Programmarchiv durchsuchen

24
Jänner 19
Do.
19:00

 

Gerhard Amanshauser

AUTOR*INNEN.LEXIKON

Gerhard Amanshauser: »Die Freude am Nichtstun. Kurzprosa, Aphorismen und Autobiographisches« (Klever)

»Gerhard Amanshausers Spezialität war immer die knappe Form. »Die Freude am Nichtstun« versammelt seine inte-
ressantesten Kurzprosatexte aus dem Nachlass. – Ein idealer Einstieg in die Gedanken­welt eines Unangepassten.
Weit da­von entfernt, ein Prophet zu sein, trifft seine radikale Kritik heute wieder den Nerv der Zeit.« (Verlag)

Martin Amanshauser stellt das Buch vor und spricht zum Werk seines Vaters.
Es liest Bettina Rossbacher

Moderation: Ursula Ebel

22
Jänner 19
Di.
19:00

 

LITERATUR.GESCHICHTE

PETER ROSEGGER

»Peter Rosegger. Ausgewählte Werke« (4 Bände, mit Vorwort, Materialien und Kommentar, hrsg. von Daniela Strigl und Karl Wagner / Styria)

Die zum 100. Todesjahr erschienene neue Leseausgabe der »Ausgewählten Werke« Roseggers bietet erstmals für ein breites Publikum eine verlässliche Textfassung der bekanntesten Werke eines der meistgelesenen österreichischen Schriftsteller.

Daniela Strigl und Karl Wagner stellen die Ausgabe vor. Dazu lesen und kommentieren sie ihre persönlichen Lieblingsstellen aus Peter Roseggers Werk.

Moderation: Manfred Müller
Im Anschluss Erfrischungen

21
Jänner 19
Mo.
19:00

 

LITERATUR.GESCHICHTE

THOMAS BERNHARD

»Bernhard Handbuch. Leben – Werk – Wirkung« (Hrsg.: Martin Huber, Manfred Mittermayer / J.B. Metzler)

Das Handbuch bietet mit Beiträgen von über 60 Forscherinnen und Forschern einen umfassenden Überblick über das Leben und Werk – von den Prosawerken und Theaterstücken bis zu den journalistischen Arbeiten, Reden und Interviews. Zudem gibt es u.a. ausführliche Kapitel zu »Kontexten und Diskursen« und zur deutschsprachigen und internationalen Rezeption.

Martin Huber und Manfred Mittermayer stellen den Band vor.

Martin Schwab liest ausgewählte Wien-Stellen aus Thomas Bernhards Werk.

Moderation: Manfred Müller

16
Jänner 19
Mi.
19:00

 

Heinrich Detering

In allen Sätteln gerecht
TACHELES MIT DANIELA STRIGL

Er ist einer der vielseitigsten und brillantesten Akteure des deutschen Wissenschafts- und Literaturbetriebs: Als Professor für Germanistik schrieb Heinrich Detering Standardwerke über Thomas Mann, Nietzsche, Andersen und – Bob Dylan; er war 2011 bis 2017 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied der Bachmannpreis-Jury. Er übersetzt aus dem Dänischen – und er ist Lyriker.

An diesem Abend wird Heinrich Detering Gedichte lesen, und im Gespräch mit Daniela Strigl wird es außerdem um alles andere gehen.

11
Jänner 19
Fr.
18:15

 

Max Brod und Franz Kafka

KAFKA / LITERATUR.GESCHICHTE

»DANKE FÜR ALLES!«
Max Brod und Franz Kafka

Vor 50 Jahren, am 20. Dezember 1968, starb Max Brod, Franz Kafkas Freund, Herausgeber und Biograf. 
Dieser Vortrags- und Leseabend widmet sich der mehr als 20jährigen Freundschaft zwischen den beiden Autoren in all ihrer Vielschichtigkeit. 
Dabei werden Brods Leben und Werk ebenso thematisiert wie seine Idealisierung des Freundes bis hin zum Umgang mit Kafkas Nachlass. 
Im Zentrum stehen die Briefe, in denen alle Facetten dieser Beziehung zum Vorschein kommen.

Zu Max Brod und Franz Kafka sprechen Alfred Schmidt und Manfred Müller.
Lesung: Charlotte Spitzer

Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur

18
Dezember 18
Di.
19:00

 

LESE.AUSLESE

Zum Saisonausklang präsentieren und kommentieren Katja Gasser und Cornelius Hell im Rahmen ihrer ganz persönlichen Bücherschau literarische Neuerscheinungen aus den Herbstprogrammen deutschsprachiger Verlage.

