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20
April 21
Di.
17:00

 
ABGESAGT / VERSCHOBEN AUF 20.04.2022

Paul Celan und Klaus Demus

AUTOR*INNEN.LEXIKON

Paul Celan: »›etwas ganz und gar Persönliches‹ –
Briefe 1934-1970« (Ausgewählt, herausgegeben und kommentiert von Barbara Wiedemann/Suhrkamp) Cornelius Hell stellt den Band vor,
Bettina Rossbacher liest.

»691 Briefe, davon 330 bisher unpubliziert, an 252 Adressaten, offenbaren eine Vielzahl bisher verborgener biografischer Fakten, ermöglichen eine Präzisierung seiner Poetologie und zeigen ihn zugleich als Menschen in seinem ganz gewöhnlichen Alltag.« (Verlag)
Klaus Demus liest Gedichte.
»Du hast soviel Sprache, Klaus.« (Paul Celan)

Susanne Ayoub zeigt ihren Film »Antschel«
(mit Klaus Demus / Sound: Heiland & Strigoi)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem IWM (Institut für die Wissenschaften vom Menschen)

19
April 21
Mo.
18:00

 
ABGESAGT / VERSCHOBEN AUF Mai 2021

Birgit Birnbacher und Hans Raimund

Gespräche, Erzählungen, Lebenslinien
JOURNAL DES SCHEITERNS

Wo wir aufschlagen, und was davon bleibt, Trümmer oder bloßes Verschwimmen – das Journal des Scheiterns liest die Spuren der Nullsummenspiele unserer Zeit. Sein Forschungsgebiet ist die Welt, der Forschungsgegenstand das Glück. Stets gemessen an Ilse Aichingers Satz:
»Alles geht unter, aber wie wir es gespielt haben, bleibt in der Luft.«

Eine Veranstaltungsreihe mit stets zwei besonderen Gästen und einem ausgesuchten Text. Abgehalten in Hinterzimmern von Gaststätten und in Literaturinstitutionen. Per Livestream übertragen, aufgezeichnet im Video-Podcast.

Konzept und Durchführung:
Stefan Gmünder und Martin Prinz
Gäste diesmal sind: Birgit Birnbacher und Hans Raimund

15
April 21
Do.
18:00

 
ABGESAGT / VERSCHOBEN AUF 05.10.2021

Reibeisen. Das Kulturmagazin aus Kapfenberg #38

ZEITSCHRIFTEN

Präsentation des Heftes 38 von ›REIBEISEN. Das Kulturmagazin aus Kapfenberg‹

Autorinnen und Autoren lesen ihre Texte aus dem neuen ›REIBEISEN‹.

Moderation: Marianne Gruber
Gemeinsam mit dem ›Europa-Kulturkreis Kapfenberg‹

14
April 21
Mi.
18:00

 
NUR LIVESTREAM

Anna Baar

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Anna Baar: »Nil« (Wallstein)

Eine Geschichtenerfinderin wird beauftragt, ihre Fortsetzungsstory für ein Frauenmagazin in der nächsten Ausgabe zu Ende zu bringen. Fieberhaft entwirft sie ein Endszenario, vernichtet aber die Notizen – nicht, weil es misslungen wäre, sondern aus Furcht, es bewahrheite sich.
Ein Roman über das Verhältnis von Realität und Fiktion, Erzählen und Erinnern.

Moderation: Manfred Müller

13
April 21
Di.
18:00

 
NUR LIVESTREAM

Ludwig Laher

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Ludwig Laher: »Schauplatzwunden. Über zwölf ungewollt verknüpfte Leben« (Czernin)

Zwölf Menschen, die durch furchtbare Umstände und einen Ort unfreiwillig miteinander verbunden wurden.
Der Schauplatz ist ein zwischen Frühsommer 1940 und Spätherbst 1941 bestehender NS-Lagerkomplex in St. Pantaleon-Weyer, der zuerst als Arbeitserziehungslager und später als Zigeuneranhaltelager geführt wurde.
»Ein ungemein erhellendes Panorama aus Willkür, Ohnmacht, verbrecherischer Energie, roher Gewalt, politischem Kalkül, aber auch absurder, lebensentscheidender Zufälle.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

