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11
November 24
Mo.
19:00

 

Petra Piuk und Bastian Schneider

DA CAPO: LITERATUR IM CAFÉ CENTRAL

Petra Piuk, Bastian Schneider: »Die Liebe der Korallen. Kleines Archiv des Verschwindens« (Sonderzahl)

Ein »investigatives Projekt der Gegenwartsbeobachtung«: In verschiedenen literarischen Gattungen nähern sich

Petra Piuk und Bastian Schneider »unterschiedlichen Spielarten des Verschwindens und lassen sich auf die vielfältigen Dialektiken ein, die daran ablesbar werden.« (Verlag)

Moderation: Ines Scholz
Gemeinsam mit dem Café Central Wien
*Benutzen Sie nicht den Haupteingang, sondern den Seiteneingang in der Herrengasse

Blogbeitrag
7
November 24
Do.
19:00

 

›manuskripte‹

ZEITSCHRIFTEN

Die ›manuskripte‹ sind der ewig junge Klassiker unter den österreichischen Literaturzeitschriften. In der ÖGfL präsentiert die laut ihrem Gründer Alfred Kolleritsch »beste Information, wie es mit der Literatur weitergeht« mit Katrin Köhler und Sean Pfeiffer zwei neue Stimmen, die – wie einst etwa Peter Handke oder Laura Freudenthaler – erstmals oder früh in den ›manuskripten‹ publiziert haben.

Herausgeber Andreas Unterweger spricht über die Transformation des traditionsreichen Printmediums in eine zeitgemäße Vermittlungsplattform.

Moderation: Nicole Kiefer  
Im Anschluss Erfrischungen

Blogbeitrag
6
November 24
Mi.
19:00

 

Marlen Haushofer

LITERATUR.GESCHICHTE

Marlen Haushofers: »Die gesammelten Romane und Erzählungen« (Claassen; 6 Bände; hg. von P.-M. Dallinger, K. Fliedl, Ch. Gürtler, G. Hofer, S. Maurer, D. Strigl, L. Studer)

Die erste Werkausgabe Marlen Haushofers, ergänzt um Vorworte von Gegenwartsautor*innen, eröffnet »eine neue Perspektive auf diese Autorin von Weltrang«. (Verlag)

Die Mitherausgeber*innen Georg Hofer, Stefan Maurer und Daniela Strigl sowie Clemens J. Setz, der ein Vorwort verfasst hat, sprechen über ihre Arbeit an der Edition.

Lesung ausgewählter Erzählungen: Clemens J. Setz
Moderation: Ursula Ebel
Gemeinsam mit dem Literaturhaus Wien

Blogbeitrag
24
Oktober 24
Do.
19:00

 

Alena Wagnerová

KAFKA 2024 / LITERATUR.GESCHICHTE

Milena Jesenská – zwei Stunden Leben – zwei Stunden schreiben

»Diese zwei Stunden des Lebens brachten Milena Jesenská, verheiratete Pollak, 1918 nach Wien, wo sie auch zu schreiben begann. Und ihr Schreiben wuchs aus dem Widerspruch zwischen den intellektuellen Debatten in den Literaturcafés Central und Herrenhof und dem Elend auf den Straßen Wiens. Das war ihr Thema in ihren Feuilletons, die in der Prager Zeitschrift ›Tribuna‹ gelesen wurden.« (Alena Wagnerová)

Alena Wagnerová spricht über Milena Jesenská, eine wichtige Wegbegleiterin Franz Kafkas, ihr literarisches und journalistisches Schreiben sowie über ihre Zeit in Wien.

Moderation: Charlotte Aigner

Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur

Blogbeitrag
23
Oktober 24
Mi.
19:00

 

Gábor Fónyad und Alexandra Stahl

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Gábor Fónyad: »Was noch kommt« (Elster & Salis Wien)
Der Autor schildert »mit viel Witz das Dilemma der Midlife Crisis und die Identitätssuche eines modernen Mannes am Beispiel eines Familienvaters«. (Verlag)

Alexandra Stahl: »Frauen, die beim Lachen sterben« (Jung und Jung)
Das Buch »erzählt mit viel schwarzem Humor und großer Liebe zum Skurrilen vom Leben in Paarbeziehungen und dem Ende einer Freundschaft.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

Blogbeitrag
18
Oktober 24
Fr.
15:00

 

Kafkas Wien

Stadterkundung
KAFKA 2024 / KAFKA.WEGE

Franz Kafka hatte ein problematisches Verhältnis zu Wien. Von seinen wenigen Aufenthalten ist jener vom September 1913 am besten dokumentiert, als er als Versicherungsbeamter am ›II. Internationale Kongreß für Rettungswesen und Unfallverhütung‹ teilnahm. Zeitgleich fand der ›XI. Zionistenkongress‹ im Musikverein statt, dessen Vorträge Kafka besuchte. Die Tour auf Kafkas Spuren von 1913 führt durch die Wiener Innenstadt, Stationen sind u.a. das einstige Hotel Matschakerhof in der Seilergasse, wo Kafka nächtigte, das vegetarische Restaurant Thalysia in der Oppolzergasse und das Café Central in der Herrengasse.

