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19
Februar 24
Mo.
19:00

 

Wolfgang Matz

Propagandist des verlorenen Postens
TACHELES MIT DANIELA STRIGL

Er war prägender Lektor des Hanser-Verlags, hat u.a. Simone Weil, Julien Green und George Simenon übersetzt und faszinierende Portraits und Studien vorgelegt.

Wolfgang Matz mischt sich aber auch in aktuelle Debatten ein; jüngst warf er etwa den Deutschen vor, sie hätten ihre Klassiker längst »entsorgt«. Auch darum wird es im Gespräch mit Daniela Strigl gehen, außerdem um die Berufsgeheimnisse des Lektors und das »politisch korrekte« Übersetzen.

Und Wolfgang Matz wird aus seinem eben erschienenen Buch über einen großen Außenseiter der deutschen Literatur lesen: »Rudolf Borchardt. Der verlorene Posten« (Wallstein).

Blogbeitrag
15
Februar 24
Do.
19:00

 

Gerhard Rühm

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Gerhard Rühm: »die gefaltete uhr. 100 zahlendichtungen« (Ritter)

»Aus der genuinen Verbindung von Zahl und Rhythmus entwickelt der Autor vielfältige sprachmusikalische Konzepte. [...] Rühms Zahlendichtungen erweisen sich in der Zusammenschau als das facettenreichste, vergnüglichste und brisanteste Corpus innerhalb dieses Genres heute.« (Verlag)

Moderation und Gespräch: Ilse Kilic

Blogbeitrag
14
Februar 24
Mi.
19:00

 

Sylvie Schenk

EUROPA.LITERATUR

Sylvie Schenk: »Maman« (Hanser)

»Mit poetischer Präzision« nähert sich die Autorin in ihrem Roman, der auf der Shortlist zum ›Deutschen Buchpreis‹ stand, ihrer eigenen Mutter an und spürt »den Fragen nach, die die eigene Familiengeschichte offenlässt.« (Verlag)

Musik: Heribert Leuchter
Moderation: Daniela Strigl

Gemeinsam mit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, der Französischen Botschaft und dem Institut français d‘Autriche

Blogbeitrag
31
Jänner 24
Mi.
19:00

 

Hugo von Hofmannsthal

BIOGRAFIEN

Elsbeth Dangel-Pelloquin, Alexander Honold: »Hugo von Hofmannsthal: Grenzenlose Verwandlung. Biographie« (S.Fischer)

»Eine große, fesselnde Biographie« über einen der wichtigsten Autoren der Wiener Moderne, die Hofmannsthals künstlerisches Schaffen, seine Netzwerke und Freundschaften sowie die Krisen und Konstanten seines Lebenswerks »vor dem geschichtlichen Hintergrund eines dramatischen Zeitenwechsels« beleuchtet. (Verlag)

Moderation: Norbert Christian Wolf

Blogbeitrag
30
Jänner 24
Di.
19:00

 

Matthias Gruber und Mario Wurmitzer

NEUE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR

Matthias Gruber: »Die Einsamkeit der Ersten ihrer Art« (Jung und Jung)

Eine junge Außenseiterin ist durch die Aneignung einer virtuellen Identität mit der Frage nach dem eigenen Selbst konfrontiert. »Dieses Buch hisst die Fahne der Literatur auf dem Müllplatz unserer Gegenwart und ist dabei hinreißend und herzerwärmend komisch.« (Verlag)

Mario Wurmitzer: »Es könnte schlimmer sein« (luftschacht)

In der im Jahr 2037 angesiedelten Dystopie gilt »Privatleben als altmodische Idee«, bis eine Mitarbeiterin beginnt, die Strukturen ihres Arbeitsplatzes zu hinterfragen. (Verlag)

Moderation: Nicole Kiefer

Blogbeitrag
29
Jänner 24
Mo.
19:00

 

Olga Flor

WERK.GÄNGE MIT BRIGITTE SCHWENS-HARRANT

In ihrer Gesprächsreihe lädt Brigitte Schwens-Harrant Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch die eigenen literarischen Werke zu wandern. Gespräch und Lesung wechseln einander dabei ab.

An diesem Abend ist Olga Flor zu Gast, die u.a. folgende Romane veröffentlicht hat: »Erlkönig« (2002), »Talschluß« (2005), »Kollateralschaden« (2008), »Die Königin ist tot« (2012), »Ich in Gelb« (2015), »Klartraum« (2017) und »Morituri« (2021).

Blogbeitrag
25
Jänner 24
Do.
19:00

 

Brigitte Schwaiger

NEUE ÖSTERREIChISCHE LITERATUR

Jürgen Kaizik: »Die gerühmte Frau« (Braumüller)

Ein Roman, der der 2010 verstorbenen Autorin Brigitte Schwaiger gewidmet ist, deren »Leben als eine exemplarische österreichische Autorinnenbiografie nach 1945 angesehen werden kann«. (Stefan Maurer)

Jürgen Kaizik spricht mit Stefan Maurer über das Buch sowie Leben und Werk Brigitte Schwaigers.

Moderation: Ursula Ebel

Blogbeitrag
23
Jänner 24
Di.
19:00

 

Robert Neumann

LITERATUR.GESCHICHTE

Robert Neumann: »Die Kinder von Wien« (Nachwort: Franz Schuh; Jung und Jung)

In seinem 1946 zunächst auf Englisch erschienenen Roman erzählt der Autor von einer Gruppe von Kindern, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs alleine mit dessen Nachwirkungen zurechtkommen muss – und setzt damit »seiner Heimat Wien ein erschütterndes Denkmal« (Verlag).

Franz Schuh spricht mit Günther Stocker über das Buch und seinen Autor und liest ausgewählte Stellen.

Moderation: Manfred Müller

Blogbeitrag
18
Jänner 24
Do.
19:00

 

Esther Kinsky

EUROPA.LITERATUR

Esther Kinsky: »Weiter Sehen« (Bibliothek Suhrkamp)

»Das Kino als Tempel verliert seine Bedeutung für gemeinschaftliche Erfahrung. Das bewegte Bild wird in Privatheit vereinzelt konsumiert. Der Ort, an dem man ein Sehen teilte, und trotzdem geschützt in der Anonymität seines Raumes verblieb, verwaist und ist geschlossen. Was bedeutet der Rückzug der Erfahrung des Blickes ins Private?

Im Gespräch mit Esther Kinsky wird der Blick auf ihre Dichtung, das lyrisch-essayistische Gelände, gerichtet sein, deren Sprache mein Kino bereichert.« (L. Mischkulnig)

Moderation: Lydia Mischkulnig

Blogbeitrag
17
Jänner 24
Mi.
19:00

 

Stefan Zweig

›Salzburger Ausgabe‹
LITERATUR.GESCHICHTE

Stefan Zweig: »Rausch der Verwandlung« (Band VI der ›Salzburger Ausgabe‹: Das erzählerische Werk von Stefan Zweig in sieben Bänden; hg. von H. Gottwald, A. Larcati; Zsolnay)

Diese Ausgabe bietet erstmals einen gesicherten Text der Originalfassung der Typoskripte des unvollendeten spannenden Romans über ein Frauenschicksal in den 1920er Jahren mit allen erhaltenen Varianten.

Mit: Peter Bruckner, Herwig Gottwald, Arturo Larcati, Klemens Renoldner

Moderation: Manfred Müller

Blogbeitrag