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22
Februar 20
Sa.
19:30

 

mitSprache-Fest

Podiumsgespräch, Spoken Word, Konzert und Dance Party zum Abschluss des gemeinsamen Projekts ›Was kann Literatur‹ der Österreichischen Häuser der Literatur
mitSPRACHE

Es treten auf: Marko Dinić, Michaela Gründler, Elias Hirschl, Nicolas Mahler, Mieze Medusa, Precious Chiebonam Nnebedum und Ursula Poznanski.

Musik: Aeham Ahmad (Piano), DJ Dalia Ahmed (FM4)

Moderation: Julia Brunner, Tomas Friedmann, Barbara Mayer (allesamt mitSprache-Projektteam)

mitSprache ist eine Initiative von: Literaturhaus Mattersburg; Robert Musil-Institut/Musilhaus Klagenfurt; OÖ. Literaturhaus im StifterHaus Linz; Literaturhaus Salzburg; Literaturhaus Graz; Literaturhaus am Inn, Innsbruck; Franz-Michael-Felder-Archiv, Bregenz; Alte Schmiede, Wien; Literaturhaus Wien; Österreichische Gesellschaft für Literatur, Wien.
Weitere Informationen: www.mit-sprache.net

20
Februar 20
Do.
18:00

 

Ohrenschmaus am Badeschiff

LITERARISCHE INKLUSION

Der Literaturpreis Ohrenschmaus, der Texte von Menschen mit Lernbehinderung und Schreibtalent prämiert, und die Österreichische Gesellschaft für Literatur veranstalten erstmals gemeinsam eine Lesung. Ziel ist es, Inklusion über den Weg der Literatur erlebbar zu machen. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Themen Umwelt und Politik gelegt.

Mit Vea Kaiser, AutorInnen der ›Forum Logos Gruppe‹ (Christian(e) Kargl, Martin Kautnik,  Hermann Resch, Karin Brenner) und Dietmar Tauchner.

Musikalische Begleitung:
Joachim Fleischhacker (Piano), Martin Kautnik (Gesang)

Gemeinsam mit dem ›Inklusiven Literaturcafé Ohrenschmaus‹ am Badeschiff.
*Mit dem Rollstuhl zu erreichen über die Promenade bei der Urania oder über die Schiffsanlegestelle am Schwedenplatz

17
Februar 20
Mo.
18:30

 

Andrea Grill und Simone Hirth

DA CAPO - LITERATUR IM CAFÉ CENTRAL

Andrea Grill: »Cherubino« (Zsolnay)
Eine starke Frau, zwei Männer, eine Schwangerschaft und die große Oper – Andrea Grills neuer Roman erzählt von einer Sängerin zwischen Kind und Kunst.

Simone Hirth: »Das Loch« (Kremayr & Scheriau)
»Briefe einer Mutter, die zu schreiben versucht, aber kaum noch dazu kommt.«
Simone Hirth überzeugt »mit ihrem ganz eigenen und neugierigen Blick auf die Welt und schafft den Spagat zwischen Wut und Optimismus«. (Verlag)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Gemeinsam mit dem Café Central 

*Bitte benutzen Sie den Seiteneingang in der Herrrengasse 14 (Visavis der Geschäfte Zirkus und Van Laack)

13
Februar 20
Do.
19:00

 

Elisabeth Klar

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Elisabeth Klar: »Himmelwärts« (Residenz)

Die Bar »Himmelwärts« ist ein Zufluchtsort der AußenseiterInnen und Nachtgestalten – und eine Utopie, für die es sich für »Sylvia, das Füchslein« und Jonathan, dem »ein gefiederter Tumor aus dem Rücken wächst« zu kämpfen lohnt. Der dritte Roman der Wiener Autorin, die 2015 mit »Wie im Wald« ein fulminantes Debut feierte, »verbindet Poesie mit klaren politischen Ansagen zu einem ungewöhnlichen und hochaktuellen Roman.« (Verlag).

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

30
Jänner 20
Do.
18:30

 

Przemysław Chojnowski

»Zbigniew Herbert in Österreich«
LITERATUR.GESCHICHTE

Przemysław Chojnowski (Hg.): »Zbigniew Herbert in Österreich« (Peter Lang Verlag)

Der Band widmet sich ausgewählten Texten des polnischen Lyrikers und Essayisten Zbigniew Herbert und geht auf zum Teil wenig bekannte Fakten aus seiner Biographie ein, die dessen enge Verbindungen zu Österreich belegen, wo Herberts internationale Karriere begann.

Przemysław Chojnowski, Małgorzata Bogaczyk-Vormayr und Alois Woldan, die Beiträge für den Band verfasst haben, sprechen über Herberts Leben und Werk, dazu werden Bilder gezeigt.

