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13
Dezember 23
Mi.
19:00

 

Katja Gasser und Cornelius Hell

LESE.AUSLESE

Zum Jahresende präsentieren und kommentieren Katja Gasser und Cornelius Hell ihre persönlichen Favoriten unter den literarischen Neuerscheinungen aus den Herbstprogrammen deutschsprachiger Verlage.

Ihre diesjährige Auswahl:

Sofia Andruchowytsch: »Die Geschichte von Uljana. Das Amadoka-Epos 2« (Ü: Alexander Kratochvil, Maria Weissenböck; Residenz)
Xaver Bayer: »Poesie« (Jung und Jung) 
Marica Bodrožić: »Mystische Fauna. Von der Lieber der Tiere« (Matthes und Seitz)
Laura Freudenthaler: »Arson« (Jung und Jung). 
Drago Jančar: »Als die Welt entstand« (Original: Ob nastanku sveta, Ü: Erwin Köstler; Zsolnay )
Gabriele Kögl: »Brief vom Vater« (Elster & Salis Wien)
Christine Lavant: »Ich bin maßlos in allem. Biographisches« (ausgewählt und kommentiert von Klaus Amann unter Mitarbeit von Brigitte Strasser; Wallstein)
Julian Schutting: »Auf vertrauten Umwegen. Datierte Blätter 2011-2016« (Otto Müller)
Jan Wagner: »Steine & Erden. Gedichte« (Hanser Berlin)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

Im Anschluss gibt es wie immer zum Jahresabschluss Punsch und Weihnachtskekse.

Blogbeitrag
11
Dezember 23
Mo.
19:00

 

Marta Kijowska über Wisława Szymborska

BIOGRAFIEN

Marta Kijowska: »Nichts kommt zweimal vor. Wisława Szymborska. Eine Biografie« (Schöffling)

»In ›Nichts kommt zweimal vor‹, der ersten deutschsprachigen Biografie der Nobelpreisträgerin von 1996, bringt uns Marta Kijowska, die große Kennerin der polnischen Literatur, eine faszinierende Persönlichkeit näher, deren vielbeachtete Gedichte – mal verspielt und selbstironisch, mal bitter und tieftraurig – bis heute berühren.« (Verlag)

Lesung: Bettina Rossbacher
Moderation und Gespräch: Martin Pollack

Gemeinsam mit dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM)

Blogbeitrag
6
Dezember 23
Mi.
19:00

 

Margarete Wagner über Gustav Mahler

LITERATUR.GESCHICHTE

Margarete Wagner: »Das Lied von der Erde« des textverarbeitenden Dichters Gustav Mahler als Krönung einer über 1000-jährigen Textüberlieferung

Mit Gustav Mahlers dichterisch modifiziertem und kompositorischem Spätwerk »Das Lied von der Erde« erreichte die 1300-jährige Rezeptionsgeschichte der chinesischen Lyrik der T’ang-Zeit aufgrund ihres internationalen Bekanntheitsgrades ihren vorläufigen Höhepunkt.

Der Weg dazu wurde von heute vielfach kaum mehr bekannten Übersetzer*innen und Dichter*innen bereitet, deren bedeutsame Leistung als Kulturvermittler*innen hier ihre Würdigung finden soll.

Eine Veranstaltung der ›Franz Grillparzer Gesellschaft‹

Blogbeitrag
5
Dezember 23
Di.
19:00

 

Aufgrund der wetterbedingten Verkehrssituation muss diese Veranstaltung VERSCHOBEN werden.

Propagandist des verlorenen Postens
TACHELES MIT DANIELA STRIGL

Wolfgang Matz

Er war prägender Lektor des Hanser-Verlags, hat u.a. Simone Weil, Julien Green und George Simenon übersetzt und faszinierende Portraits und Studien vorgelegt, über Stifter und Baudelaire, Flaubert und Benjamin und über »Die Kunst des Ehebruchs« – in der Literatur wohlgemerkt.

Wolfgang Matz mischt sich aber auch in aktuelle Debatten ein; jüngst warf er etwa den Deutschen vor, sie hätten ihre Klassiker längst »entsorgt«. Auch darum wird es im Gespräch mit Daniela Strigl gehen, außerdem um die Berufsgeheimnisse des Lektors und das »politisch korrekte« Übersetzen.

Und Wolfgang Matz wird aus seinem eben erschienenen Buch über einen großen Außenseiter der deutschen Literatur lesen: »Rudolf Borchardt. Der verlorene Posten« (Wallstein).

Moderation und Gespräch: Daniela Strigl

4
Dezember 23
Mo.
19:00

 

Manès Sperber

LITERATUR.GESCHICHTE

Manès Sperber: »All das Vergangene ...« (hg. von Mirjana Stančić; der Band beinhaltet: »Die Wasserträger Gottes«, »Die vergebliche Warnung« und »Bis man mir Scherben auf die Augen legt«)
Band 1 von: Manès Sperber: »Ausgewählte Werke« (hg. von Wolfgang Müller-Funk; Sonderzahl)

Mithilfe einer dreiteiligen, kommentierten Leseausgabe wird das seit Jahren vergriffene Werk des bedeutenden Schriftstellers, Philosophen und Sozialpsychologen Manès Sperber wieder zugänglich gemacht.

