1
Oktober 26
Do.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

El Awadalla und Eva Lugbauer

NEUE LITERATUR AUS ÖSTERREICH / THEMENABEND DIALEKT

El Awadalla: »U-BAHN, OIDA. Wiener Schmäh auf allen Linien« (Milena)
Aus mitgelauschten Gesprächen »aus den 110 U-Bahn-Stationen Wiens« bildet die Autorin ein besonderes Bild der Stadt – und das natürlich im Dialekt. (Verlag)

Eva Lugbauer: »EADN. Lyrik« (Literaturedition NÖ)
Mundartgedichte, in denen das weibliche lyrische Ich bei einem Aufbruch und neuen Ankommen sowie der Erkundung der eigenen Herkunft begleitet wird.

Moderation: Ursula Ebel

Gemeinsam mit der Literaturedition NÖ
 

5
Oktober 26
Mo.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Patricia Mathes und Hermann Niklas

NEUE LITERATUR AUS ÖSTERREICH / LYRIK

Patricia Mathes: »wolkenbruch« (Literaturedition NÖ)
Von sprachphilosophischen Fragestellungen und häufigen Wortverbindungen ausgehend, knüpft die Autorin ihre Lyrik »von Wort zu Wort und von Wolke zu Wolke« weiter. (Verlag)

Hermann Niklas: »Dünne Orte. Gedichte« (Limbus Lyrik)
Ein Band über die Krise als »Zwischenzeit«, »geprägt von Transzendenz und Hoffnung.« (Verlag)

Moderation: Ines Scholz

Gemeinsam mit der Literaturedition NÖ

14
Oktober 26
Mi.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Erwin Einzinger

WERK.GÄNGE MIT BRIGITTE SCHWENS-HARRANT

In ihrer Gesprächsreihe lädt Brigitte Schwens-Harrant Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch die eigenen literarischen Werke zu wandern, darüber zu sprechen und daraus zu lesen.

Mit Erwin Einzinger wird sie an diesem Abend unter anderem über die Romane »Kopfschmuck für Mansfield« (1985) und »Aus der Geschichte der Unterhaltungsmusik« (2005) sowie über die Prosasammlung »Ein Rucksack voller Steigeisen« (2023) sprechen.

15
Oktober 26
Do.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Susan Neiman

JEAN-AMÉRY-LECTURE

Susan Neiman: Jean Améry, Aufklärer

Viele Texte von Jean Améry sind weltbekannt, und mit besten Gründen. Seine Reflexionen zu Auschwitz sind die unerbittlichsten, die es gibt, und die Texte zu Folter, Altern und Selbstmord sind genauso brillant und schonungslos. Weniger bekannt ist seine einzigartige Verteidigung der Aufklärung – vielleicht, weil es unklar bleibt, wie die beiden Teile seines Werks zusammenhängen. Doch Amérys Einstehen für die Aufklärung, das sich nicht nur in Büchern wie »Charles Bovary, Landarzt« und seinen Bekenntnissen zum 18. Jahrhundert zeigt, sondern auch in seinen Aufsätzen über Adorno und Foucault, ist ein Grundpfeiler seiner Arbeit. Der Vortrag wird die Bedeutung seines Verständnisses der Aufklärung für unsere gegenwärtige Politik und Kultur ins Zentrum rücken.

Begrüßung im Namen der Internationalen Jean Améry-Gesellschaft: Robert Menasse

Gemeinsam mit der Internationalen Jean Améry-Gesellschaft 
 

16
Oktober 26
Fr.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Michael Krüger, Manfred Osten, Katharina Pektor

THEMENABEND BRIEFE & LYRIK

Michael Krüger: »Die Wiedereinführung der Sanduhr. Gedichte« (Suhrkamp) 
Ein Band, der um zentrale Eindrücke und Erfahrungen der letzten Jahre kreist: die ländliche Umgebung, den Tod der liebsten Freunde und die »Lust« am Krieg, die noch immer »nicht zur Ruhe gekommen ist.« (Verlag)

Peter Handke, Manfred Osten: »›Sterne glänzend im angebissenen Apfel.‹ Briefe 1979–2024« (hg. von Katharina Pektor; Wallstein) 
Ein von einem »Lehrer-Schüler-Verhältnis« bestimmter Dialog, der sich wie »eine kleine Schule der Poesie« liest. (Katharina Pektor)

Podiumsgespräch: Michael Krüger, Manfred Osten, Katharina Pektor
Lesung: Michael Krüger, Dörte Lyssewski 
Moderation: Manfred Müller, Katharina Pektor

Gemeinsam mit der Österreichischen Nationalbibliothek und der Deutschen Botschaft in Wien

20
Oktober 26
Di.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Links, wo das Kunstherz schlägt oder Die Alarmbereite: Kathrin Röggla

TACHELES MIT DANIELA STRIGL

Sie gehört zu den markantesten Stimmen der deutschsprachigen Dramatik und Prosa: Die Salzburgerin Kathrin Röggla, die nach 28 Jahren in Berlin-Neukölln nun in Köln lebt, wo sie an der Kunsthochschule für Medien Literarisches Schreiben lehrt. Als hellwache Zeitgenossin durchleuchtet und kommentiert sie nicht nur auf dem Theater, vielübersetzt und hochdekoriert, die Schwachstellen und Schattenseiten unserer Gesellschaft – mit Entrüstung, Witz, seherischem Scharfblick und dem ästhetischen Arsenal der Avantgarde.

Der Titel ihres jüngsten Essaybandes »Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen.« (2025) verkündet das Gegenteil ihres Programms, was Kathrin Röggla im Gespräch mit Daniela Strigl wie auch im Vortrag aus ihrem Buchprojekt »Das amerikanische Jahrhundert« unter Beweis stellen wird.

21
Oktober 26
Mi.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Anastasius Grün

LITERATUR.GESCHICHTE

Dietmar Scharmitzer: Anastasius Grün. Lebensspuren und Nachlass.

Im September 2026 jährt sich zum 150. Mal der Todestag des Dichters und Staatsmanns Graf Anton von Auersperg, der unter dem Pseudonym Anastasius Grün Liebesgedichte und patriotische Balladen veröffentlichte.

Der Pionier des österreichischen Liberalismus verschwand spätestens seit 1918 aus dem allgemeinen Bewusstsein; das gilt auch für seine Korrespondenz, die, noch weitgehend unaufgearbeitet, in Archiven in Graz und Wien liegt. Viele Erkenntnisse sind daraus zu gewinnen; über poetische Motivationen und über politische Ambitionen, über die Beziehungen der Literaten untereinander und Konzepte zur Entwicklung der Monarchie und Europas.

Einleitung: Christian Neuhuber

Eine Veranstaltung der Franz Grillparzer-Gesellschaft