Mai 26
Mo.
18:00
Franz Kafka Studien- und Gedenkraum, Hauptstraße 187, 3400 Klosterneuburg-Kierling
Franz Kafkas »Josefine«
Christian Reiner liest Franz Kafkas letzte Erzählung »Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse«
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: info(at)franzkafka.at
Nach einer Ermunterung von Wolf Wondratschek,
Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur
Mai 26
Mi.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Erika Mitterer
Die österreichische Schriftstellerin Erika Mitterer (1906–2001) ist zwar erst 1965 von der evangelischen Konfession zum Katholizismus konvertiert. Trotzdem kann ihr literarisches Werk im Kontext der gesamteuropäischen christlich-katholischen Renaissance der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesehen werden. Die Tagung will dieses literarische Umfeld erkunden.
ERÖFFNUNG
Präsentation einer »Zeitkapsel« aus Erika Mitterers Nachlass durch Nikola Herweg vom Deutschen Literaturarchiv Marbach.
Moderation: Hubert Arnim-Ellissen
Anschließend Austausch bei kleinem Buffet
Eine Anmeldung ist erforderlich: christoph.gstaltmeyr(at)erika-mitterer.org
Gemeinsam mit der Erika Mitterer-Gesellschaft, mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Stadt Wien
Mai 26
Do.
09:30
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Erika Mitterer
Die österreichische Schriftstellerin Erika Mitterer (1906–2001) ist zwar erst 1965 von der evangelischen Konfession zum Katholizismus konvertiert. Trotzdem kann ihr literarisches Werk im Kontext der gesamteuropäischen christlich-katholischen Renaissance der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesehen werden. Die Tagung will dieses literarische Umfeld erkunden.
ERSTER TAG
09:30 Uhr Eröffnung
10:00 Uhr Herwig Gottwald (Univ. Salzburg): Erika Mitterers katholische Sozialisation.
10:30 Uhr Lucjan Puchalski (Univ. Wrocław): Heimito von Doderers Konversion zum Katholizismus im Kontext seiner Tagebücher.
11:30 Uhr Waldemar Zacharasiewicz (Univ. Wien): Zur Rolle und Reichweite katholischer Erzähler:innen aus dem US-amerikanischen Süden.
12:00 Uhr Marek Rajch (Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu): Deutsche katholische Schriftsteller und die literarische Zensur in der Volksrepublik Polen 1945–1955.
12:30 Uhr Aneta Jachimowicz (Univ. Olsztyn): Katholizismus und Papst Silvester II. in den Romanen von Teodor Parnicki und Gerhart Ellert – ein vergleichender Blick auf die Ideenwelt.
15:30 Uhr Frank Thomas Grub (Univ. Uppsala): Theodor Haeckers Tag- und Nachtbücher – eine Re-Lektüre im Lichte des Katholizismus.
16:00 Uhr Markus Kleinert (Carl Friedrich von Siemens Stiftung / München): Eine Herzensangelegenheit. Theodor Haeckers Theorie des Gefühls und literarische Praxis.
17:00 Uhr Ralf Georg Czapla (Univ. Heidelberg): Zwischen Volksverein und Mitterer-Kreis. Hans Leifhelm als katholischer Dichter.
Gemeinsam mit der Erika Mitterer-Gesellschaft, mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Stadt Wien
Mai 26
Fr.
10:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Erika Mitterer
Die österreichische Schriftstellerin Erika Mitterer (1906–2001) ist zwar erst 1965 von der evangelischen Konfession zum Katholizismus konvertiert. Trotzdem kann ihr literarisches Werk im Kontext der gesamteuropäischen christlich-katholischen Renaissance der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesehen werden. Die Tagung will dieses literarische Umfeld erkunden.
ZWEITER TAG
10:00 Uhr Ulrike Tanzer (Univ. Innsbruck): Grabenkämpfe im literarischen und theologischen Gelände. Zur Gründung und Positionierung des Otto-Müller-Verlags Salzburg
10:30 Uhr Thomas Pittrof (Kath. Univ. Eichstätt-Ingolstadt): Die Modernisierung und Internationalisierung der christlich(-katholischen) Literatur in Westdeutschland: Das Beispiel des Paulus-/Georg-Bitter-Verlags (Recklinghausen) in den 1950er- und 1960er Jahren.
11:30 Uhr Louise-Marie Jandl (Univ. Wien): »Die Marriot ist fromm geworden«. Emilie Matajas Novellensammlung Mit der Tonsur im Kontext der katholischen Literaturbewegung um 1900.
12:00 Uhr Markus Ender (Univ. Innsbruck): »Wegweiser für den mit seinem ganzen Sein einsatzbereiten Christen«: Ludwig von Ficker und der Brenner im Kontext des literarischen Katholizismus der Zwischenkriegszeit.
12:30 Uhr Lukas Pallitsch (Univ. Wien): Franz Werfels religiöse Schreibweise, Motive und Identität.
15:00 Uhr Astrid Nischkauer (Wien): Themen und Motive aus dem Katholizismus im Werk von Melitta Urbancic.
15:30 Uhr Torsten Voß (Univ. Klagenfurt:) Jeder Tag/Eintrag ein Bekenntnis? Inszenierungsformen katholischer Autorschaft in literarischen Tagebüchern des Renouvau catholique. Léon Bloy, Paul Claudel, Julien Green, Hugo Ball.
