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Juni 21
Sa.
00:00
VIENNA MEETS PRAGUE 2021
Freitag, 18.06.2021
15:30 Uhr
DER SANFTE BARBAR: BOHOMIL HRABAL
Ein Podiumsgespräch über Bohumil Hrabal, den vielleicht originellsten tschechischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, sein Leben und Werk, aber auch seine Bedeutung für heutige AutorInnen, u.a. mit Jaroslav Rudiš, Radka Denemarková und Mojmir Jerabek.
Moderation: Ludger Hagedorn
Lesung: Michaela Adelberger
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19:30 Uhr
LESUNG UND GESPRÄCH
Jaroslav Rudiš: »Winterbergs letzte Reise« (Luchterhand)
Ein Roman als Zugfahrt durch ein Jahrhundert europäischer Geschichte und quer durch Mitteleuropa.
Moderation: Manfred Müller
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Samstag, 19.06.2021
11:00 Uhr
LESUNG UND GESPRÄCH: RADKA DENEMARKOVÁ
Radka Denemarková im Gespräch mit Ludger Hagedorn
Lesung: Julia Kreusch
Im Rahmen des Festivals ›VIENNA MEETS PRAGUE‹ (12.-20. 6.)
Künstlerische Leitung: Tereza Chaloupková, Anna Rendl; Dramaturgie: Ludger Hagedorn, Anežka Jabůrková
In Kooperation mit der Botschaft der Tschechischen Republik in Österreich, dem Tschechischen Zentrum/Ceské Centrum und dem IWM (Institut für die Wissenschaft vom Menschen)
Alle Details zum weiteren Programm sowie die Anmeldung zu den Veranstaltungen finden Sie auf www.viennameetsprague.com
Juni 21
Do.
18:00
»Revolution der Sterne. Eine Anthologie russischer Dichtung der Gegenwart – russisch/deutsch«
Alexander Nitzberg (Hg. und Übersetzer): »Revolution der Sterne. Eine Anthologie russischer Dichtung der Gegenwart – russisch/deutsch« (Klever)
»Zeitgenössische russische Lyrik ist abseits der Literatur- zeitschriften und -festivals immer noch eine große Unbe- kannte. In seiner Anthologie ›Revolution der Sterne‹ ver- sammelt Alexander Nitzberg nun dreißig Stimmen aus Moskau und St. Petersburg, die im heutigen Russland Ge- hör finden. Darunter laute wie auch leise, bekanntere wie auch obskurere, klassische wie auch experimentelle.« (Verlag)
Der Herausgeber und Übersetzer stellt das Buch vor und spricht mit Julya Rabinowich über russiche Lyrik im Spannungsfeld zwischen Tradition und Avantgarde.
Moderation: Ursula Ebel
Juni 21
Mi.
18:00
TAG DER LYRIK 2021
Kirstin Breitenfellner: »Gemütsstörungen. Sonette« (Limbus Lyrik)
»Lyrik muss heutzutage keinen Regeln mehr gehorchen – aber sie darf. Kirstin Breitenfellner nimmt sich die Freiheit der formalen Strenge und nutzt das geschichtsreiche Sonett entspannt für ebenso philosophische wie sinnliche Überlegungen.« (Verlag)
Lukas Meschik: »Planeten. Gedichte« (Limbus Lyrik)
»Die pure Dichtlust macht aus Banalitäten prickelnd Neues, Meschiks wache Sprache arbeitet gegen die Gemütlichkeit des Altbekannten an und kontrastiert wienerische Walzerseligkeits-Klischees mit moderner Urbanität.« (Verlag)
Es lesen die Autorin und der Autor sowie Studierende der ›Schauspielakademie Elfriede Ott e.V.‹.
Moderation: Marianne Gruber
Juni 21
Mo.
18:00
Hans Platzgumer
Hans Platzgumer: »Bogners Abgang« (Zsolnay)
»Eine Kreuzung in Innsbruck. Ein Unfall mitten in der Nacht. Ein Fußgänger ist tot. Was ist passiert? Und wer ist schuld? Andreas Bogner, der die Schusswaffe seines Schwiegerva- ters eigentlich nur zeichnen wollte? Nicole Pammer, die an diesem Abend ausnahmsweise ein Glas zu viel getrunken hat? Ihre Mutter, die ohne Zögern alle Spuren verwischt? Oder gar der Kunstkritiker Kurt Niederer selbst, der schließlich immer schon sehr genau gewusst hat, wie man anderen das Leben zur Hölle macht?« (Verlag)
Moderation: Manfred Müller
Juni 21
Do.
12:00
»Ottla trägt mich wirklich förmlich auf ihren Flügeln durch die schwierige Welt«*
Die jüngste Lesung im Rahmen der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft am 97. Todestag Franz Kafkas ist der Erinnerung an seine Lieblingsschwester Ottla (Ottilie Kafka, verheiratete Davidova, 1892 - 1943) gewidmet. Anhand einer Auswahl von Texten aus Kafkas Briefen an und über Ottla sowie Ausschnitten aus Briefen Ottlas an ihren späteren Mann Josef David entsteht das lebendige Bild einer selbstbewussten, starken, aber auch sensiblen und empathischen jungen Frau, die in enger Beziehung zu ihrem Bruder Franz stand. Zeit seines Lebens war sie ihm eine bewundernde, liebevolle und fürsorgliche Schwester, die ihm Rückhalt gab und auch in seine literarische Welt - etwa in der Figur der Olga im Schloss-Roman - Eingang gefunden hat. Im Oktober 1943 wurde Ottla Davidova in Auschwitz Birkenau ermordet.
