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15
Februar 16
Mo.
19:00

 

Thomas Stangl

WERK.GÄNGE MIT BRIGITTE SCHWENS-HARRANT

Brigitte Schwens-Harrant stellt in ihrer Gesprächsreihe mit Autorinnen und Autoren nicht nur deren jüngste Publikation vor, sondern auch die Werke, die dieser vorausgegangen sind. Dazu lesen die GesprächspartnerInnen Passagen aus ihren Texten.

Das bietet Raum für Reflexionen über die Werdegänge von AutorInnen ebenso wie für Diskussionen über Vorstellungen von Literatur und poetologischen Entwürfen.

An diesem Abend unternimmt sie mit Thomas Stangl einen Gang durch sein Werk.

9
Februar 16
Di.
19:00

 

Literatur.Geschichte

Karlheinz Rossbacher: »Zeitreisen. Essays über Bücher, Briefe und Sonstiges« (Lehner)

In seinen ›Erzähl-Essays‹ schreibt Rossbacher über Literatur in Verbindung mit persönlicher Memoria, von den ›Dschungelbüchern‹ bis zu Goethes Eckermann, von Kurt Vonnegut bis zu Tomasi de Lampedusa, er berichtet von Weltuntergängen, Zeitreisen, Panthern und Menschen.
Aus Karlheinz Rossbachers Lektüren und Erinnerungen ergeben sich eine Fülle von überraschenden Perspektiven und zahlreiche Lese-Anregungen.

Es liest Bettina Rossbacher.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

2
Februar 16
Di.
19:00

 

Literatur.Geschichte

MILOVAN DJILAS

Milovan Djilas: »Der Krieg der Partisanen« (Sisyphus)

Der packende autobiografische Bericht einer zentralen Gestalt der jugoslawischen KP, die später zu einem der prominentesten Dissidenten der kommunistischen Welt wurde.
Milovan Djilas (1911-1995) war im Partisanenkampf Einheitskommandeur, Mitglied des obersten Stabes, Propagandist und Verhandler in wichtigsten Angelegenheiten. Sein Buch ist »eines der wesentlichen geschichtlichen Zeugnisse des Zwanzigsten Jahrhunderts und zugleich ein großes, ein einzigartiges Buch.« (Verlag)

Zu Buch, Autor und Thema sprechen Erhard Busek, der Djilas persönlich kannte, und der Historiker Oliver Rathkolb.

Es liest Wolfram Berger.

Moderation: Marianne Gruber

28
Jänner 16
Do.
19:00

 

LITERATUR.ÜBERSETZUNG

RE:VERSE

Die Ergebnisse eines Übersetzungs-Workshop, der zugleich intensive Begegnung ungarischer und österreichischer AutorInnen war und ist.
Neben dem Vortrag der Texte in beiden Sprachen und der Übersetzungen, die auf Basis von Rohübersetzungen Emese Dallos' entstanden, wird es ein Gespräch über den Workshop und die Übersetzungsarbeit geben.

Mitwirkende AutorInnen aus Ungarn und Österreich:
Imre Bartók, Isabella Breier, Orsolya Fenyvesi, Julia Lajta-Novak, Gabór Mezei, Maria Seisenbacher

Gespräch und Moderation: Zoltán Lesi

Das Gespräch wird in englischer Sprache stattfinden, die Lesungen auf Deutsch und Ungarisch.
Gemeinsam mit dem vom József Attila Kreis und Österreichisches Kulturforum Budapest organisierten Literaturfest ›JAK-tábor‹.
Mit freundlicher Unterstützung vom Balassi Institute und dem József Attila Kreis.

26
Jänner 16
Di.
19:00

 

REISEN WIR

Mirko Bonné: »Feuerland« (Schöffling & Co.)
»Mirko Bonné schickt in seinem ersten Erzählungsband seine Figuren auf Reisen in extreme Gegenden, Situationen und Zustände.«
Feuerland steht dabei »für eine unheimliche Grenzregion, es ist zugleich Sehnsuchtsort und gefährliches Reich der Imagination.« (Verlag)

Wilhelm Hengstler: »flussabwärts, flussabwärts« (Droschl)
Der Plan, mit dem Rad am Ufer der Donau entlang bis zum Schwarzen Meer zu fahren, scheitert zunächst wegen eines langen Krankenhausaufenthalts. Zwei Jahre später holt Hengstler die Tour nach – und berichtet in einem »doppelten Reisebuch« von den Etappen der Reise ebenso wie von der Reise durch das Spital.

Moderation: Marianne Gruber

25
Jänner 16
Mo.
18:00

 

LITERATUR.ÜBERSETZUNG

THOMAS BERNHARD – GEDICHTE
in deutscher, polnischer, englischer und italienischer Sprache

Anlässlich des Erscheinens von:

Thomas Bernhard: »Werke in 22 Bänden – Band 21: Gedichte«, hrsg. von Raimund Fellinger (Suhrkamp),

Thomas Bernhard: »Śmierć i Tymianek / Tod und Thymian«, Auswahl und Übersetzung: Sława Lisiecka, Zdzisław Jaskuła, Ryszard Wojnakowski (Wrocław: Oficyna Atut),

Thomas Bernhard: »On Earth and in Hell. Early Poems.
A Bilingual Edition«, translated by Peter Waugh (New York City: Three Rooms Press)

Thomas Bernhard: »Sotto il ferro della luna. Unter dem Eisen des Mondes«. Traduzione di Samir Thabet. (Milano: Crocetti Editore, Fondazione Poesia Onlus).

