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Juni 24
Mo.
09:00
100. Todestag Franz Kafkas
Am 3. Juni 1924, zur Mittagszeit, verstarb der Schriftsteller Franz Kafka im Sanatorium Hoffmann im Beisein von Dora Diamant und Rudolf Klopstock.
Anlässlich des 100. Todestages Franz Kafkas werden im Gedenkraum tagsüber Führungen durch Mitglieder des Open-Door-Teams angeboten. Zu Kafkas Todesstunde wird eine kurze Sequenz von »Kafka tanzt« mit Charlotte AIGNER und Žiga JEREB der Führung vorangestellt.
Führungen beginnen um 9:00 Uhr, 13:30 Uhr und um 15:30 Uhr (Dauer ca. jeweils 70 Minuten)
›Kafka tanzt‹ mit anschließender Führung beginnt um 11:00 Uhr (Dauer gesamt ca. 95 Minuten) (die 11 Uhr-Führung ist ausgebucht)
ANMELDUNG ERFORDERLICH unter 01/5338159 oder info(at)franzkafka.at
Ein freies Erkunden des Kafka-Gedenkraum wie an den Open-Door-Terminen ist an diesem Tag nicht möglich!
Am Abend setzen wir unser Programm zum 100. Todestag Franz Kafkas in Wien fort.
Juni 24
So.
20:30
Kafka Band
Mit dem neuen Album »Der Process« vollendet die Kafka Band aus Prag rund um Jaroslav Rudiš und Jaromír 99 eine Trilogie an Konzeptalben, die von Franz Kafkas Werk inspiriert sind.
Gemeinsam mit dem Festival ›Vienna meets Prague‹, kuratiert von Anna Rendl und Ludger Hagedorn, dem IWM, der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien und der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft
BlogbeitragMai 24
Mi.
18:00
Friederike Gösweiner und Carolina Schutti
Friederike Gösweiner spricht über ihre Zusammenarbeit mit der kroatischen Schriftstellerin Luiza Bouharaoua zum Thema ›Die Würde der Natur‹.
Carolina Schutti präsentiert ›frau. wasser. leben‹, ihr gemeinsames Projekt mit der mosambikanischen Autorin, Juristin und Umwelttechnikerin Virgília Ferrão.
Im Rahmen der Ausschreibung ›Imagine Dignity‹ des Außenministeriums gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur beschäftigen sich österreichische Autor*innen und ihre ausländischen Projektpartner*innen mit dem Themenfeld Mensch/ Natur/ Künstliche Intelligenz und gehen in Essays und Prosatexten der Frage nach, in welcher Welt wir 2040 leben möchten. Ausgewählte Textbeiträge der Ausschreibung werden im Laufe des Festivals an sechs Terminen präsentiert und im Klima Biennale Pavillon im KunstHausWien (oder: in der Biennale Zentrale im KunstHausWien) gelesen.
Moderation: Ines Scholz (ÖGfL)
Eine gemeinsame Lesereihe des Außenministeriums, der Klima Biennale Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur.
Mai 24
Di.
19:00
Natascha Gangl
In ihrer Gesprächsreihe lädt Brigitte Schwens-Harrant Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch die eigenen literarischen Werke zu wandern, darüber zu sprechen und daraus zu lesen. Natascha Gangls Werke finden sich allerdings nicht immer zwischen zwei Buchdeckeln, sondern oft auf Theaterbühnen, in Konzert- und Ausstellungsräumen, auf Platte, im Radio.
»Wendy fährt nach Mexiko« erschien 2015 im Ritter Verlag, mit »Das Spiel von der Einverleibung. Frei nach Unica Zürn« spürte Gangl 2020 Unica Zürn nach und 2023 erschien das Kunst-Comic-Buch »WENDY PFERD TOD MEXICO«. Gangl erforscht Sprache in unterschiedlichen Aggregatzuständen: geschrieben, collagiert, gesprochen, performt. Für einen spannenden Abend ist also gesorgt.
Mai 24
Mo.
19:00
Theodora Bauer
Theodora Bauer: »Glühen« (Rowohlt)
Eine junge Frau trifft auf einen Mann, der »wie einer anderen Zeit entsprungen« scheint. Der Roman ist eine »rätselhafte Liebesgeschichte« und die »Suche nach Nähe und Wahrheit im krisenhaften Heute«. (Verlag)
Moderation: Nicole Kiefer
Mai 24
Do.
19:00
Martin Pollack
»Gemeinsames Schreiben, gemeinsames Formulieren…«
(Christoph Ransmayr)
Ein Abend für Martin Pollack.
Mit Karin Bergmann, Antje Contius, Mia Eidlhuber, Karl-Markus Gauß, Ludger Hagedorn, Brigitte Hilzensauer, Florian Klenk, Tanja Maljartschuk, Herbert Ohrlinger, Katharina Raabe, Christoph Ransmayr und Bettina Wörgötter
Moderation: Gerhard Zeillinger
Gemeinsam mit dem Zsolnay Verlag
Im Anschluss Erfrischungen
Mai 24
Mi.
19:00
Anna Kim und Nava Ebrahimi
Anna Kim: »Zwischen Fakt und Fiktion« (Stefan-Zweig Poetikvorlesungen Bd. 10; Sonderzahl)
Ausgehend von drei ihrer Romane reflektiert die Autorin das Verhältnis von Literatur und Wahrheit.
Nava Ebrahimi: »Wer ich geworden wäre, wenn alles ganz anders gekommen wäre. Herkunft.Identität.Imagination« (Zur Kunst des Schreibens: Hg. v. Franz-Nabl-Institut für Literatur- forschung, Universität Graz; Droschl)
Nava Ebrahimi beschäftigt sich mit der Frage, wie die Themen Herkunft und Identität ihr Schreiben prägen.
Moderation: Manfred Müller
Mai 24
Mi.
19:00
Clemens J. Setz über Franz Kafka
15. Abend der literarischen KAFKA.LEKTÜREN mit Clemens J. Setz
Clemens J. Setz liest und kommentiert Franz Kafkas Erzählung »Die Sorge des Hausvaters« und spricht über die Figur des »Odradek« sowie über Kafkas Bedeutung fürseine eigene literarische Arbeit.
Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Anmeldung unter: beatrix.vigne(at)donau-uni.ac.at
Gemeinsam mit dem Archiv der Zeitgenossen, der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft und der Stadtbücherei Krems
Mai 24
Di.
19:00
Erika Mitterer und Rainer Maria Rilke
Katrin Kohl: Dialogische Dichtkunst: Der Briefwechsel zwischen Erika Mitterer und Rainer Maria Rilke.
Im Mai 1924 schickte die achtzehnjährige Wienerin Erika Mitterer zwei Gedichte an Rainer Maria Rilke – nur mit Name, Datum und Adresse. Einen poetischen Fan-Brief aus heiterem Himmel. Rilke antwortete sogleich – ebenfalls mit einem Briefgedicht. Es entspann sich ein einzigartiger dichterischer Austausch, der den Anfang von Mitterers schriftstellerischer Laufbahn prägte und Rilke zu großen Gedichten der Spätzeit inspirierte. Anhand der Briefe lässt sich nachvollziehen, wie die beide unmittelbar auf die
Worte des anderen eingingen und daraus neue Gedichte entstehen ließen.
Eine Veranstaltung der ›Erika Mitterer Gesellschaft‹
Mai 24
Mo.
19:00
Valerie Fritsch und Christina Wessely
Valerie Fritsch: »Zitronen« (Suhrkamp)
»Wie lernt ein erwachsener Mensch, das Rätsel einer Kindheit zu lösen, in der Grausamkeit und Liebe untrennbar zusammengehören?« (Verlag)
Christina Wessely: »Liebesmühe« (Hanser)
In persönlicher und essayistischer Erkundung erzählt die Autorin die Geschichte einer Mutterwerdung, die »die Brüchigkeit gängige[r] Vorstellungen von Mutterschaft, Weiblichkeit und Liebe« ins Zentrum rückt. (Verlag)
Moderation: Ursula Ebel
Gemeinsam mit dem Café Central Wien
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