Gina Mattiello

stai sveglio

 

barfuß sticht das stroh

wird hinter orangefarbenem stein

schreiben meine tägliche konstante?

in der kartei

bin ich wohl

vermerkt

unter anmutsvollen pinien (zikadenlärm)

die spalier stehen in der einfahrt

wo der wind (der libeccio) mir die haare rauft

wo die distel wild

die zeit mich über wacht

wo die heiterkeit des lebens im freien (pasolini)

sich im dramatischen unterton erbricht

ausgerollt in einer landschaft (strohballen)

die felder erschöpft

stechen(d) ins blau

:

die mit sich selbst eingeschlossene schreibende

und die fingerkuppen bleiben streng aneinander