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Mai 21
Di.
18:00
Hans Flesch-Brunningen & Martina Wied
Evelyne Polt-Heinzl präsentiert die von ihr herausgegebenen Neuauflagen von zwei der bedeutendsten österreichischen Exilromanen:
Hans Flesch-Brunningen: »Perlen und schwarze Tränen« und Martina Wied: »Das Krähennest« (beide Edition Atelier)
Beide Romane handeln in der Zeit des Zweiten Weltkriegs: »Perlen und schwarze Tränen« beschreibt die Emigration in London und damit auch die Welt seiner späteren Ehefrau Hilde Spiel; »Das Krähennest« erzählt von einer französischen Sprachlehrerin in einem englischen Internat und von der Frage, wie man den Terror in der Heimat am besten bekämpft.
Markus Hering liest.
Moderation: Manfred Müller
Mai 21
Mo.
18:00
Nadja Bucher und Markus Köhle
Nadja Bucher: »Die Doderer-Gasse oder Heimitos Menschwerdung« (Milena)
»Wir schreiben das Wien der Achtzigerjahre. Das Unglaubliche nimmt Gestalt an: Heimito von Doderer wird wiedergeboren. Damit nicht genug, stößt auch bald Adolf Loos dazu, ebenfalls wiedergeboren. Nicht unwesentlich dabei: Beide dürfen nun erleben, was es heißt, ein Mädchen zu sein!« (Verlag)
Markus Köhle: »Zurück in die Herkunft. Ein Nabelschaulauf zu den Textquellen« (Sonderzahl)
»Der Schaulauf dieser Nabelschau will [...] vorführen, wie die Literatur der vergangenen fünf Jahrzehnte sich beständig zu aktuell brennenden Fragen äußert – so man sie zu Wort kommen lässt.« (Verlag)
Moderation: Ursula Ebel
In Kooperation mit dem Café Central
Mai 21
Do.
18:00
Teresa Präauer
Teresa Präauer: »Das Glück ist eine Bohne« (Wallstein)
»Teresa Präauers brillant geschriebene Geschichten entwerfen ein Panorama der Gegenwart. Bunt schillernd, scharf konturiert und auf famose Weise ein kaleidoskopi- sches Ganzes ergebend. Wohin immer sie ihren Blick wendet, es entstehen Bilder, die so überraschend wie einleuchtend sind, so witzig wie tiefgründig. Mit Neugier und Kenntnis blickt sie in die Welt und lädt uns ein zum wilden Denken.« (Verlag)
Moderation: Manfred Müller
Mai 21
Mi.
18:00
Marlene Streeruwitz und Ferdinand Lacina
Wo wir aufschlagen, und was davon bleibt, Trümmer oder bloßes Verschwimmen – das Journal des Scheiterns liest die Spuren der Nullsummenspiele unserer Zeit. Sein Forschungsgebiet ist die Welt, der Forschungsgegenstand das Glück. Stets gemessen an Ilse Aichingers Satz:
»Alles geht unter, aber wie wir es gespielt haben, bleibt in der Luft.«
Eine Veranstaltungsreihe mit stets zwei besonderen Gästen und einem ausgesuchten Text. Abgehalten in Hinterzim- mern von Gaststätten und in Literaturinstitutionen.
Das ›Journal des Scheiterns‹ wird als Video aufgezeichnet und einige Tage nach der Veranstaltung auf www.blog.ogl.at, www.volltext.net und der Facebookseite ›Journal des Scheiterns‹ zugänglich sein.
Konzept und Durchführung:
Stefan Gmünder und Martin Prinz
Gäste: Marlene Streeruwitz und Ferdinand Lacina
Diese Veranstaltung kann nicht im Livestream übertragen werden. Stattdessen werden alle Abende des "Journals des Scheiterns" professionell gefilmt. Sobald die Filme fertiggestellt sind, finden sie sie auf unseren Online-Medien sowie unseren Social-Media-Kanälen.
Mai 21
Di.
18:00
Friedrich Hahn und Thomas Sautner
Friedrich Hahn: »Das Debüt« (Laurin)
Die Begegnung einer jungen Autorin mit einem älteren Autor findet auch Eingang in beider Literatur. Fiktion und Realität kippen in ein Wechselspiel von Gefühlen, realistischen und unrealistischen Möglichkeiten.
»Was macht die Literatur aus dem Leben? Und was das Leben aus der Literatur?« (Verlag)
Thomas Sautner: »Die Erfindung der Welt« (Picus)
Die Schriftstellerin Aliza Berg erhält den großzügig honorierten Auftrag, einen Roman zu schreiben, mit keinem geringeren Thema als dem Leben. Im Zuge ihrer Arbeit »eröffnen sich ihr die wesentlichen Dinge: die Unendlichkeit der Gedanken, die Zartheit und Wucht der Natur und die Kraft der Liebe.« (Verlag)
Moderation: Ines Scholz
Mai 21
Mo.
