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September 16
Do.
19:00
NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR
Reinhard Kaiser-Mühlecker: »Fremde Seele, dunkler Wald« (S. Fischer)
»Alexander kehrt von seinem Auslandseinsatz als Soldat internationaler Truppen in die Heimat zurück. Seine Unruhe treibt ihn bald wieder fort. Sein jüngerer Bruder Jakob führt unterdessen den elterlichen Hof. Als sich sein Freund aufhängt, wird Jakob die Schuldgefühle nicht mehr los.
Reinhard Kaiser-Mühlecker schreibt die Geschichte zweier Brüder und ihrer Heimat in Oberösterreich – ein mit biblischer Wucht erzählter Roman um Missverständnisse, Tötungen, Familientragödien und Befreiungsversuche.« (Verlag)
Moderation: Manfred Müller
September 16
Di.
19:00
Roman Bucheli
Daniela Strigl im Gespräch mit Roman Bucheli
Roman Bucheli, Redakteur der ›Neuen Zürcher Zeitung‹, ist als einer der bedeutendsten Schweizer Literaturkritiker die berufene Auskunftsperson zur aktuellen Literatur in der Schweiz sowie zur angeblich beklagenswerten Lage der Literaturkritik im deutschsprachigen Feuilleton.
Darüber wird er mit Daniela Strigl sprechen und außerdem eine Auswahl seiner mehr oder weniger grundsätzlichen Artikel lesen.
September 16
Do.
19:00
NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR
LITERATUREDITION NIEDERÖSTERREICH
Die Verbindung von Lyrik mit zeitgenössischer bildender Kunst, der Austausch zweier KünstlerInnen in ihrer jeweils eigenen Ausdrucksweise.
Richard Wall / Martin Anibas: »Achill. Verse vom Rande Europas«. Gedichte in Deutsch und Englisch von Richard Wall, 33 Bilder in Mischtechnik von Martin Anibas.
Gedichte, die im Jahr 2014 während eines Aufenthalts im Heinrich-Böll-Cottage auf Achill, der größten Insel Irlands, entstanden sind.
Herbert J. Wimmer / Marion Steinfellner: »Sprachvorspiele«. 55 Liebesgedichte von Herbert J. Wimmer, 55 Bilder in Mischtechnik von Marion Steinfellner.
»wir können miteinander / was wir allein nicht können / wir halten uns«
Moderation: Ursula Ebel
Im Anschluss Erfrischungen
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Literaturedition NÖ
September 16
Di.
19:00
NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR
Cordula Simon: »Wie man schlafen soll« (Residenz)
Inmitten einer von Klimakatastrophen verwüsteten Welt teilen sich in der künstlichen Stadt Lightraff drei Männer ein Bett, ohne einander zu kennen. Als die Ölquellen versiegen und das straff organisierte Gefüge der Stadt zu zerbröckeln beginnt, treffen die drei Bettgeher erstmals aufeinander ... »Mit abgründiger Komik und kühler Schönheit erzählt Cordula Simon über nichts weniger als die düstere Zukunft, die uns allen bevorsteht.« (Verlag)
Moderation: Manfred Müller
September 16
So.
11:00
Rund um das Sanatorium Hoffmann
RUND UM DAS SANATORIUM HOFFMANN
»Inzwischen ist das große Unternehmen gereift. Franz geht Samstag ins Sanatoryum. Es ist 25 Minuten von Wien. [...]
Es ist eine Waldgegend, liegt wunderbar. Ab Sonnabend Adresse: Sanatoryum Dr Hoffmann. Klosterneuburg-Kierling.«
(Dora Diamant an Kafkas Eltern, 16.04.1924)
Diese literarische Wanderung in die Umgebung des ehem. Sanatoriums Hoffmann, in welchem Franz Kafka im Jahr 1924 seine letzten Lebenswochen verbrachte, führt uns von Kierling über Gugging zur Redlinger Hütte.
Veronika Seyr, Charlotte Spitzer und Manfred Müller begleiten die Wanderung, erzählen und lesen.
Persönliche Anmeldung unbedingt erforderlich!
Anmeldefrist bis Mittwoch, 07.09.2016 – telefonisch / per E-Mail: 01 5338159 / info(at)franzkafka.at
Die Wanderung findet nur bei passender Witterung statt, die TeilnehmerInnenzahl ist limitiert.
