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21
Mai 26
Do.
19:00

 

Zsuzsanna Gahse und Armin Senser

NEUE DEUTSCHSPRACHIGE LITERATUR

Zsuzsanna Gahse: »Spielbeginn. Verrutschungen« (Edition Korrespondenzen)
Die Autorin lässt eine Theatertruppe auf einer Bühne erproben, »was Theater sein kann« und erschafft dabei »überraschende Situationen […], mal komisch, mal bedrohlich.« (Verlag)

Armin Senser: »Das Maß aller Dinge« (Edition Korrespondenzen)
Der Monolog eines Sohnes an den abwesenden Vater, in dem das Unvermögen, miteinander zu sprechen, verhandelt wird.

Moderation: Ursula Ebel

Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung und in Kooperation mit prolit

20
Mai 26
Mi.
19:00

 

Marie Iljašenko

EUROPA.LITERATUR

Marie Iljašenko: »Menschen hören überhaupt nur sehr wenig« (übers. von J. Miesenböck; Anthea)

»Ein eindringlicher Gedichtband über das Zusammenleben von Mensch und Natur – präzise beobachtet, poetisch verdichtet und mit einer Stimme, die selbst im Lärm der Stadt hörbar ist.« (Verlag)  

Dolmetsch: Julia Miesenböck 
Moderation: Ursula Ebel

Gemeinsam mit CZECHIA 2026, CzechLit und dem Tschechischen Zentrum Wien

19
Mai 26
Di.
19:00

 

Jutta Person

Eine Palme für die fröhliche Wissenschaft
TACHELES MIT DANIELA STRIGL

Ob es um Literaturwissenschaft oder Philosophie oder Biologie geht, um Kunst, Geist oder Natur, die aus Südbaden gebürtige Germanistin und Italianistin mit Wohnsitz Berlin nähert sich ihrem Gegenstand stets mit Klugheit, Akribie und guter Laune. Als Kritikerin u.a. für die Süddeutsche und die Zeit arbeitet Jutta Person mit filigranem Besteck, für das Philosophie Magazin betreut sie seit Jahren die ›Bücher‹-Seiten, und zur Naturkunden-Reihe bei Matthes & Seitz hat sie die großartigen Portraits »Esel« und »Korallen« beigesteuert. 2023 wurde all dies mit dem ›Alfred-Kerr-Preis‹ und dem ›Johann-Heinrich-Merck-Preis‹ der Deutschen Akademie belohnt.

Mit Daniela Strigl wird sie über das weite Feld ihrer Interessen sprechen und aus ihrem neuen Naturkunden-Portrait »Palmen« (Matthes & Seitz) vortragen. 

12
Mai 26
Di.
19:00

 

Verena Gotthardt und Anna Silber

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Verena Gotthardt: »Die jüngste Zeit« (Wallstein) 
»Erkundungen von Erinnerungen, Zeit und Vergänglichkeit«,  die sich zwischen Lyrik und Prosa bewegen. (Verlag)

Anna Silber: »Wie die Hasen« (Picus)
Ein Roman über eine der letzten Zeitzeuginnen der »Mühlviertler Hasenjagd« und über die Frage nach der Vergänglichkeit von individueller und kollektiver Erinnerung.

Moderation: Nicole Kiefer 
 

8
Mai 26
Fr.
10:00

 

Erika Mitterer

und die (internationale) christlich-katholische Literatur von der Jahrhundertwende bis in die 1950er Jahre
SYMPOSION

Die österreichische Schriftstellerin Erika Mitterer (1906–2001) ist zwar erst 1965 von der evangelischen Konfession zum Katholizismus konvertiert. Trotzdem kann ihr literarisches Werk im Kontext der gesamteuropäischen christlich-katholischen Renaissance der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesehen werden. Die Tagung will dieses literarische Umfeld erkunden.


ZWEITER TAG

10:00 Uhr Ulrike Tanzer (Univ. Innsbruck): Grabenkämpfe im literarischen und theologischen Gelände. Zur Gründung und Positionierung des Otto-Müller-Verlags Salzburg

10:30 Uhr Thomas Pittrof (Kath. Univ. Eichstätt-Ingolstadt): Die Modernisierung und Internationalisierung der christlich(-katholischen) Literatur in Westdeutschland: Das Beispiel des Paulus-/Georg-Bitter-Verlags (Recklinghausen) in den 1950er- und 1960er Jahren.

11:30 Uhr Louise-Marie Jandl (Univ. Wien): »Die Marriot ist fromm geworden«. Emilie Matajas Novellensammlung Mit der Tonsur im Kontext der katholischen Literaturbewegung um 1900.

12:00 Uhr Markus Ender (Univ. Innsbruck): »Wegweiser für den mit seinem ganzen Sein einsatzbereiten Christen«: Ludwig von Ficker und der Brenner im Kontext des literarischen Katholizismus der Zwischenkriegszeit.

12:30 Uhr Lukas Pallitsch (Univ. Wien): Franz Werfels religiöse Schreibweise, Motive und Identität.

 

15:00 Uhr Astrid Nischkauer (Wien): Themen und Motive aus dem Katholizismus im Werk von Melitta Urbancic.

15:30 Uhr Torsten Voß (Univ. Klagenfurt:) Jeder Tag/Eintrag ein Bekenntnis? Inszenierungsformen katholischer Autorschaft in literarischen Tagebüchern des Renouvau catholique. Léon Bloy, Paul Claudel, Julien Green, Hugo Ball.

16:30 Uhr Christoph Fackelmann (Wien): Wort, Logos, stummes Zeichen – Lyrikpoetologien der Zwanziger- und Dreißigerjahre im Horizont eines »christlichen Realismus«.

17:00 Uhr Jörg Krappmann (Univ. Olmütz): Indifferenz oder Distanzierung? Erika Mitterer und die Verfahren des Magischen Realismus.

Gemeinsam mit der Erika Mitterer-Gesellschaft, mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Stadt Wien
 

7
Mai 26
Do.
09:30

 

Erika Mitterer

und die (internationale) christlich-katholische Literatur von der Jahrhundertwende bis in die 1950er Jahre
SYMPOSION

Die österreichische Schriftstellerin Erika Mitterer (1906–2001) ist zwar erst 1965 von der evangelischen Konfession zum Katholizismus konvertiert. Trotzdem kann ihr literarisches Werk im Kontext der gesamteuropäischen christlich-katholischen Renaissance der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesehen werden. Die Tagung will dieses literarische Umfeld erkunden.


ERSTER TAG

09:30 Uhr Eröffnung

10:00 Uhr Herwig Gottwald (Univ. Salzburg): Erika Mitterers katholische Sozialisation.

10:30 Uhr Lucjan Puchalski (Univ. Wrocław): Heimito von Doderers Konversion zum Katholizismus im Kontext seiner Tagebücher.

11:30 Uhr Waldemar Zacharasiewicz (Univ. Wien): Zur Rolle und Reichweite katholischer Erzähler:innen aus dem US-amerikanischen Süden.

12:00 Uhr Marek Rajch (Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu): Deutsche katholische Schriftsteller und die literarische Zensur in der Volksrepublik Polen 1945–1955.

12:30 Uhr Aneta Jachimowicz (Univ. Olsztyn): Katholizismus und Papst Silvester II. in den Romanen von Teodor Parnicki und Gerhart Ellert – ein vergleichender Blick auf die Ideenwelt.

 

15:30 Uhr Frank Thomas Grub (Univ. Uppsala): Theodor Haeckers Tag- und Nachtbücher – eine Re-Lektüre im Lichte des Katholizismus.

16:00 Uhr Markus Kleinert (Carl Friedrich von Siemens Stiftung / München): Eine Herzensangelegenheit. Theodor Haeckers Theorie des Gefühls und literarische Praxis.

17:00 Uhr Ralf Georg Czapla (Univ. Heidelberg): Zwischen Volksverein und Mitterer-Kreis. Hans Leifhelm als katholischer Dichter.