8
April 21
Do.
18:00

 
ABGESAGT / VERSCHOBEN AUF 18.05.2021

Anna Felnhofer und Flora S. Mahler

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Anna Felnhofer: »Schnittbild« (luftschacht)
In diesem Prosadebut handeln vier Episoden von »Begegnungen zwischen jeweils zwei Menschen, deren augenscheinlichste Gemeinsamkeit der Kontakt zu einer Therapeutin ist. Sie ist es gewöhnt, eine Rolle zu spielen, und sie ist eine Meisterin darin ...« (Verlag)

Flora S. Mahler: »Julie Leyroux« (Müry Salzmann)
»Fabelhaft gelingt Flora S. Mahler mit ihrem Erstling eine Nahaufnahme des Kunstbetriebs, eine authentische Innenschau der Gefühls- und Arbeitswelten der Thirtysomethings – ein Roman, der mit den naheliegenden und zugleich großen Themen des Lebens berauscht: der Liebe, der Arbeit, dem Tod und dem Weltall.« (Verlag)

Moderation: Ursula Ebel

24
März 21
Mi.
18:00

 
ABGESAGT / VERSCHOBEN AUF 14.10.2021

Laura Freudenthaler

WERK.GÄNGE mit Brigitte Schwens-Harrant

In ihrer Gesprächsreihe lädt Brigitte Schwens-Harrant Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch die eigenen literarischen Werke zu wandern. Gespräch und Lesung wechseln einander dabei ab, poetologische Entwürfe werden sichtbar, unterschiedliche Texte hörbar.

An diesem Abend unternimmt sie mit Laura Freudenthaler einen abwechslungsreichen Gang durch einige ihrer Werke. Ausgehend von »Der Schädel von Madeleine: Paargeschichten« (2014) über den Roman »Die Königin schweigt« (2017) bis zum Roman »Geistergeschichte« (2019).

18
März 21
Do.
18:00

 
NUR LIVESTREAM

Anna Herzig und Renate Silberer

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Anna Herzig: »Herr Rudi« (Voland & Quist)
»Anna Herzig entfaltet die brutale Wucht der Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen, ohne dabei den hartnäckigen Charme des Lebens zu missachten. Die Geschichte eines lebenslangen Requiems auf die große Liebe und die Bedeutung von besten Freunden, erzählt in einer derben wie herzerwärmenden Manier.« (Verlag)

Renate Silberer: »Hotel Weitblick« (Kremayr & Scheriau)
»Mit einem Kammerspiel der sogenannten Leistungsträger konzentriert Renate Silberer in ihrem Romandebut die zwischenmenschlichen Konflikte in einem Punkt. Sie richtet einen entlarvenden Blick auf die erlernten Handlungsweisen unserer Gesellschaft und legt deren zutiefst beunruhigende Ursprünge frei.« (Verlag)

Moderation: Ines Scholz

17
März 21
Mi.
18:00

 
NUR LIVESTREAM

Antje Rávik Strubel

Denken und Natur
TACHELES MIT DANIELA STRIGL

Antje Rávik Strubel (»Tupolew 134«, »Kältere Schichten der Luft«) ist die Autorin spannender, politisch grundierter, psychologisch versierter und erotisch ungenierter Romane, in denen Queerness und (Trans-)Genderfragen lange vor ihrer Allgegenwart wie selbstverständlich verhandelt werden. 2019 erhielt sie den ›Preis der Literaturhäuser‹. 


Die Amerikanistin übersetzte aus dem Englischen (Virginia Woolf, Joan Didion, Lucia Berlin) und Schwedischen und schrieb – als Potsdamerin! – eine »Gebrauchsanweisung fürs Skifahren«. Auch darüber wird sie mit Daniela Strigl reden. Und Passagen aus künftigen Büchern lesen.

16
März 21
Di.
18:00

 
NUR LIVESTREAM

Christian Futscher und Wolfgang Müller-Funk

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Christian Futscher: »Mein Vater, der Vogel« (Czernin)
»... ein Fundus an Geschichten aus dem Leben und eine Hommage an einen Vater, der manchmal mehr Kind ist als sein Sohn. Auf einfühlsame und unvergleichliche Weise versteht Futscher es, die kindischen Aktionen und übermütigen Blödeleien des Vaters in sprachliche Kunstwerke zu verwandeln.« (Verlag)

Wolfgang Müller-Funk: »365 Tage sind kein Jahr. Roman in lyrischer Prosa« (Mit 12 digitalen Abbildungen von Sabine Müller-Funk/Königshausen & Neumann)
»Es ist die Autobiographie eines schreibenden Denkens, das sich an das hält, was konkret vorgefunden wird – in anderen Ländern, aber auch im eigenen Fremden.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller