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März 12
Di.
19:00
REISEN WIR
UNGARN
Cornelius Hell liest aus und spricht zu »Lesereise Budapest: Der frivole Charme der Brückenstadt« (Picus).
Zahllose positive Klischees, vom Gulyas über die Puszta- landschaft bis hin zum Csárdás, weisen die Ungarn als Österreichs Lieblingsnachbarn aus. Das Aufkommen des Rechtsradikalismus, umstrittene Gesetze und eine neue Verfassung haben dieses Bild in den letzten Monaten verändert.
Ein Abend über ein Land und seine Hauptstadt – mit allen Schönheiten, Vorurteilen, Problemen und Widersprüchen.
Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Im Anschluss Erfrischungen
März 12
Do.
19:00
LEKTÜREN
DORON RABINOVICI – LEO PERUTZ
Doron Rabinovici liest aus und spricht über zwei seiner Lieblingsbücher, »St. Petri-Schnee« (1933) und »Zwischen neun und neun« (1918), zwei Romane von Leo Perutz, dem, wie es Friedrich Torberg nannte, Ergebnis eines literarischen »Fehltritts von Franz Kafka mit Agatha Christie«.
»Lieber Herr Perutz! Ihr Buch ... ist in seiner Art das fabelhafteste, das ich gesehen habe, ich bin überzeugt, wären sie englischer oder amerikanischer Autor, so würde ihr Werk in 100 000 Exemplaren von London bis zum Sudan gelesen werden.« (Ernst Weiß über »Zwischen neun und neun«)
Moderation und Gespräch: Manfred Müller
März 12
Do.
19:00
LYRIK 2012
DAS GEDICHT – EIN SPRACHGARTEN
Semier Insayif liest aus »boden los« (Haymon Verlag).
»Der Garten: irdisches und himmlisches Paradies, Erholungsraum und Schlachtfeld, Sinnbild der menschlichen Seele und der Erotik, realer Ort und Sehnsuchtsort – die symbolischen Bedeutungen des Gartens in Orient und Okzident sind vielfältig. In seinen Gedichten zeichnet Insayif den Garten als poetisches Kraftfeld und als verbindendes und trennendes Element der Kulturen.« (Verlag)
Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Im Anschluss Erfrischungen
März 12
Mi.
19:00
LYRIK 2012
TAG DER LYRIK
Monika Vasik: »nah.auf.stellung« (Verlagshaus Hernals)
Udo Kawasser: »vom augenrand« (verlag wort&kunst)
gemeinsam mit Karin Ferrari, die ihre Bilder präsentiert.
Gregor M. Lepka: »An der Zeit vorbei« (Mitter Verlag)
Es lesen die Autoren sowie Mitglieder des ›Studio der Erfahrungen‹, geleitet von Elfriede Ott.
Die Texte wurden erarbeitet mit Sabine Staudacher.
Moderation: Marianne Gruber
Im Anschluss Erfrischungen
März 12
Di.
19:00
LYRIK 2012
VOM UMGANG MIT TRADITIONEN
Über den zeitgemäßen poetischen Umgang mit klassischen Formen, ob lateinischer, orientalischer oder japanischer Herkunft, und mit jahrhundertealten, oft zu Klischees verkommenen Themengebieten wie Landschaft, Liebe oder Reisen. Außerdem geht es um das Silbenzählen, um Hafis, Rumi und Rubais, um Poesie und Punk, Catull und die Toten Hosen.
Christoph W. Bauer liest aus »mein lieben mein hassen mein mittendrin du« und aus »getaktet in herzstärkender fremde« (beide Haymon Verlag).
Rudolf Kraus liest aus »mein haiku schmeckt gut« sowie persische Nachdichtungen aus »Neun Gärten der Liebe. Zeitgenössische persische Liebesgedichte« (Hrsg. von Mehrzad Hamzelo, Rudolf Kraus und Gorji Marzban; deutsche Nachdichtung von Rudolf Kraus; beide Edition Roesner).
Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Im Anschluss Erfrischungen
Februar 12
Mi.
19:00
Franz Tumler (1912-1998)
Johann Holzner präsentiert zwei Neuerscheinungen:
Franz Tumler: »Nachprüfung eines Abschieds« (Nachwort: J. Holzner; Haymon Verlag) sowie
Johann Holzner / Barbara Hoiß (Hrsgg.): »Franz Tumler. Beobachter – Parteigänger – Erzähler« (StudienVerlag).
Moderation: Marianne Gruber
Hinweis:
05. 03. 2012, 18.00 Uhr, Alte Schmiede, Schönlaterngasse
STUNDE DER LITERARISCHEN ERLEUCHTUNG
Wolfgang Hermann liest und kommentiert Franz Tumlers
Erzählung »Nachprüfung eines Abschieds«.
Februar 12
Do.
19:00
Franz Kafka und Dora Diamant
Michael Kumpfmüller liest aus seinem Roman »Die Herrlichkeit des Lebens« (Verlag Kiepenheuer & Witsch).
Ein feinsinniger, behutsamer und kenntnisreicher Liebesroman über das letzte Lebensjahr Kafkas und seine große Liebe Dora Diamant als »liebevolle und diskrete Parabel über das Leben und die Liebe, das Schreiben und den Tod«. (Verlag)
Ein zentraler Schauplatz des exakt recherchierten Romans ist das Sterbehaus Kafkas, das ehemalige »Sanatorium Hoffmann« in Klosterneuburg-Kierling.
Moderation: Manfred Müller
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur
Februar 12
Di.
19:00
NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR
WIE KOMMT GESCHICHTE IN LITERATUR?
Dorothea Macheiner liest aus »Der Kopf des Großmeisters. Wer war Fra JEAN de VALETTE?« (Edition Roesner).
»Eine seltsame Reise mit geheimnisvollen Offenbarungen« auf den Spuren des Malteserritters, und Stadtgründers der maltesischen Hauptstadt ins 16. Jahrhundert – »Wer war dieser Mensch?«
Christian Mähr liest aus »Karlitos Reich« (Limbus Verlag).
Ein Roman über den Karolinger Karl III. und den Provinzjournalisten Karl Wohlgemut – und über die Welt im 9. wie im 21. Jahrhundert, deren Lauf die beiden, gemeinsam mit Gott und Teufel, ändern.
Moderation: Manfred Müller
Februar 12
Do.
19:00
NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR
Anton Mantler liest aus den lyrischen Miniaturen »Zittrige Zebras« (Edition Tarantel).
In den Texten finden sich neben Nonsens und Sprachspielen meditative Überlegungen zu Weg-, Fortgehen. Der dritte und letzte fühlt und zeichnet negative Zeiterscheinungen nach.
Christian Schreibmüller liest aus seinem neuen Lyrikband »Kannibalenromanze«. – Das Buch ist »eine lyrische Tour de Force durch Weltgegenden, Zeiten, Gemüter und Amouren. Traum, Theater, Poesie, Film und Medien wetteifern im Abdriften von einer Realität, die hier andererseits vorgeführt wird als ›Hinterkulissenrealität‹ dieser Realitätsverzerrungsinstanzen«. (C. Schreibmüller)
Moderation: Marianne Gruber
Februar 12
Di.
19:00
NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR
POETIKEN
Helwig Brunner und Stefan Schmitzer lesen aus und sprechen zu »gemacht | gedicht | gefunden. über lyrik streiten« (literaturverlag droschl).
In diesem Buch »geht es darum, die Praxis des Schreibens und Lesens mit dem Gespräch über die Praxis in eine Beziehung zu setzen. Verhandelt werden die alten Fragen nach dem ›wer schreibt was wieso und wie für wen‹, die Frage nach dem Erkenntniswert von Lyrik (versus Wissenschaft), und zwar in kleinen Essays zu diversen Fragen, auf die der jeweils andere dann erwidert.« (Verlag)
Moderation: Manfred Müller
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