Programmarchiv durchsuchen

12
Dezember 19
Do.
19:00

 

Lothar Müller

Der Unbestechliche
TACHELES MIT DANIELA STRIGL

Lothar Müller ist einer der profundesten und präzisesten Literaturkritiker Deutschlands, Redakteur der ›Süddeutschen Zeitung‹ in Berlin, außerdem Literaturwissenschaftler und Autor so eigenwilliger und gelehrter Bücher wie »Weiße Magie. Die Epoche des Papiers« und »Freuds Dinge. Der Diwan, die Apollokerzen & die Seele im technischen Zeitalter«.
Dafür erhielt er u.a. den ›Alfred-Kerr-Preis‹ und den ›Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay‹.

Lothar Müller wird Ausgewähltes lesen, mit Daniela Strigl über seine Arbeit sprechen und bestimmt Kostproben seines trockenen Humors geben.

11
Dezember 19
Mi.
19:00

 

ESSAY

Brigitte Schwens-Harrant / Jörg Seip: »Mind the Gap. Sieben Fährten über das Verfertigen von Identitäten« (Klever)

Das Wort und der Begriff der »Identität« erfahren derzeit eine Renaissance und nehmen eine zentrale Rolle im gegenwärtigen Diskurs ein. Dieser verschiebt sich fast unbemerkt: sagbar wird, was vor Jahren unsagbar schien.

Moderation: Manfred Müller

11
Dezember 19
Mi.
17:00

 

AUSGEBUCHT — KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH

LESE.SALON

Welches Buch hat zuletzt den größten Eindruck bei Ihnen hinterlassen? Über welche Lektüre würden Sie sich gerne mit anderen Literaturinteressierten austauschen?
Wir treffen uns regelmäßig in der Literaturgesellschaft und sprechen über ein Buch, das wir gemeinsam auswählen. Die eigenen Eindrücke bei der Lektüre sind der Ausgangspunkt, um über aktuelle österreichische und internationale Literatur, neu entdeckte oder vergessene SchriftstellerInnen, über Themen und literarische Formen zu diskutieren.

Der Lese.Salon ist offen für alle Literaturinteressierten. Wir ersuchen jedoch aufgrund der begrenzten TeilnehmerInnenanzahl um Anmeldung bis 15.11. per E-Mail: office(at)ogl.at oder telefonisch: 01 5338159.

5
Dezember 19
Do.
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

LESUNG IM DUNKELN

Nach dem durchschlagenden Erfolg der ersten Cocktaillesung ›Prosa Colada‹ treten die jungen Autorinnen und Autoren des Österreichischen Schriftsteller/innenverbands zum zweiten Mal gemeinsam auf – nur wird man sie kaum sehen. Um so besser kann man sich auf die literarischen Hochleistungen konzentrieren!

Mit Hamed Abboud, Thomas Aiginger, Gábor Fónyad, Markus Grundtner, Max Haberich, Constantin Schwab und Magda Woitzuck

Moderation: Marianne Gruber

Gemeinsam mit dem Österreichischen Schriftsteller/innenverband (ÖSV),
anschließend Erfrischungen.

4
Dezember 19
Mi.
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

ILSE HELBICH

»›Ich möchte noch einmal irgendwo fremd sein‹. Ilse Helbich. Schreiben im Gegenwartszustand« (Hg. von Helmut Neundlinger und  Fermin Suter; Literaturedition Niederösterreich)

Der vorliegende Band präsentiert eine Auswahl an Kurzprosa- und Feuilleton-Stücken, ergänzt um Originalbeiträge sowie Interviews, Rezensionen und Preisreden zu Ilse Helbichs Leben und Werk.

Martina Spitzer liest Texte von Ilse Helbich.
Im Anschluss spricht Fermin Suter mit Ursula Baatz und Rainer Götz über Ilse Helbichs Kunst des Schreibens.

