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6
Oktober 22
Do.
19:00

 
LIVE & STREAM

Esther Kinsky

EUROPA.LITERATUR

Esther Kinsky: »Rombo« (Suhrkamp)

»1976 erschüttern zwei schwere Erdbeben eine Landschaft und ihre Bevölkerung im nordöstlichen Italien. ...
In Esther Kinskys neuem, noch vor Erscheinen preisgekröntem Roman berichten sieben Bewohner eines abgelegenen Bergdorfs, Männer und Frauen, von ihrem Leben, in dem das Erdbeben tiefe Spuren hinterlassen hat, die sie langsam zu benennen lernen.« (Verlag)

Moderation und Gespräch: Lydia Mischkulnig

Blogbeitrag
4
Oktober 22
Di.
19:00

 
LIVE & STREAM

Peter Rosei

Vom Mythos der österreichischen Kulturnation und andere Essays zur Lage.
NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

»Die Zukunft österreichischer Kultur liegt nicht in der Wiederkehr der guten alten Zeit, sondern in Bewahrung der kritischen Tradition und einer ständigen Weiterentwicklung.« (Peter Rosei: Über den Mythos der österreichischen Kulturnation)

Peter Rosei liest aus und spricht zu aktuellen Essays.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

3
Oktober 22
Mo.
19:00

 
LIVE

Semier Insayif und Katharina Tiwald

DA CAPO — LITERATUR IM CAFÉ CENTRAL

Semier Insayif: »ungestillte blicke oder vom bebildern eines kopfes und beschriften desselben. Gedichte« (Klever)
»›Kunstbetrachtungen‹, die in einem inneren Prozess zu ›Kunstbeschriftungen‹ werden, also die Wandlung vom betrachtenden Auge zur schreibenden Hand und von der schreibenden Hand zur sprechenden Zunge.« (Verlag)

Katharina Tiwald: »Mit Elfriede durch die Hölle. Roman« (Milena)
»Die Hölle? Die liegt am Flughafen Schwechat – wo Himmel und Erde einander berühren. Und niemand anderer als Elfriede Jelinek ist der perfekte Guide durch die zeitgenössische Hölle, wo – so wie bei Dante – die Sünder von heute unterwegs sind.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit dem Café Central
*Bitte benutzen Sie den Seiteneingang in der Herrengasse!

 

29
September 22
Do.
19:00

 
LIVE & STREAM

Marcus Fischer und Bernhard Moshammer

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Marcus Fischer: »Die Rotte« (Leykam)
Eine abgelegene Siedlung im Voralpenland in den 1970er-Jahren und ein »unvergleichlicher Sound ..., der die Abgründe eines Provinzdorfes in seiner beiläufigen Brutalität zutage bringt.« (Verlag)

Bernhard Moshammer: »Die Holzapfelschwestern« (Milena)
Ein Roman wie ein »archaisches Sittengemälde«: »Frauen im Wald, die sich um sich selbst kümmern und niemandem vertrauen, in einer Welt, in der das Gesetz des Stärkeren regiert.« (Verlag)

Moderation: Ines Scholz

28
September 22
Mi.
19:00

 
LIVE & STREAM

Paul Celan

EIN-E-FÜHRUNG
Literatur.Geschichte

Ein Vortrag von Francisco Díaz Solar (La Habana/Havanna)

Als Übersetzer aus dem Deutschen ins Spanische kann ich mich nicht als Spezialist für das Werk von Paul Celan bezeichnen. Aber meine Haltung dazu ist auch nicht die eines Dilettanten. Ich betrachte meine Position als ähnlich der eines Lehrers oder Professors für Literatur. Ich verwende den Vergleich mit einem Fremdenführer, der, ohne Archäologe, Geograf oder Historiker zu sein, die Labyrinthe einer komplexen Stadt kennt und die Besucher bei Bedarf an diese Spezialisten verweisen kann.

Es geht um die Frage, wie man kubanische oder andere spanischsprechende Dichter und Leser, die sich für Lyrik begeistern, an das Werk von Paul Celan heranführen kann. Obwohl seit den 1990er Jahren eine vollständige Übersetzung von Celans Lyrik ins Spanische existiert, von José Luis Reina Palazón, mit einem ausführlichen Vorwort von Carlos Ortega, fehlt eine zufriedenstellende Anthologie, die repräsentativ und informativ ist, ohne überwältigend umfangreich zu sein. Ich versuche, die Grundlagen für eine solche Anthologie zu entwickeln. Konkret denke ich an eine Auswahl, die Texte aus den verschiedenen Phasen und Büchern Celans enthält, vielleicht einhundert Gedichte, biografische Daten und Kontextinformationen, wie sie Barbara Wiedemanns kommentierte Gesamtausgabe in einem Band liefert, sowie eine Zusammenfassung der wichtigsten Interpretationsströmungen. Es scheint mir unbestreitbar, dass kein einzelnes Interpretationsmodell in der Lage ist, den konzeptuellen und ästhetischen Reichtum von Celans Lyrik zu erschöpfen.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und der IG Übersetzerinnen Übersetzer

26
September 22
Mo.
19:00

 
LIVE & STREAM

Lydia Mischkulnig

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Lydia Mischkulnig: »Die Gemochten. Erzählungen« (Leykam)

»Lustvoll dringt Lydia Mischkulnig in ihren Erzählungen durch die Decke der Angepasstheit und offenbart die Abgründe ihrer Figuren mit leichtfüßiger Sprachkunst. So schafft sie ein originelles Panoptikum der ›Gemochten‹, die in ihren verschrobenen Leidenschaften zutiefst liebenswürdig sind.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

23
September 22
Fr.
18:00

 
LIVE & STREAM

Egon Schwarz

Buchpräsentation anlässlich des 100. Geburtstages (und des 5. Todestages) des Sprach- und Literaturwissenschaftlers

»Literatur als Überlebensstrategie - Egon Schwarz bleibt unvergessen«

Ein Erinnerungsband von Reinhard Andreas und Irène Lindgren-Schwarz (Edition Doppelpunkt der Erika Mitterer Gesellschaft)

Mit Reinhard Andress und Irène Lindgren-Schwarz

Eine Veranstaltung des Österreichischen PEN-Club und der Erika Mitterer Gesellschaft

22
September 22
Do.
19:00

 
LIVE & STREAM

Lisbeth Exner und Stefan Soder

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Lisbeth Exner: »Realitätenhandlung. Neunundvierzig Minuten« (Vorwort von Elfriede Jelinek; Elster & Salis)
»In einer papierüberladenen Wiener Altbauwohnung treffen sechs Figuren für die Planung einer Zwangsräumung aufeinander ...« (Verlag)

Stefan Soder: »Café Selig« (braumüller)
»Aller Anfang erscheint leicht, als vier Freunde in der Redaktion eines Hochschulmagazins an eine bessere Welt glauben, lange vor den Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer Karrieren machen.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

20
September 22
Di.
19:00

 
LIVE & STREAM

Zdenka Becker und Evelyn Schlag

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Zdenka Becker: »Es ist schon fast halb zwölf« (Amalthea)
Ein Roman über verblassende und verdrängte Erinnerungen, die Verstrickungen der »kleinen Leute« im Zweiten Weltkrieg, aber auch die Liebesgeschichte eines alten Ehepaares.

Evelyn Schlag: »In den Kriegen« (Hollitzer)
»Erinnerungen an eine ukrainische Zukunft ... In diesem pazifistischen Roman über den Krieg werden Schrecken, Zerstörung und Tod durch den Aberwitz der Akteure konterkariert.« (Verlag)

Moderation: Ines Scholz

19
September 22
Mo.
19:00

 

Friedenskonzert

Tipp

Zum Internationaler Friedenstag spielen wir ukrainische wie russische Komponisten! 
Auch Ernest Bloch und Arvo Pärt mit einer Friedensmeditation dürfen nicht fehlen!

Burgschauspieler Martin Schwab liest Friedenspreisträgerin SWETLANA ALEXIJEWITSCH, Dichtung und Friedensgedanken!


Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet und bekam den Friedenspreis. Martin Schwab liest aus ihrem Buch: DIE LETZTEN ZEUGEN, Kinder im Zweiten Weltkrieg.
Jahrzehnte danach sprechen Männer und Frauen, die beim Einmarsch der Deutschen in Weißrussland noch Kinder waren, zum ersten Mal darüber, woran sie sich erinnern. Ihre erschütternden Berichte machen DIE LETZTEN ZEUGEN zu einem der eindringlichsten Antikriegsbücher überhaupt.

ORT: im Innenhof des Gartenpalais Schönborn unter der Platane, im Volkskundemuseum Wien, 1080, Laudongasse 15-19