Hinweis Ticket erforderlich
Dauer ca. 120 Minuten
Guide Charlotte Aigner
Kosten € 15,00

Eine Veranstaltung des Wien Museum gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft

17
Oktober 24
Do.
19:00

 

Franz Grillparzer

LITERATUR.GESCHICHTE

Eva-Maria Orosz: Das »Grillparzer-Zimmer« im Wien Museum

1888 wurde das Historische Museum (heute Wien Museum) im Rathaus eröffnet, das dort integrierte »Grillparzer-Zimmer« war Wiens erste Dichter-Gedenkstätte. Die in ein Geschichtsmuseum eingegliederte Wohnung eines Nationaldichters vermag Identitätsgeschichte in spezifischer Art fortzuschreiben bzw. zu inszenieren. Nicht nur die Gestaltung einer dislozierten Wohnung – das Wie? –, sondern auch ihre inhaltliche Einbettung im Museum und seiner Geschichtsdarstellung – das Wo? – gibt eine Lesart und kulturpolitische Interpretation vor.
Der Vortrag stellt das »Grillparzer-Zimmer« im Wandel seiner Inszenierungen von rund 140 Jahren vor.

Eine Veranstaltung der Franz Grillparzer-Gesellschaft

Blogbeitrag
16
Oktober 24
Mi.
19:00

 

Johann Wolfgang von Goethe

LITERATUR.GESCHICHTE

Manfred Osten: »Auf jede Art seid ihr verloren. Die Elemente sind mit uns verschworen.« (Mephisto) Goethe als Vordenker der Klima-Katastrophe und seine Therapievorschläge.

Am Beispiel der von Goethe versiegelten Faust-Tragödie (Zweiter Teil) soll der von ihm bereits vor 200 Jahren erkannte Weg des Weltverbrauchs im Zeichen der fossilenergetischen Ausplünderung der Erde gezeigt werden – mit dem fatalen Ergebnis der von Mephisto prognostizierten, und inzwischen manifesten, Rachefeldzüge der Elemente. Manfred Osten wird diesen früh erkannten Weg des planetarischen Zerstörungs-Irrtums der Bio- und Atmosphäre mit Hinweis auf Goethes Therapievorschläge erläutern.

Moderation: Herbert Zeman

Eine Veranstaltung der Österreichischen Goethe-Gesellschaft und der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Wien

Blogbeitrag
15
Oktober 24
Di.
19:00

 

Kaśka Bryla

WERK.GÄNGE MIT BRIGITTE SCHWENS-HARRANT

Wie beginnt ein schriftstellerischer Weg? Wohin führt er? Verändert sich das Schreiben von Werk zu Werk?  In ihrer Gesprächsreihe lädt Brigitte Schwens-Harrant Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch die eigenen literarischen Werke zu wandern, darüber zu sprechen und daraus zu lesen.

An diesem Abend ist Kaśka Bryla zu Gast, die u.a. am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studierte, wo sie 2015 die Literaturzeitschrift und das Autor*innennetzwerk ›PS-Politisch Schreiben‹ mitbegründete. 2021 wurde ihr Theaterstück »Das verkommene Land« uraufgeführt. 2020 erschien ihr Debütroman »Roter Affe«, 2022 der Roman »Die Eistaucher«. Im Juni 2024 las Kaśka Bryla auf Einladung von Brigitte Schwens-Harrant in Klagenfurt beim Ingeborg Bachmann-Preis.

Blogbeitrag
14
Oktober 24
Mo.
19:00

 

Juri Andruchowytsch

DER GLÄSERNE VORHANG MIT CORNELIUS HELL

Juri Andruchowytsch: »Der Preis unserer Freiheit« (Ü: Sabine Stöhr; Suhrkamp) und »Radio Nacht« (Ü: Sabine Stöhr; Suhrkamp)

»Juri Andruchowytsch vermag faszinierende Romanwelten mit überbordenden Szenen und Bildern zu entwerfen, und gleichzeitig ist er in seinen Essays schon seit Jahrzehnten ein glasklarer Analytiker Mittelosteuropas und kann die Situation der Ukraine auf den Punkt bringen wie kaum ein anderer.« (Cornelius Hell)

Im Zentrum des Abends stehen der Essayband »Der Preis unserer Freiheit«, der zwischen 2014 und 2023 entstandene Texte versammelt, sowie der Roman »Radio Nacht« – die Geschichte eines rebellischen Radiomoderators, der nach einem umtriebigen Leben »Musik, Poesie und Geschichten in die sich verfinsternde Welt« schickt. (Verlag)

Gemeinsam mit dem IWM, dem Literaturhaus am Inn und prolit –Verein zur Förderung von Literatur

Blogbeitrag