18:00
Noémi Kiss
Noémi Kiss: »Balaton. Novellen« (übersetzt von Eva Zador; Europaverlag)
Ungarn in den 1980er-Jahren: Der Balaton, oder Plattensee, ist ein beliebtes Urlaubsziel. Hier liegen Menschen von beiden Seiten des ›Eisernen Vorhangs‹ einträchtig nebenei- nander am Strand, durch den Mauerbau getrennte Fami- lien machen gemeinsam Ferien. »Noémi Kiss fängt in ihren Novellen die besondere Stimmung dieser Zeit vor dem totalen Umbruch ein, lässt ihre angespannte, abwartende Stille geradezu greifbar werden.« (Verlag)
Moderation und Gespräch: Ludger Hagedorn
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem IWM (Institut für die Wissenschaften vom Menschen)
April 21
Mo.
18:00
Juri Andruchowytsch
Juri Andruchowytsch: »Die Lieblinge der Justiz. Parahistorischer Roman in achteinhalb Kapiteln« (Aus dem Ukrainischen von Sabine Stöhr/Suhrkamp)
Die Lieblinge der Justiz, das sind Verbrechen und Verbrecher, echte und vermeintliche:
Bohdan Staschynskyj zum Beispiel, ein KGB-Agent und Auftragskiller. Oder Mario, der Kolonialwarenhändler aus Kolomea im östlichen Hinterland der k. und k. Monarchie.
»Juri Andruchowytsch entfaltet in seinem neuen Buch ein die Jahrhunderte umspannendes Panorama von Mord, Liebe und Verrat, von der Monstrosität des Verbrechens und der Justiz. Und doch ist nicht alles, wie es scheint ...« (Verlag)
Moderation: Cornelius Hell
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem IWM (Institut für die Wissenschaften vom Menschen)
April 21
Do.
18:00
Katharina Schaller und Natalka Sniadanko
Linda Müller stellt den Verlag vor und spricht über das aktuelle Programm.
Katharina Schaller: »Unterwasserflimmern«
»... über das, was zwischen uns liegt: Über das Salz auf unserer Haut, wenn wir uns ganz nahe sind. Die Kälte im Blick einer Person, die uns fremd geworden ist. Über Freundschaft und Familie, unverhoffte Beziehungen und Liebe, Vertrauen und Begehren.« (Verlag)
Natalka Sniadanko: »Der Erzherzog, der den Schwarzmarkt regierte, Matrosen liebte und mein Großvater wurde« (Aus dem Ukrainischen von Maria Weissenböck)
Ein dynamisches Panorama einer Familie und eines ungestümen Jahrhunderts: Erzherzog Wilhelm leidet unter Spinnen- und Nadelphobie, liebt seidene Schlafröcke, Tätowierungen und Männer. Und auch das Leben seiner Enkelin Halyna ist von Umbrüchen geprägt...
Moderation und Gespräch: Ursula Ebel
April 21
Di.
17:00
Paul Celan und Klaus Demus
Paul Celan: »›etwas ganz und gar Persönliches‹ –
Briefe 1934-1970« (Ausgewählt, herausgegeben und kommentiert von Barbara Wiedemann/Suhrkamp) Cornelius Hell stellt den Band vor,
Bettina Rossbacher liest.
»691 Briefe, davon 330 bisher unpubliziert, an 252 Adressaten, offenbaren eine Vielzahl bisher verborgener biografischer Fakten, ermöglichen eine Präzisierung seiner Poetologie und zeigen ihn zugleich als Menschen in seinem ganz gewöhnlichen Alltag.« (Verlag)
Klaus Demus liest Gedichte.
»Du hast soviel Sprache, Klaus.« (Paul Celan)
Susanne Ayoub zeigt ihren Film »Antschel«
(mit Klaus Demus / Sound: Heiland & Strigoi)
Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem IWM (Institut für die Wissenschaften vom Menschen)
April 21
Mo.
18:00
Birgit Birnbacher und Hans Raimund
Wo wir aufschlagen, und was davon bleibt, Trümmer oder bloßes Verschwimmen – das Journal des Scheiterns liest die Spuren der Nullsummenspiele unserer Zeit. Sein Forschungsgebiet ist die Welt, der Forschungsgegenstand das Glück. Stets gemessen an Ilse Aichingers Satz:
»Alles geht unter, aber wie wir es gespielt haben, bleibt in der Luft.«
Eine Veranstaltungsreihe mit stets zwei besonderen Gästen und einem ausgesuchten Text. Abgehalten in Hinterzimmern von Gaststätten und in Literaturinstitutionen. Per Livestream übertragen, aufgezeichnet im Video-Podcast.
Konzept und Durchführung:
Stefan Gmünder und Martin Prinz
Gäste diesmal sind: Birgit Birnbacher und Hans Raimund
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