16:30 Uhr Christoph Fackelmann (Wien): Wort, Logos, stummes Zeichen – Lyrikpoetologien der Zwanziger- und Dreißigerjahre im Horizont eines »christlichen Realismus«.
17:00 Uhr Jörg Krappmann (Univ. Olmütz): Indifferenz oder Distanzierung? Erika Mitterer und die Verfahren des Magischen Realismus.
Gemeinsam mit der Erika Mitterer-Gesellschaft, mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Stadt Wien
Mai 26
Di.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Verena Gotthardt und Anna Silber
Verena Gotthardt: »Die jüngste Zeit« (Wallstein)
»Erkundungen von Erinnerungen, Zeit und Vergänglichkeit«, die sich zwischen Lyrik und Prosa bewegen. (Verlag)
Anna Silber: »Wie die Hasen« (Picus)
Ein Roman über eine der letzten Zeitzeuginnen der »Mühlviertler Hasenjagd« und über die Frage nach der Vergänglichkeit von individueller und kollektiver Erinnerung.
Moderation: Nicole Kiefer
Mai 26
Di.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Jutta Person
Ob es um Literaturwissenschaft oder Philosophie oder Biologie geht, um Kunst, Geist oder Natur, die aus Südbaden gebürtige Germanistin und Italianistin mit Wohnsitz Berlin nähert sich ihrem Gegenstand stets mit Klugheit, Akribie und guter Laune. Als Kritikerin u.a. für die Süddeutsche und die Zeit arbeitet Jutta Person mit filigranem Besteck, für das Philosophie Magazin betreut sie seit Jahren die ›Bücher‹-Seiten, und zur Naturkunden-Reihe bei Matthes & Seitz hat sie die großartigen Portraits »Esel« und »Korallen« beigesteuert. 2023 wurde all dies mit dem ›Alfred-Kerr-Preis‹ und dem ›Johann-Heinrich-Merck-Preis‹ der Deutschen Akademie belohnt.
Mit Daniela Strigl wird sie über das weite Feld ihrer Interessen sprechen und aus ihrem neuen Naturkunden-Portrait »Palmen« (Matthes & Seitz) vortragen.
Mai 26
Mi.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Marie Iljašenko
Marie Iljašenko: »Menschen hören überhaupt nur sehr wenig« (übers. von J. Miesenböck; Anthea)
»Ein eindringlicher Gedichtband über das Zusammenleben von Mensch und Natur – präzise beobachtet, poetisch verdichtet und mit einer Stimme, die selbst im Lärm der Stadt hörbar ist.« (Verlag)
Dolmetsch: Julia Miesenböck
Moderation: Ursula Ebel
Gemeinsam mit CzechLit und dem Tschechischen Zentrum Wien
Mai 26
Do.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Zsuzsanna Gahse und Armin Senser
Zsuzsanna Gahse: »Spielbeginn. Verrutschungen« (Edition Korrespondenzen)
Die Autorin lässt eine Theatertruppe auf einer Bühne erproben, »was Theater sein kann« und erschafft dabei »überraschende Situationen […], mal komisch, mal bedrohlich.« (Verlag)
Armin Senser: »Das Maß aller Dinge« (Edition Korrespondenzen)
Der Monolog eines Sohnes an den abwesenden Vater, in dem das Unvermögen, miteinander zu sprechen, verhandelt wird.
Moderation: Ursula Ebel
Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung und in Kooperation mit prolit
Mai 26
Di.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Lukáš Cabala
Lukáš Cabala: Denkst du noch an Trenčín? (übers. von S. Bose; Allee Verlag)
Ein Panorama der Heimatstadt des Autors – eines Ortes, dessen Geschichte, Verflechtungen, Persönlichkeiten und deren Erinnerungen die kulturelle Bedeutung Mittelosteuropas widerspiegeln. Trenčín, Kulturhauptstadt Europas 2026, wird zu einer Bühne, auf der sich Zeitgeschichte, lokale Ereignisse und persönliche Erlebnisse miteinander verknüpfen.
Dolmetsch: Saša Petrášová
Moderation, Gespräch: Stefanie Bose
Gemeinsam mit dem Slowakischen Institut Wien und dem Slovak Literary Centre Bratislava
Mai 26
Do.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Einblicke in die Welt der Schreibpädagogik.
Anja Benning, Louise Kienzl, Erika Kronabitter (Hg*innen): »Schreibpädagogik. Eine Einführung« (Beltz Juventa)
Das Schreiben ist eine kreative Kunstform, die Gedanken, Gefühle und Erfahrungen zum Leben erweckt. Schreibpädagogisches Schreiben macht Spaß und hat gesellschaftliche Relevanz: »Menschen stärken ihre (Schreib-)Stimmen, Teilhabe wird ermöglicht und Räume für Reflexion, Dialog und Perspektivwechsel werden geschaffen.« (Verlag)
Der Einführungsband bietet Einblicke in die Welt der Schreibpädagogik: mit Beiträgen von über dreißig Autor*innen.
Ein Gespräch mit den Herausgeberinnen Anja Benning, Louise Kienzl und Erika Kronabitter sowie Überraschungsgästen.
Moderation: Semier Insayif
Gemeinsam mit BÖS (Berufsverband Österreichischer Schreibpädagog*innen)
