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10
Dezember 25
Mi.
19:00

 

Ewald Baringer, Michael Stavarič

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR / LYRIK 2025

Ewald Baringer: »Stunde der Wintervögel« (Limbus Lyrik)
Die Gedichte zeichnen sich durch »Wortspielereien voller Komik und einer gewissen Gelassenheit« aus und erinnern mit zahlreichen Tierfiguren an Fabeln. (Verlag)

Michael Stavarič: »spüren« (Limbus Lyrik)
Mit seinem Langgedicht erschafft der Autor eine »durch und durch körperliche Poesie«, die »ebenso ironisch wie sensibel eine lyrische Enzyklopädie individueller und kollektiver Empfindungen« ermöglicht. (Verlag)  

Moderation: Ines Scholz 

Blogbeitrag
4
Dezember 25
Do.
19:00

 

Steffen Martus

LITERATUR.GESCHICHTE

Steffen Martus: »Erzählte Welt. Eine Literaturgeschichte der Gegenwart, 1989 bis heute« (Rowohlt)

In seinem Buch zeichnet der Berliner Literaturwissenschaftler Steffen Martus »ein Panorama der deutschen Literatur und ihrer Gesellschaft von 1989 bis zu den jüngsten Debatten um Migration, Identität oder Klassismus. Er öffnet die Augen für die Vielfalt der Literatur und zeigt, was sie über die Gegenwart verrät und für die Selbstverständigung unserer Gesellschaft bedeutet.« (Verlag)

Der Autor präsentiert sein Buch und diskutiert mit Daniela Strigl und Norbert Christian Wolf über die Literatur (in) der Gegenwart und die Verortung der österreichischen Literatur im deutschsprachigen Gesamtzusammenhang.

Gemeinsam mit dem Verein Neugermanistik Wien 

Blogbeitrag
3
Dezember 25
Mi.
19:00

 

Michael Köhlmeier

WERK.GÄNGE MIT BRIGITTE SCHWENS-HARRANT

Wie beginnt ein schriftstellerischer Weg? Wohin führt er im Lauf der Jahre? Verändert sich das Schreiben von Werk zu Werk? Welche Schwierigkeiten tauchen auf? Welche roten Fäden, welche Themen werden rückblickend sichtbar?

Brigitte Schwens-Harrant lädt in ihrer Gesprächsreihe Autorinnen und Autoren ein, den Blick auf diesen Weg zu richten und auch aus den Werken zu lesen.

Mit Michael Köhlmeier wird sie an diesem Abend unter anderem über die Romane »Moderne Zeiten« (1984), »Abendland« (2007) und »Das Mädchen mit dem Fingerhut« (2016) sprechen.

Blogbeitrag
28
November 25
Fr.
18:15

 

Doing Baroque. Interdisziplinäre Zugänge zum Barock als Praxis

TAG DES 18. JAHRHUNDERTS

Markus Müller (Hg.): »Doing Baroque. Interdisziplinäre Zugänge zum Barock als Praxis« (Jahrbuch der ÖGE 18, Bd. 40; Böhlau)

Der ›Tag des 18. Jahrhunderts‹, ausgerichtet von der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts, widmet sich dieses Jahr dem Thema »Doing Baroque. Interdisziplinäre Zugänge zum Barock als Praxis«.

Markus Müller stellt das aktuelle Jahrbuch vor, das »ein facettenreiches Bild eines oftmals allein auf die Stilepoche reduzierten europäischen Phänomens« zeichnet. (Verlag)

Begrüßung neuer Mitglieder: Thomas Wallnig

Festvortrag von Peter Burke: A Tale of Two Cities: The Commercialization of Leisure in London and Edō in the Long 18th century

Musik: Sophie Katharina Schollum (Querflöte) 
Moderation: Doris Gruber, Marion Romberg

Bei einer Teilnahme in persona ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich: 
Christian.Standhartinger(at)oeaw.ac.at

Gemeinsam mit der ÖGE 18

Blogbeitrag
26
November 25
Mi.
19:00

 

Ondřej Cikán

CZ-AT (t∫æt) MIT MICHAEL STAVARIČ

Ondřej Cikán: »Blühende Dämonen. Nocturno für Eurydike und mehr« (hg. von J. Schlepitzka; Kētos)

In seiner Gesprächsreihe lädt Michael Stavarič Autor*innen aus Tschechien ein und überrascht diese mit ungewöhnlichen Fragen: zu ihrem Werk, der Literatur im Allgemeinen und dem Zustand der Welt im Besonderen. 
An diesem Abend ist der in Wien lebende Autor und Übersetzer Ondřej Cikán zu Gast.

Gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum Wien

Blogbeitrag
24
November 25
Mo.
19:00

 

Anna Maschik und Anna Rottensteiner

DA CAPO: LITERATUR IM CAFÉ CENTRAL

Anna Maschik: »Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten« (Luchterhand)
In ihrem Debüt entfaltet die Autorin »einen ganzen Kosmos – die Familie als ein großer Resonanzkörper, in dem die Prägungen widerhallen über die Generationen hinweg.« (Verlag)

Anna Rottensteiner: »Mutterbande« (Laurin) 
»Ein gesamtes Jahrhundert und seine Verwerfungen spiegeln sich in den Erzählungen von Frauen, deren Leben von den Entscheidungen Anderer geprägt wurden.« (Verlag)

Moderation: Manfred Müller

Gemeinsam mit dem Café Central Wien

Blogbeitrag
20
November 25
Do.
19:00

 

Sándor Petőfi

LITERATUR.GESCHICHTE

Margarete Wagner: Die Anfänge der deutschsprachigen Petőfi-Rezeption im Kaiserstaat Österreich

Die Vormärzzeit war in Österreich von romantischer Ungarn-Begeisterung geprägt, vor allem was die von österreichischen und ungarndeutschen Literaten bevorzugte Stoff- und Motivwahl betraf, die sich ab dem Revolutionsjahr 1848 zum großen Interesse an der ungarischen Literatur weiterentwickelte. 
Zwischen 1845 und 1860 war die deutschsprachige Rezeption Sándor Petőfis vielen ungarndeutschen Intellektuellen ein Herzensanliegen. Man wollte damit sowohl die eigene, ungarndeutsche Leserschaft, aber auch die deutschsprachige in der Gesamtmonarchie ansprechen. Dadurch verbreiteten sich Petőfis Dichtungen in deutscher Fassung nicht nur inner- und außerhalb der Monarchie, sondern auch – über die engmaschig miteinander vernetzten deutschsprachigen Asylanten – außerhalb des deutschsprachigen Raumes.

Eine Veranstaltung der Franz Grillparzer Gesellschaft

Blogbeitrag
16
November 25
So.
11:00

 

Weltliteratur durch Übersetzung

BUCH WIEN 2025 - Kooperation

Erst durch hochwertige Übersetzung wird Literatur zur Weltliteratur. Wie kommt es zu einer Übersetzung und wie kann die Qualität einer solchen gewährleistet werden? Die Trägerin des ›Österreichischen Staatspreises für literarische Übersetzung‹ Sława Lisiecka (PL) diskutiert mit der Leiterin der Österreich-Bibliothek Warschau Agnieszka Borkiewicz (PL) und schreibART-Autor Alois Hotschnig, wie es zur polnischen Übersetzung seiner Erzählungen unter dem Titel »Im Sitzen läuft es sich besser davon« kam, warum »Der Silberfuchs meiner Mutter« derzeit gemeinschaftlich in einem Workshop übersetzt wird und welche Rolle das Kulturforum Warschau dabei spielt.

Moderation: Manfred Müller

Gemeinsam mit dem BMEIA 

15
November 25
Sa.
19:00

 

Dacia Maraini

EUROPA.LITERATUR / BUCH WIEN 2025

Dacia Maraini: »Ein halber Löffel Reis. Kindheit in einem japanischen Internierungslager« (übers. von I. Ickler; Folio)

»Vom Zusammenhalt in dunklen Zeiten: die verstörende Kindheit der großen europäischen Autorin.« (Verlag)

Moderation, Dolmetsch: Andreas Pfeifer

Das Gespräch findet auf Italienisch und Deutsch mit Konsekutivübersetzung statt.
Anmeldung erforderlich. Klicken Sie HIER.
Gemeinsam mit dem Italienischen Kulturinstitut im Rahmen der BUCH WIEN 2025
 

Blogbeitrag
14
November 25
Fr.
19:00

 

Belgrad im Fokus – Geschichte und Gegenwart

EUROPA.LITERATUR / BUCH WIEN 2025

An diesem Abend begegnen sich eine Schriftstellerin aus Belgrad und ein Schriftsteller aus Wien mit serbischen Wurzeln, es treffen Geschichte und Gegenwart aufeinander und vermitteln so ein unbekanntes Bild der serbischen Hauptstadt.

Marko Dinić: »Buch der Gesichter« (Zsolnay)
In seinem neuen Roman führt uns Marko Dinić in das Belgrad des Jahres 1942. An dem Tag, als Belgrad für judenfrei erklärt wurde, macht sich Isak Ras auf die Suche und möchte endlich erfahren, warum seine Mutter 21 Jahre zuvor verschwand. In diesem Buch erzählt Dinić nicht nur eine Geschichte Serbiens und Europas des 20. Jahrhunderts, er beschreibt auch mit großer Sachkenntnis die Geschichte der jüdischen Gemeinde.

Milica Vučković: »Der tödliche Ausgang von Sportverletzungen« (übers. von R. Zeinzinger; Zsolnay)
Milica Vučković erzählt ein Frauenschicksal, das so nicht nur in dem Belgrad unserer Tage denkbar ist sondern auch anderswo passieren kann. Eva, eine junge Mutter und Alleinerzieherin, begegnet einem Journalisten und erhofft eine gemeinsame Zukunft, bis sie schließlich erkennen muss, dass sie in patriarchalen Mustern gefangen bleibt. Eine neue literarische Stimme aus Serbien, die unbedingt gehört werden sollte.

Lesung, Dolmetsch: Mascha Dabić
Moderation: Katja Gasser

Gemeinsam mit TRADUKI im Rahmen der BUCH WIEN 2025 

Blogbeitrag