Der Treffpunkt und alle weiteren Details werden im Zuge der Anmeldung bekannt gegeben.
Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur
September 16
Do.
19:00
NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR
ROMANDEBUTS
Iris Blauensteiner: »Kopfzecke«
»Ein Debutroman über den Abschied einer Tochter von ihrer demenzkranken Mutter, über ihr gemeinsames Erinnern und Vergessen ... still, poetisch, und fährt dem Leser doch – à la Kopfzecke – schonungslos unter die Haut.« (Verlag)
Simone Hirth: »Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft« (beide Kremayr & Scheriau)
»Was tun, wenn einem das eigene Lebenskonzept abhanden kommt? Simone Hirth entwirft in ihrem Debutroman ein Gegenmodell zur gesellschaftlichen Norm. Zynismus verkehrt sich in Galgenhumor, die Sprache wird zum Experiment.« (Verlag)
Moderation: Ursula Ebel
Im Anschluss Erfrischungen
Juli 16
So.
11:00
Franz Kafka und Milena Jesenská
»Ich habe ihn über die Hügel hinter Wien geschleppt. Er ist hinter mit hergestampft, und wenn ich die Augen schließe, sehe ich noch sein weißes Hemd und den abgebrannten Hals und wie er sich anstrengt.«
(Milena Jesenská an Max Brod)
Im Rahmen einer literarischen Wanderung begeben wir uns an Franz Kafkas 133. Geburtstag auf die Spuren eines Ausflugs, den er Anfang Juli 1920 gemeinsam mit Milena Jesenská unternahm – von Neuwaldegg über die ›Waldandacht‹ zum ›Häuserl am Roan‹, weiter zum ›Hameau‹ und über den Schwarzenbergpark wieder zurück.
Charlotte Spitzer und Manfred Müller begleiten die Wanderung, erzählen und lesen u.a. aus Briefen Kafkas an Milena Jesenská.
Keine Anmeldung mehr möglich, diese Veranstaltung ist ausgebucht.
Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur
Weitere Informationen finden Sie unter www.franzkafka.at
Die Wanderung findet nur bei trockener Witterung statt.
Juni 16
Mo.
19:00
LESE.AUSLESE
Katja Gasser und Cornelius Hell präsentieren und kommentieren im Rahmen ihrer ganz persönlichen Bücherschau literarische Neuerscheinungen aus den Frühjahrsprogrammen deutschsprachiger Verlage.
Moderation: Manfred Müller
Im Anschluss Erfrischungen.
Juni 16
Sa.
14:00
6TH. UNI.VIE.SLAM.POETRIE
Das diesjährige Motto lautet Flüchtig.
Moderation: Markus Köhle
Eine Veranstaltung von Anna Babka, Peter Clar und Sabine Sobotka, in Kooperation mit Markus Köhle, Österreichische Gesellschaft für Literatur, ›Ide(e)ntitäten. Verein für Kunst und Kultur‹ sowie ›literadio‹ (www.literadio.org).
Weitere Informationen: peterclar(at)yahoo.de
Ort: Hof 2 des Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Juni 16
Di.
19:00
POLIVERSALE 2016
8. Abend: Entgrenzung und Reduktion
Ludwig Laher: »was hält mich. Gedichte« (Wallstein)
»Lahers Gedichte unternehmen Denkbewegungen. Sie sind ausbalancierte Momentaufnahmen, halten die Dauer fest und die Veränderung.« (Verlag)
C.W. Bauer: »Stromern. Gedichte« (Haymon)
»Mit durchschlagender poetischer Kraft erzählt Bauer von Leben, Liebe und Sehnsucht ebenso wie von der Zumutung des Daseins.« (Verlag)
Moderation: Manfred Müller
Im Rahmen des Wiener Lyrik-Fests der Alten Schmiede, 31.05. – 04.07.2016.
Konzept: Michael Hammerschmid, Kurt Neumann
Kooperationspartner: Schwedische Botschaft in Wien, Universität Wien, Österreichische Gesellschaft für Literatur, Volkstheater, Afro-Asiatisches Institut Wien, Institut für die Wissenschaften vom Menschen
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