Aktuelle Veranstaltungen

virtuelle KAFKA.WEGE

WUNSCH, BERLINER ZU WERDEN

»Wenn es möglich wäre, nach Berlin zu gehn, selbständig zu werden, von Tag zu Tag zu leben, auch zu hungern, aber seine ganze Kraft ausströmen lassen ...« (Franz Kafka)

Franz Kafkas Lebensutopie war es, Prag zu verlassen und als freier Schriftsteller in Berlin zu leben. Zwei Frauen haben diese Sehnsucht mitgeprägt.

Sarah Mondegrin, die seit zehn Jahren durch Kafkas Berlin führt, spricht über die Rolle, die Berlin in Kafkas Leben und Werk spielte und zeigt Bilder der wichtigsten Schauplätze.

Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft

AUSGEBUCHT — KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH

TAG DES 18. JAHRHUNDERTS 2019
WAS IST AUFKLÄRUNG?

»Aufklärung« ist als ideengeschichtliche Gründungssage der westlichen Moderne in aller Munde; allein die denkende und schreibende Zunft scheint es mit ihr mitunter nicht leicht zu haben, hat ihr doch die Postmoderne auch einen Spiegel von Machtpolitik, Kolonialismus und patriarchalem Denken vorgehalten. Dennoch ist Abwenden keine Option: Wie kann eine geschichtsbezogene Berufung auf säkulares Denken, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit aussehen, die zugleich mit historischer Distanz und Bedingtheit umzugehen weiß?

Es diskutieren Renée Schroeder, Philipp Blom, Wolfgang Schmale, ausgehend von historischen Texten, die von Bettina Rossbacher gelesen werden.

Thomas Wallnig
moderiert die Veranstaltung.

Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts.
Nach der Veranstaltung werden Sekt und Brötchen gereicht.

Anmeldung unbedingt erforderlich unter 01/5338159 oder office(at)ogl.at!

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Barbara Neuwirth: »Helden. Heldin. Superhelden« (Haymon)
»Jede gute Geschichte braucht einen Helden, jedes Leben braucht viele gute Geschichten. Mit ansteckender Begeisterung zeigt Barbara Neuwirth, wie vielfältig und wie menschlich unsere Helden sind.« (Verlag)

Sophie Reyer:
»BioMachtBäume« (Passagen Verlag)
»In zum Teil ironischer, zum Teil spielerischer Form baut die Autorin ein Kaleidoskop aus literarisch-wissenschaftlichen Texten. Bäume bilden hier den Beginn eines kreativen Traumes.« (Verlag)

Moderation: Ursula Ebel

 

Aktuelle Hinweise

Freier Eintritt zu den Veranstaltungen!
Unsere Räumlichkeiten sind leider
nicht barrierefrei erreichbar.

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Die ÖGfL 1961-1975

http://www.univie.ac.at/ogl-projekt-db/
Website mit Archivdatenbank und Ergebnissen eines Forschungsprojekts zur Geschichte der Literaturgesellschaft in den ersten 15 Bestandsjahren.

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Originale Tonaufnahmen ab 1965

Alle Veranstaltungen im Programmarchiv, neben denen sich das blaue Mediathek-Logo befindet, sind ganz oder teilweise im Internet als Originalmitschnitte nachzuerleben – dank einer Kooperation mit der Österreichischen Mediathek.

Einfach auf das Mediathek-Logo neben der Veranstaltung klicken und zuhören – zum Beispiel, wenn Ingeborg Bachmann am 10. Mai 1965 erstmals »Böhmen liegt am Meer« liest.