Aus Zbigniew Herberts Werken liest Bettina Rossbacher.

Moderation: Manfred Müller

Gemeinsam mit dem Polnischen Institut
Anschließend Erfrischungen

Anmeldung erbeten unter 01/5338159 oder office(at)ogl.at!

23
Jänner 20
Do.
19:00

 

Saša Stanišić

Eichendorff mit Migrationshintergrund
TACHELES MIT DANIELA STRIGL

Zuletzt war sein Name in aller Munde – mit seiner Dankesrede für den Deutschen Buchpreis und seinem Einspruch gegen Peter Handkes Nobelpreis. Aber es ist an der Zeit, auch wieder über seine eigenen Bücher zu reden, und genau das wird Daniela Strigl mit Saša Stanišić tun. Mit den Romanen »Wie der Soldat das Grammofon repariert« (2006), »Vor dem Fest« (2014) und zuletzt dem preisgekrönten »Herkunft« hat sich der gebürtige Bosnier als einer der wichtigsten, gewitztesten und experimentierfreudigsten Erzähler Deutschlands profiliert, dessen literarisches Forschungsgebiet von Višegrad bis zur Uckermark reicht. Lesen wird Saša Stanišić auch.

22
Jänner 20
Mi.
19:00

 

Stefan Zweig

›Salzburger Ausgabe‹
LITERATUR.GESCHICHTE

Stefan Zweig: »Verwirrung der Gefühle: Die Erzählungen, Band II 1913-1926« (Band III der ›Salzburger Ausgabe‹: Das erzählerische Werk von Stefan Zweig in sieben Bänden; hg. von E. Erdem und K. Renoldner; Zsolnay)

Ein »Höhepunkt seines literarischen Schaffens. Als Spezialist für tragische Leidenschaften, Erotik, ausweglose Liebe und dämonische Verstrickungen schreckt er in seinen meisterhaften Erzählungen nicht vor Tabus zurück«. (Verlag)

Mit der Mitherausgeberin des Bandes Elisabeth Erdem und den beiden Gesamtherausgebern der ›Salzburger Ausgabe‹ Werner Michler und Klemens Renoldner.

Moderation: Manfred Müller

16
Jänner 20
Do.
19:00

 

Hans Lebert

BIOGRAFIEN

Jürgen Egyptien: »Hans Lebert. Eine biografische Silhouette« (Sonderzahl)

Die erste biografische Annäherung an Hans Lebert, diesen »Achttausender der österreichischen Nachkriegsliteratur« (Elfriede Jelinek), »macht erkennbar, dass Lebert sein Werk mit äußerster Disziplin einem nicht unkomplizierten Leben abgerungen hat« und bietet »erstmals eine auf viele unbekannte Quellen und Bilder gestützte zusammenhängende Darstellung seiner Vita«. (Verlag)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

9
Jänner 20
Do.
19:00

 

Franz Kafka: »Brief an den Vater«

KAFKA / LITERATUR.GESCHICHTE

»Manchmal stelle ich mir die Erdkarte ausgespannt und Dich quer über sie hin ausgestreckt vor.«

Franz Kafkas berühmter Brief, über hundert handgeschriebene Seiten lang, wurde im November 1919 verfasst – und nie abgeschickt. Zu Entstehung, Inhalt und Bedeutung sprechen Alfred Schmidt und Manfred Müller.

Lesung: Charlotte Aigner

Gemeinsame Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur.

17
Dezember 19
Di.
19:00

 

LESE.AUSLESE

Zum Jahresende präsentieren und kommentieren Katja Gasser und Cornelius Hell im Rahmen einer ganz persönlichen Bücherschau ihre Favoriten unter den literarischen Neuerscheinungen aus den Herbstprogrammen deutschsprachiger Verlage.

Nora Bossong: »Schutzzone« (Suhrkamp)
Lars Saabye Christensen: »Die Spuren der Stadt« (btb)
Drago Jančar: »Wenn die Liebe ruht« (Zsolnay)
Sophie Reyer: »Mutter brennt« (Keiper)
János Térey: »Budapester Überschreitungen« (Arco)
Olga Tokarczuk: »Die Jakobsbücher« (Kampa)
Irena Veisaitė,  Aurimas Švedas: »Ein Jahrhundertleben in Litauen« (Wallstein)
Josef Winkler: »Der Stadtschreiber von Kalkutta« (Suhrkamp)

Diesmal gibt es zudem ein Jubiläum zu feiern: Seit genau zehn Jahren stellen die beiden ihre Lieblingsbücher in der Literaturgesellschaft vor.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Anschließend Punsch und Kekse