Ljuba Arnautovic: Im Verborgenen (Picus)
Bora Ćosić: Im Zustand stiller Auflösung (Schöffling & Co.)
Michal Hvorecky: Troll (Tropen)
László Krasznahorkai: Baron Wenckheims Rückkehr (S. Fischer)
Verena Mermer: Autobus Ultima Speranza (Residenz)
Peter Nádas: Leni weint. Essays (Rowohlt)
Karl-Heinz Ott: Und jeden Morgen das Meer (Hanser)
Goran Vojnović: Unterm dem Feigenbaum (Folio)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Im Anschluss Punsch und Kekse

14
Dezember 18
Fr.
18:00

 

LITERATUR.GESCHICHTE

OTFRIED KRZYZANOWSKI (1886-1918)

»›Diese Zeit ist nicht die meine und die Tage fliehn.‹ Kaffeehausliterat, Bohemien, Hungerpoet« (Hrsg. Elisabeth Buxbaum und Christian Fridrich / Wieser Verlag)

Im November 1918 zerfiel nach mehr als vier Kriegsjahren mit Millionen Todesopfern die Habsburger Monarchie. Gleichsam stellvertretend für den Untergang des Reiches schied am 30. November 1918 in Wien der Dichter Otfried Krzyzanowski aus dem Leben. Sein literarisches Œuvre ist gering und fast zur Gänze in Vergessenheit geraten. Man anekdotisierte ihn, der die gesamten Kriegsjahre zwischen Café Central und Herrenhof pendelte, zum Kaffeehausliteraten, Bohemien und Hungerpoeten – starb er doch an Verelendung, Krankheit und vor allem Hunger.

Es sprechen Elisabeth Buxbaum und Christian Fridrich.
Lesung: Martin Haidinger (Sprecher Ö1)

Musik: Martina Warecka (Violine) und Mark Peters (Cello)

Im Anschluss eine kleine Labung

6
Dezember 18
Do.
19:00

 

LITERATUR.GESCHICHTE

CHRISTINE LAVANT

Zum Abschluss der neuen Werkausgabe im Wallstein Verlag: »Christine Lavant: Werke in vier Bänden« (im Auftrag des Robert-Musil-Instituts der Universität Klagenfurt und der Hans Schmid Privatstiftung hrsg. von Klaus Amann und Doris Moser)

Doris Moser, Mitherausgeberin der Werkausgabe, spricht über Christine Lavant.

Bettina Rossbacher liest Prosa und Gedichte aus Christine Lavants Nachlass.

Drei kurze musikalische Intermezzi: Marie Orsini-Rosenberg (Cello)

Moderation: Ursula Ebel

5
Dezember 18
Mi.
19:00

 

Doron Rabinovici

WERK.GÄNGE MIT BRIGITTE SCHWENS-HARRANT

Brigitte Schwens-Harrant lädt in ihrer Gesprächsreihe Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch die eigenen literarischen Werke zu wandern. Gespräch und Lesung wechseln dabei einander ab, poetologische Entwürfe werden sichtbar, unterschiedliche Texte hörbar.

An diesem Abend unternimmt sie mit dem Schriftsteller und Historiker Doron Rabinovici einen Gang durch seine Werke (von »Suche nach M.« über »Andernorts« und »Die Außerirdischen« bis zum jüngst erschienen »Alles ist möglich«) und spricht mit ihm dabei auch über das Verhältnis von Literatur und Wirklichkeit, Geschichte und Gegenwart.

30
November 18
Fr.
17:00

 

TAG DES 18. JAHRHUNDERTS 2018

DIGITALE GEISTESWISSENSCHAFTEN

Die ›Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts‹ hält ihre jährliche Festveranstaltung ab. Diese möchte heuer an das vieldiskutierte Thema der Digitalen Geisteswissenschaften heranführen: Zwischen Netzwerkanalyse und Distant Reading gibt es in Österreich zahlreiche Projekte, die auf digitalem Weg neue Fragen an bekanntes Material stellen.

Thomas Stäcker: Digital Humanities in der deutschen Frühneuzeit- und Aufklärungsforschung

Thomas Wallnig führt durch den Abend.

Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts.
Nach der Veranstaltung werden Sekt und Brötchen gereicht.