Moderation: Ursula Ebel
Gemeinsam mit der Literaturedition Niederösterreich

2
Dezember 19
Mo.
19:00

 

DA CAPO

LITERATUR IM CAFÉ CENTRAL

Susanne Gregor: »Das letzte rote Jahr« (Frankfurter Verlagsanstalt)
»Einfühlsam erkundet Susanne Gregor die Außen- und Innenwelten dreier junger Freundinnen in Žilina (SK) und führt an sicherer Hand durch die Jahreszeiten des Jahres 1989: Es ist ›Das letzte rote Jahr‹.« (Verlag)

Nadine Schneider: »Drei Kilometer« (Jung und Jung)
Rumänien 1989: »Von den persönlichen Verstrickungen in einer Zeit vor dem politischen Umsturz. Und davon, was es braucht, um zu bleiben – oder was es bedeutet, sein Land zu verlassen, für sich und die, die man zurücklässt.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit dem Café Central
ORT: Café Central, Arkadenhof, 1010 Wien, Herrengasse 14

28
November 19
Do.
19:00

 

EUROPA.LITERATUR

Eine Begegnung und Konfrontation zweier Persönlichkeiten, die durch ihre Generation, den Geburtsort – die Stadt Brünn – und die Liebe zur Literatur miteinander verbunden sind, durch die Geschichte jedoch in zwei Länder getrennt.

Kateřina Tučková liest aus »Gerta. Das deutsche Mädchen« (Aus dem Tschechischen von Iris Milde; Klak Verlag Berlin), Michael Stavarič liest aus seinem noch unpublizierten Projekt »Phanthom. Michael Stavaric schreibt sich Thomas Bernhard«.

Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum Wien, dem Czech Literary Centre, der Mährischen Landesbibliothek und Ahoj Leipzig 2019

26
November 19
Di.
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Barbara Neuwirth: »Helden. Heldin. Superhelden« (Haymon)
»Jede gute Geschichte braucht einen Helden, jedes Leben braucht viele gute Geschichten. Mit ansteckender Begeisterung zeigt Barbara Neuwirth, wie vielfältig und wie menschlich unsere Helden sind.« (Verlag)

Sophie Reyer:
»BioMachtBäume« (Passagen Verlag)
»In zum Teil ironischer, zum Teil spielerischer Form baut die Autorin ein Kaleidoskop aus literarisch-wissenschaftlichen Texten. Bäume bilden hier den Beginn eines kreativen Traumes.« (Verlag)

Moderation: Ursula Ebel

22
November 19
Fr.
18:30

 

AUSGEBUCHT — KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH

TAG DES 18. JAHRHUNDERTS 2019
WAS IST AUFKLÄRUNG?

»Aufklärung« ist als ideengeschichtliche Gründungssage der westlichen Moderne in aller Munde; allein die denkende und schreibende Zunft scheint es mit ihr mitunter nicht leicht zu haben, hat ihr doch die Postmoderne auch einen Spiegel von Machtpolitik, Kolonialismus und patriarchalem Denken vorgehalten. Dennoch ist Abwenden keine Option: Wie kann eine geschichtsbezogene Berufung auf säkulares Denken, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit aussehen, die zugleich mit historischer Distanz und Bedingtheit umzugehen weiß?

Es diskutieren Renée Schroeder, Philipp Blom, Wolfgang Schmale, ausgehend von historischen Texten, die von Bettina Rossbacher gelesen werden.

Thomas Wallnig
moderiert die Veranstaltung.

Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts.
Nach der Veranstaltung werden Sekt und Brötchen gereicht.

Anmeldung unbedingt erforderlich unter 01/5338159 oder office(at)ogl.at!

21
November 19
Do.
19:00

 

Wunsch, Berliner zu werden

virtuelle KAFKA.WEGE

»Wenn es möglich wäre, nach Berlin zu gehn, selbständig zu werden, von Tag zu Tag zu leben, auch zu hungern, aber seine ganze Kraft ausströmen lassen ...« (Franz Kafka)

Franz Kafkas Lebensutopie war es, Prag zu verlassen und als freier Schriftsteller in Berlin zu leben. Zwei Frauen haben diese Sehnsucht mitgeprägt.

Sarah Mondegrin, die seit zehn Jahren durch Kafkas Berlin führt, spricht über die Rolle, die Berlin in Kafkas Leben und Werk spielte und zeigt Bilder der wichtigsten Schauplätze.

Moderation: Manfred Müller
Veranstalter:  Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft, Österreichische Gesellschaft für Literatur