Gemeinsam mit der Erika Mitterer-Gesellschaft, mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Stadt Wien

6
Mai 26
Mi.
19:00

 

Erika Mitterer

und die (internationale) christlich-katholische Literatur von der Jahrhundertwende bis in die 1950er Jahre
SYMPOSION

Die österreichische Schriftstellerin Erika Mitterer (1906–2001) ist zwar erst 1965 von der evangelischen Konfession zum Katholizismus konvertiert. Trotzdem kann ihr literarisches Werk im Kontext der gesamteuropäischen christlich-katholischen Renaissance der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesehen werden. Die Tagung will dieses literarische Umfeld erkunden.


ERÖFFNUNG 

Präsentation einer »Zeitkapsel« aus Erika Mitterers Nachlass durch Nikola Herweg vom Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Moderation: Hubert Arnim-Ellissen

Anschließend Austausch bei kleinem Buffet 
Eine Anmeldung ist erforderlich: christoph.gstaltmeyr(at)erika-mitterer.org

Gemeinsam mit der Erika Mitterer-Gesellschaft, mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Stadt Wien
 

4
Mai 26
Mo.
18:00

 
AUSGEBUCHT

Franz Kafkas »Josefine«

KAFKA / LESUNG

Christian Reiner liest Franz Kafkas letzte Erzählung »Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse«

Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Nach einer Ermunterung von Wolf Wondratschek,
Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur

27
April 26
Mo.
19:00

 

Zdenka Becker und Cornelia Travnicek

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Zdenka Becker: »Tanzen im Kopf« (Amalthea) 
Die Autorin erzählt von der Pflege einer Frau, deren Geist in einem gelähmten Körper steckt. Ein Roman, der zeigt, »wie aus einem aussichtslosen Ende ein Neuanfang entstehen kann.« (Verlag)

Cornelia Travnicek: »Ich erzähle von meinen Beinen« (Picus) 
Wie fühlt sich das Leben mit Neurodivergenz an? Um diese Frage kreist das neue Buch der Autorin, das die Überforderung und den Zusammenbuch einer Mutter in den Mittelpunkt rückt.

Moderation: Ines Scholz 

24
April 26
Fr.
18:00

 

Das tschechische Kulturfestival in Wien

VIENNA MEETS PRAGUE

Das interdisziplinäre Festival ›Vienna Meets Prague‹, kuratiert von Ludger Hagedorn, erlebt seine siebte Auflage. Von 22. bis 25. April finden an verschiedenen Orten in Wien Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Filmvorführungen statt.

Alle Informationen zum Festival: viennameetsprague.com 


18:00 Uhr

Anna Luňáková: City Amalgam
 
Anna Luňáková Poesie ist ein Amalgam von Stimme und Sound. Sie arbeitet mit den realen Geräuschen der Stadt. Es sind authentische Beobachtungen und Aufnahmen, die in ihre Texte einfließen, dann aber etwas ganz Neues schaffen. Sprache trifft auf elektronische Texturen und überarbeitete Tondokumente, entstanden wie aus einer Art Feldforschung. Die Gedichte handeln von einer Stadt, die gleichermaßen real wie imaginiert ist, und sie beschreiben eine Landschaft zwischen Dystopie und paralleler Realität.
Gespräch sowie zweisprachige Lesung von Anna Luňáková und ihrer Übersetzerin Julia Miesenböck.

Musikalische Begleitung: Jakub Štourač
Moderation: Manfred Müller

20.00 Uhr

Die »Ursonate« in Performance  

Die »Ursonate« ist ein Lautgedicht, komponiert in den Sätzen einer Sonate, und gehört zu den wichtigsten Werken des europäischen Dadaismus. An ihr arbeitete Kurt Schwitters insgesamt 9 Jahre, von 1923–1932. 
Von Schwitters wurde die »Ursonate« als sprachmusikalische Komposition für eine Stimme konzipiert. Der Text erlaubt jedoch – fordert vielleicht sogar – szenische Anordnungen, sodass Pavel Novotný und Jaromír Typlt daraus ein Stück für zwei Stimmen entwickelt haben. Ihre Performance wurde im Mai 2006 in Liberec uraufgeführt, feiert also 20-jähriges Bühnenjubiläum, und ist nun erstmals in Wien zu erleben.

Gemeinsam mit dem Festival ›Vienna Meets Prague‹