Den Auftakt bildet die autobiografische Trilogie »All das Vergangene«, es folgen die Romantrilogie »Wie eine Träne im Ozean« (hg. von Rudolf Isler) sowie »Essays« (hg. von Wolfgang Müller-Funk).

Über das Vorhaben, die Edition und die gegenwärtige Bedeutung Manès Sperbers spricht Wolfgang Müller-Funk, der Herausgeber der Reihe sowie Präsident der Manès Sperber-Gesellschaft, mit Mirjana Stančić, Manès Sperber-Biografin und Herausgeberin des ersten Bandes.

Lesung: Leon Lembert

Gemeinsam mit der ›Manès Sperber-Gesellschaft‹

Blogbeitrag
1
Dezember 23
Fr.
19:00

 

Milo Dor

2. Abend
SYMPOSION

Die Bedeutung von Milo Dor (1923–2005) für die österreichische Literatur nach 1945 steht in einem krassen Missverhältnis zu seinem heutigen Bekanntheitsgrad. Der in Budapest geborene Dor, der sich zeitlebens gegen Totalitarismen aller politischen Couleurs einsetzte, prägte als Autor u.a. der autobiografischen Trilogie »Raikow-Saga«, als Herausgeber und Übersetzer und nicht zuletzt durch seine Arbeit in bedeutenden literarischen Institutionen (IG Autorinnen Autoren, P.E.N.-Club) die österreichische Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.


ERINNERUNGEN AN MILO DOR

Podiumsgespräch mit José Aníbal Campos, Marianne Gruber und Ivan Ivanji, mit Original-Tonaufnahmen Milo Dors aus verschiedenen Jahrzehnten.
Moderation: Cornelius Hell

Gemeinsam mit dem Literaturhaus Wien

Blogbeitrag
30
November 23
Do.
19:00

 

Milo Dor

1. Abend
SYMPOSION

Die Bedeutung von Milo Dor (1923–2005) für die österreichische Literatur nach 1945 steht in einem krassen Missverhältnis zu seinem heutigen Bekanntheitsgrad. Der in Budapest geborene Dor, der sich zeitlebens gegen Totalitarismen aller politischen Couleurs einsetzte, prägte als Autor u.a. der autobiografischen Trilogie »Raikow-Saga«, als Herausgeber und Übersetzer und nicht zuletzt durch seine Arbeit in bedeutenden literarischen Institutionen (IG Autorinnen Autoren, P.E.N.-Club) die österreichische Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.


DER GROSSARTIGE ZEMAN STADLOBER LESEKLUB FEAT. MILO DOR

Literaturshow von und mit der Autorin Barbara Zeman und dem Schauspieler und Musiker Robert Stadlober.

Die Textauswahl quer durch Milo Dors schriftstellerisches Werk stammt von Stefan Maurer.

Musik: Culk

Blogbeitrag
29
November 23
Mi.
19:00

 

Ivan Ivanji

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Ivan Ivanji: »Der alte Jude und das Meer« (Picus)

In seinem neuen, im jugoslawischen Belgrad angesiedelten Roman erzählt der serbische Schriftsteller von einer Begegnung am Strand, die das bis dahin unspektakuläre Leben eines Gymnasiallehrers in eine völlig andere Richtung lenkt.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

Blogbeitrag
28
November 23
Di.
19:00

 

Jenny Erpenbeck über Christine Lavant

EUROPA.LITERATUR

Jenny Erpenbeck: »Über Christine Lavant« (Kiepenheuer & Witsch)
Christine Lavant: »Seit heute, aber für immer. Gedichte« (ausgewählt und mit einem Nachwort von Jenny Erpenbeck; Wallstein)

Anlässlich von Christine Lavants 50. Todestag spricht Jenny Erpenbeck über ihre seit Mitte der 90er Jahre andauernde Faszination für die Kärntner Lyrikerin. Ebenfalls im Mittelpunkt des Abends steht eine von ihr getroffene Auswahl von Gedichten Christine Lavants.

Moderation und Gespräch: Manfred Müller

Gemeinsam mit der ›Internationalen Christine Lavant Gesellschaft‹

Blogbeitrag
24
November 23
Fr.
19:00

 

Querschnitt

Aktuelle Forschungen zur Habsburger­monarchie im 18. Jahrhundert
TAG DES 18. JAHRHUNDERTS

Der ›Tag des 18. Jahrhunderts‹, ausgerichtet von der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts, widmet sich dieses Jahr dem Thema »Querschnitt. Aktuelle Forschungen zur Habsburger­monarchie im 18. Jahrhundert«.

Doris Gruber und Manuela Mayer, zwei der Herausgeberinnen, stellen das aktuelle Jahrbuch und neue Mitglieder vor. Anschließend werden die ›Franz-Stephan-Preisträger*innen‹ 2023 Florian Ambach, Gernot Mayer und Eva Seemann geehrt.

Festvortrag von Norbert Christian Wolf: »Aufklärung zwischen Euphorie und Ressentiment: Johann Pezzls ›Skizze von Wien‹«

Musik: Marcin Kranz (Barockgitarre) mit Werken von Santiago de Murcia (1673-1739)  
Moderation: Mona Garloff, Doris Gruber, Manuela Mayer, Marion Romberg und Thomas Wallnig.

Im Anschluss Umtrunk und Buffet
Gemeinsam mit der ›Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts‹

Blogbeitrag