Einleitung: Alfred Schmidt
Lesung: Charlotte Aigner, Manfred Müller
Die Lesung wurde am 28.5.2021 aufgezeichnet und ist unter diesem Link abrufbar.
*Aus einem Brief an Max Brod, Mitte September 1917
Juni 21
Di.
09:00
Hermann Broch und die österreichische Moderne
Hermann Brochs Werk ist ohne die österreichische Moderne nicht denkbar. Das Symposion führt die Wirkung des Wiener Kreises um Moritz Schlick auf sein Denken vor Augen und widmet sich der Auseinandersetzung des Autors mit Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus und Elias Canetti.
Konzeption: Paul Michael Lützeler (Washington University in St. Louis / IAB), Thomas Borgard (Universität München / IAB), Friedrich Vollhardt (Universität München / IAB).
Mit Beiträgen von:
Flavio Auer (Universität München),
Thomas Borgard (Universität München),
Christian Damboeck (Universität Wien),
Gesa von Essen (Universität Freiburg),
Wynfrid Kriegleder (Universität Wien),
Paul Michael Lützeler (Washington University/St. Louis),
Barbara Mahlmann (Universität Bern),
Mathias Mayer (Universität Augsburg),
Matthias Neuber (Universität Tübingen),
Alice Stašková (Universität Jena),
Friedrich Vollhardt (Universität München) und
Werner Wintersteiner (Universität Klagenfurt).
Moderatoren: Christian Damboeck, Wynfrid Kriegleder, Naser Šečerović (Universität Sarajevo), Werner Wintersteiner.
In Kooperation mit dem IFK (Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften) und dem IAB (Internationalen Arbeitskreis Hermann Broch)
Den geplanten Ablauf dazu finden Sie hier. Leider ist Gesa von Essen erkrankt und musste ihre Tagungsteilnahme absagen. Wir beginnen die Tagung am Mittwoch den 2. Juni daher später – Beginn ist um 9.45 Uhr mit dem Vortrag von Thomas Borgard.
Das Symposion wird ausschließlich virtuell, als ZOOM-Konferenz, veranstaltet. Der Link, über welchen sie teilnehmen können, wird am jeweiligen Tag hier bekanntgegeben.
Mai 21
Mo.
18:00
Birgit Müller-Wieland
Birgit Müller-Wieland: »Vom Lügen und vom Träumen. Roman in sechs Geschichten« (Otto Müller Verlag)
»Was geschieht, wenn sich das Leben auf unvorhergesehene Weise ändert, unbemerkt zu Beginn, schleichend – manchmal schockhaft, wie ein Schlag ins Gesicht? ›Vom Lügen und vom Träumen‹ erzählt von Figuren, die sich auf unterschiedliche Weise den Brüchen in ihren Biografien stellen« und Entscheidungen treffen, »welche sich manchmal als falsch erweisen und Lüge, Verrat, Verschwei- gen provozieren.« (Verlag)
Moderation: Manfred Müller
Mai 21
Mi.
18:00
Isabella Feimer und Frank Schäfer
Isabella Feimer: »American Apocalypse. Gedichte und Fotografien« (mit Manfred Poor; Limbus)
Prosaminiaturen und Gedichte, die nach einer ausgedehnten USA-Reise entstanden sind, aus Notizen, vorsichtig aufgehobenen Geschichtensplittern und Begegnungen.
Frank Schäfer: »Das andere Amerika« (Limbus)
Nach seiner Henry David Thoreau-Biografie stellt der USA-Kenner in dreißig Porträts von Schriftstellerinnen und Schriftstellern das andere Amerika vor, in dem sich immer schon Widerstand formiert hat.
Moderation: Ines Scholz
Mai 21
Di.
18:00
Teresa Präauer
Teresa Präauer: »Das Glück ist eine Bohne« (Wallstein)
»Teresa Präauers brillant geschriebene Geschichten entwerfen ein Panorama der Gegenwart. Bunt schillernd, scharf konturiert und auf famose Weise ein kaleidoskopi- sches Ganzes ergebend. Wohin immer sie ihren Blick wendet, es entstehen Bilder, die so überraschend wie einleuchtend sind, so witzig wie tiefgründig. Mit Neugier und Kenntnis blickt sie in die Welt und lädt uns ein zum wilden Denken.« (Verlag)
Moderation: Manfred Müller
Mai 21
Di.
18:00
Anna Felnhofer und Flora S. Mahler
Anna Felnhofer: »Schnittbild« (luftschacht)
In diesem Prosadebüt handeln vier Episoden von »Begegnungen zwischen jeweils zwei Menschen, deren augenscheinlichste Gemeinsamkeit der Kontakt zu einer Therapeutin ist. Sie ist es gewöhnt, eine Rolle zu spielen, und sie ist eine Meisterin darin ...« (Verlag)
Flora S. Mahler: »Julie Leyroux« (Müry Salzmann)
»Fabelhaft gelingt Flora S. Mahler mit ihrem Erstling eine Nahaufnahme des Kunstbetriebs, eine authentische Innenschau der Gefühls- und Arbeitswelten der Thirtysomethings – ein Roman, der mit den naheliegenden und zugleich großen Themen des Lebens berauscht: der Liebe, der Arbeit, dem Tod und dem Weltall.« (Verlag)
Moderation: Ursula Ebel
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