung nach Weimar. Der geplante Festakt ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt, aber die betagten Herren möchten den Gedenktag unter allen Umständen begehen. Doch da wird einer von ihnen positiv auf das Coronavirus getestet und alle Anwesenden stehen ab sofort unter Quarantäne. Der serbische Schriftsteller Sascha ist mit seinem Sohn angereist und schlägt vor, einander wie in Boccaccios ›Decamerone‹ zum Zeitvertreib Geschichten zu erzählen.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

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11
Okt 21
Mo
19:00

 

DA CAPO

LITERATUR IM CAFÉ CENTRAL

Gábor Fónyad: »Als Jesus in die Puszta kam« (Elster & Salis)
Mit schwarzem Humor gegen Fake News und Verschwörungstheorien: Ludwig ist weder besonders religiös noch ein Weltverbesserer und schon gar kein Messias. Trotzdem rutscht er immer tiefer in eine scheinbar ausweglose Situation als der neue Heilsbringer.

Clementine Skorpil: »Wo das Licht herkommt« (Leykam)
Philippine muss sich als Mann verkleiden, um ein Leben zu führen, das für eine Frau im 18. Jahrhundert unmöglich wäre... Ein Roman über den turbulenten Lebensweg einer Frau, der sie von einem kleinen Dorf über Wien, Rom und Coimbra bis nach China führt.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Gemeinsam mit dem Café Central
ORT: Cafe Central, Arkadenhof, 1010 Wien, Herrengasse 14 Bitte benutzen Sie den Seiteneingang in der Herrengasse!

12
Okt 21
Di
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

AUS DER SCHREIBPRAXIS

Mit Petra Ganglbauer, Erika Kronabitter, Cornelia Stahl, Miriam Unterthiner

Präsentation des ›Lehrgangs Schreibpädagogik‹
Lesungen und Statements

An diesem Abend werden sowohl der vom Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen angebotene ›Lehrgang Schreibpädagogik‹ als auch sein Aktionsfeld vorgestellt.

AbsolventInnen und DozentInnen verständigen sich darüber und bringen Beispiele aus ihrer Schreibpraxis. Dabei werden auch Fragen nach der politischen Relevanz von Sprachgebrauch, dem Selbsterfahrungswert beim Schreiben sowie ästhetische Kriterien erläutert.

Moderation: Ines Scholz

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14
Okt 21
Do
19:00

 

WERK.GÄNGE

LAURA FREUDENTHALER

In ihrer Gesprächsreihe lädt Brigitte Schwens-Harrant Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch die eigenen literarischen Werke zu wandern. Gespräch und Lesung wechseln einander dabei ab, poetologische Entwürfe werden sichtbar, unterschiedliche Texte hörbar.

An diesem Abend unternimmt sie mit der Autorin Laura Freudenthaler einen abwechslungsreichen Gang durch einige von deren Werken. Ausgehend von »Der Schädel von Madeleine: Paargeschichten« (2014) über den Roman »Die Königin schweigt« (2017) bis zum Roman »Geistergeschichte« (2019).

15
Okt 21
Fr
19:00

 

BUCHPRÄSENTATION DES POLNISCHEN INSTITUTS WIEN

»UNSER ÄLTERER BRUDER«
anlässlich des 100. Geburtstags von Tadeusz Różewicz

Im Oktober dieses Jahres jährt sich der Geburtstag von Tadeusz Różewicz zum 100. Mal. Tadeusz Różewicz ist ein weltweit bekannter Dichter, Dramatiker und Prosaautor, sein älterer Bruder Janusz (geb. 1918) ist so gut wie unbekannt.

Vorgestellt wird der Band »Unser älterer Bruder« (Verlag Harrassowitz), der von Bernhard Hartmann und Alois Woldan ins Deutsche übersetzt wurde,  – zur Erinnerung an Tadeusz Różewicz, der im Lauf seines langen Lebens oft in Wien zu Gast war, und Janusz, der nie Gelegenheit hatte, sein dichterisches Talent voll zu entfalten.  Buchpräsentation mit Alois Woldan (Übersetzer) und szenische Lesung von Friederike Tiefenbacher.

Ort: Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Eintritt frei.
Anmeldung erforderlich: event.wien(at)instytutpolski.pl
Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Wien

18
Okt 21
Mo
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Die heutige Veranstaltung ist ausgebucht.

Elias Hirschl: »Salonfähig« (Zsolnay)

»Was, wenn man sich ein perfektes Leben wie eine zweite
Haut überziehen könnte? Willkommen bei Austrian Psycho. Stundenlang übt er vor dem Spiegel seinen Gang, sein Lächeln, seine Art zu sprechen. Julius Varga, der Parteichef, ist das ganz große Idol des namenlosen Erzählers. [...]
Das wahnwitzige Porträt der Generation Slim Fit: jung, schön, intelligent, reich, oberflächlich und brandgefährlich.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

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20
Okt 21
Mi
19:00

 

ÜBER.SETZEN

Daniel Gustafsson: »Odenplan« (Nirstedt/Litteratur)

Cecilia Hansson: »Au pair« (Natur & Kultur Allmänlitteratur)

Maria Seisenbacher: »Sitta lugnt med ordentliga skor« (dt. »Ruhig sitzen mit festen Schuhen. Gedichte«/Edition Atelier; übersetzt von Cecilia Hansson und Daniel Gustafsson; Ellerströms)

Daniel Gustafsson, Cecilia Hansson und Maria Seisenbacher lesen aus ihren Texten (im Original und in deutscher bzw. schwedischer Übertragung), sprechen über das Übersetzen von Seisenbachers Gedichten und über das Zusammenspiel von Leben, Schreiben und Übersetzen.

Moderation: Manfred Müller
Unterstützt durch das Swedish Art Council, in Zusammenarbeit mit der IG Übersetzerinnen Übersetzer

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21
Okt 21
Do
19:00

 

ÜBER.SETZEN

FRANZ KAFKA UND RUSSLAND

Mikhail Rudnitskiy: Franz Kafka in der Sowjetunion, in Russland – und in meinem Leben

Einer der wichtigsten Kafka-Übersetzer spricht über seine jahrzehntelange Beschäftigung mit Franz Kafkas Werk.
Anschließend unterhält er sich mit Michael Rohrwasser über die komplexe Rezeptionsgeschichte des Prager Schriftstellers seit den Zeiten der Sowjetunion und über dessen gegenwärtige Bedeutung in Russland.

Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft, in Zusammenarbeit mit der IG Übersetzerinnen Übersetzer.

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28
Okt 21
Do
19:00

 

EUROPA.LITERATUR

›SINGERS NÄHMASCHINE IST DIE BESTE‹
Paul van Ostaijen, Hans Magnus Enzensberger und Otto M. Zykan

Die unspektakuläre Tatsache, dass sein Freund, der Maler Floris Jespers, sich eine Singer-Nähmaschine gekauft hatte, inspirierte Paul van Ostaijen (1896 – 1928) im Jahre 1921 zu seinem »Huldegedicht aan Singer«, das seit seiner Entstehung ein Hit in Belgien ist.

Hans Magnus Enzensberger hat den Text 1960 in seinem ›Museum der modernen Poesie‹ »ausgestellt«, 1966 wurde er Ausgangspunkt für Otto M. Zykans »Singer-Oper«, ein repräsentatives Musiktheater der Wiener Avantgarde.

Das heurige Jubiläumsjahr ist Anlass, Ostaijens Spuren in der deutschsprachigen Literatur und der österreichi- schen Musik nachzugehen.

Matthijs de Ridder präsentiert seine aktuellen Ostaijen-Publikationen, im Dialog mit der Niederlandistin und Ostaijen-Übersetzerin Anna Eble.
Kompositionen nach Texten Ostaijens von Otto M. Zykan und Michael Mautner werden von Mitgliedern des Ensembles ›Reihe Zykan +‹ aufgeführt.

Moderation: Irene Suchy

Eine Kooperation der ÖGfL mit www.maezenatentum.at, mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Belgien – Generaldelegation von Flandern, www.flandern.at


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