Es sprechen die Herausgeber bzw. Übersetzer
Raimund Fellinger, Sława Lisiecka, Samir Thabet, Peter Waugh und Ryszard Wojnakowski.

Lesung: Alexander Wächter
Moderation: Evelyn Breiteneder
Gemeinsam mit der Thomas-Bernhard-Privatstiftung
Im Anschluss Erfrischungen

21
Jänner 16
Do.
19:00

 

VERLAGSPORTRAIT

EDITION RÖSNER


Erich Schirhuber stellt gemeinsam mit Verlegerin Nadja Rösner-Krisch den Verlag vor.

Autorinnen und Autoren des Verlags lesen:

Christian Locker »Setzen! Nicht genügend!« (Roman)

Gerald Szyszkowitz »Das falsche Gesicht. Oder: Marlowe ist Shakespeare« (Roman)

Erich Schirhuber »Geliebte. Dichtung – durch die Jahreszeit«

Moderation: Marianne Gruber
Im Anschluss Erfrischungen

13
Jänner 16
Mi.
18:30

 

›Ich gehe dann wie auf Wellen...‹

literarische KAFKA.LEKTÜREN / KAFKA TANZT

6. Abend der literarischen KAFKA.LEKTÜREN mit Žiga Jereb, Daniela Gruninger und Charlotte Spitzer

›ICH GEHE DANN WIE AUF WELLEN...‹
Ein Kafka-Abend mit improvisatorischem Tanz

mit Žiga Jereb (Tanz), Daniela Gruninger (Tanz) und Charlotte Spitzer (Rezitation).

»...nehmen Sie den Dank für die Stunden des Herzklopfens, der Freude, der Ehrfurcht« schreibt Franz Kafka am 5. Oktober 1921 an den Rezitator Ludwig Hardt, welcher zuvor Kafka-Erzählungen im Beisein des Autors öffentlich rezitiert hatte.

Angesprochen von verschiedenen Texten Franz Kafkas haben wir begonnen uns mit den Echoräumen und Heterotopien (›Gegenorten‹), die Kafkas Sprache entstehen lässt, auseinanderzusetzen. Vom stillen Lesen her war der nächste Schritt zum Verlautbaren des Textes und schließlich zum In-sich-Nehmen der Worte. Die Sprache geht in den Körper, wird angeeignet, einverleibt und Kafkas Worte verlebendigen sich, wenn sie frei gesprochen im Raum erklingen. In diesem Geschehen des rezitierten Wortes, von Stimme, Dynamik, Modulation und Emphase erklingt eine ganze Welt, deren Sprache nicht mehr allein Sprache als Benennung, sondern Sprache des Wesens wird und den Körper ins tanzende Denken finden lässt. Bewegung und Wort und finden in eine tiefergehende, allumfassende Erkenntnis, wir ahnen einen Urgrund, aus dem die Worte sprechen und die Bewegung entsteht. Kausalketten verschwimmen, und die chronologische Zeit löst sich auf, Text und Tanz kommen für kostbare Augenblicke aus derselben Quelle, erscheinen, vergehen, s i n d ...und Kafka tanzt.

»...bis man die Sporen ließ, denn es gab keine Sporen, bis man die Zügel wegwarf, denn es gab keine Zügel, und kaum das Land vor sich als glatt gemähte Heide sah, schon ohne Pferdehals und Pferdekopf«   
(aus Franz Kafka: ›Wunsch, Indianer zu werden‹)

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit mit den KünstlerInnen ins Gespräch zu kommen.

Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft im Rahmen der Reihe ›Stimmen hören. Musik und Literatur im Essl Museum‹ gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur
EINTRITT FREI

16
Dezember 15
Mi.
19:00

 

LESE.AUSLESE

Katja Gasser und Cornelius Hell
präsentieren und kommentieren literarische Neuerscheinungen.

Moderation: Marianne Gruber
Im Anschluss Punsch und Kekse

15
Dezember 15
Di.
19:00

 

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

GESCHWISTER

Andrea Drumbl: »Die Einverleibten« (Edition Atelier)
Als der Groß­vater Olga erzählt, »dass ihre Zwillingsschwester im Mutterleib gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Die verlorene Schwester lässt sie fortan nicht mehr los, folgt ihr durch Beziehungen und Liebschaften.« (Verlag)

Isabella Feimer: »Trophäen« (Braumüller)
»Zwei Schwestern sind durch ein schreckliches Ereignis aus ihrer Jugend verbunden. Sie hassen sich und doch kommen sie nicht voneinander los. Bevor das gesche-
hen kann, müssen tiefe Narben aufbrechen.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller