Dimitré Dinev
* 1968 in Plowdiw/Bulgarien
maturierte 1987 an einem deutschsprachigen Gymnasium in der bulgarischen Stadt Pasardschik/BGR. 1990 flüchtete er über die „grüne Grenze“ nach Österreich, wo er seither lebt. Hier verspürte er am eigenen Leib, was später zum Thema seiner Schriften wurde: die Enge des Flüchtlingslagers und der Massenquartiere für illegale Hilfsarbeiter. Er schlug sich als Gelegenheitsarbeiter durch und begann parallel dazu studierte er Philosophie und russischen Philologie an der Universität Wien. Seit 1991 Veröffentlichungen in deutscher Sprache, zunächst Drehbücher, Erzählungen und Theaterstücke, Essays später auch andere Textformen. 2025 erhielt er den ›Österreichischen Buchpreis‹ für »Zeit der Mutigen«. Zuletzt erschienen u.a.: »Engelszungen«(Roman, 2003); »Ein Licht über dem Kopf« (Erzählung, 2005); »Barmherzigkeit« (Erzählung, 2010); »Whatever works« (Libretto, 2015); »Zeit der Mutigen« (2025).
