April 26
Mi.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Anna Beata Háblová
In seiner Gesprächsreihe lädt Michael Stavarič Autor*innen aus Tschechien ein und überrascht diese mit ungewöhnlichen Fragen: zu ihrem Werk, der Literatur im Allgemeinen und dem Zustand der Welt im Besonderen.
An diesem Abend sind die tschechische Autorin Anna Beata Háblová und ihre Übersetzerin Julia Miesenböck mit dem Roman »Die Schicht« (Geparden Verlag) zu Gast.
Gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum Wien
April 26
Do.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Leopold Federmair und Klemens Renoldner
Leopold Federmair: »Ein Schrein auf dem Kaufhausdach. Shinto-Gedichte« (Edition Tandem)
Eine lyrische Annäherung an die japanische Kultur. Der genaue Blick des Autors »fängt Unspektakuläres ein und macht es zu etwas Besonderem.« (Verlag)
Klemens Renoldner: »Die Wolken von beiden Seiten gesehen« (Sonderzahl)
Das Leben eines Wiener Regisseurs wird durch einen Brief aus dem weit entfernten Brasilien aufgewühlt.
Moderation: Manfred Müller
April 26
Di.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Sophie Rois
Manche nennen sie die »Grande Dame« des Berliner Theaters, aber das passt nicht wirklich zu ihr: Als eine der eigenwilligsten und klügsten Schauspielerinnen des deutschen Sprachraums hat Sophie Rois ihre Mühlviertler Herkunft weit hinter sich gelassen und an der Volksbühne in Inszenierungen von Frank Castorf und René Pollesch Kultstatus erreicht. Sie hat Kinofilmen (etwa Clemens Schönborns »Fräulein Phyllis« oder Tom Tykwers »Drei«) ihren Stempel aufgedrückt und Fernsehkrimis wie den »Tatort« zum Ereignis gemacht. Als Hörbuchinterpretin stellt sie die fragile Spröde ihrer Stimme in den Dienst an der Literatur. Mit dem ›Bundesverdienstkreuz am Bande‹ erhielt sie 2025 den höchsten deutschen Orden.
Mit Daniela Strigl spricht Sophie Rois vor allem über ihre Lieblingsbücher und -stücke und liest ausgewählte Passagen.
April 26
Do.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Isabella Breier und Andreas Pavlic
Isabella Breier: »Kosmo« (Septime)
Die Autorin erzählt vom Versuch der Rekonstruktion und Archivierung menschlicher Gedanken- und Gefühlshaushalte und entlässt ihre Protagonistin auf eine »von Geschichten in Geschichten wimmelnde Investigationsexpedition.« (Verlag)
Andreas Pavlic: »Selige Unruhe« (Edition Atelier)
Ein Roman über die versuchte Rettung eines Klosters, der die Protagonistinnen »bis zu den Beginen ins 14. Jahrhundert führt« und zeigt, »dass es für zivilen Widerstand immer einen Weg gibt.« (Verlag)
Moderation: Ursula Ebel
April 26
Mo.
20:00
Ateliertheater, Burggase 71, 1070 Wien
Das Kafka-Konzert!
20. und 23. April 2026, jeweils 20:00 Uhr
Nach (der Erzählung) »Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse« von Franz Kafka.
Mit Christian Reiner (Stimme) und Beate Wiesinger (Kontrabass),
nach einer Ermunterung von Wolf Wondratschek.
Tickets über https://ateliertheater.wien/programm/ ab € 17,-
April 26
Di.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Reibeisen. Das Kulturmagazin aus Kapfenberg #43
Textproben aus dem aktuellen Heft lesen Heinz Achtsnit, Lisa Deutschmann, Florian Mayer König, Wolfgang Mayer König, Kurt F. Svatek und Sigrid Uhlig.
Moderation: Sepp Graßmugg
Gemeinsam mit dem Europa-Kulturkreis Kapfenberg
April 26
Do.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
poesie und/als behausung
In der Reihe ›VERSsprechen‹ lädt Semier Insayif jeweils zwei Dichter/Dichterinnen ein, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen über ihre Gedichte, über den Stellenwert der Poesie in ihrem Leben, über die Positionierung der Poesie in der gegenwärtigen Literatur und mehr ...
Lorena Pircher: »eure stimmen eure sprachen« (edition exil)
Angelika Rainer: »Zweckbau für Ziegen« (Haymon)
Zwei Gedichtbände, die das Konstrukt »zu hause« und die Konstruktion »Behausung« implizit und explizit umkreisen, durchkreuzen und fokussieren und damit darüber hinaus die Poesie als eine Behausung ins Spiel bringen.
April 26
Fr.
18:00
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
Das tschechische Kulturfestival in Wien
Das interdisziplinäre Festival ›Vienna Meets Prague‹, kuratiert von Ludger Hagedorn, erlebt seine siebte Auflage. Von 22. bis 25. April finden an verschiedenen Orten in Wien Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Filmvorführungen statt.
Alle Informationen zum Festival: viennameetsprague.com
18:00 Uhr
Anna Luňáková: City Amalgam
Anna Luňáková Poesie ist ein Amalgam von Stimme und Sound. Sie arbeitet mit den realen Geräuschen der Stadt. Es sind authentische Beobachtungen und Aufnahmen, die in ihre Texte einfließen, dann aber etwas ganz Neues schaffen. Sprache trifft auf elektronische Texturen und überarbeitete Tondokumente, entstanden wie aus einer Art Feldforschung. Die Gedichte handeln von einer Stadt, die gleichermaßen real wie imaginiert ist, und sie beschreiben eine Landschaft zwischen Dystopie und paralleler Realität.
Gespräch sowie zweisprachige Lesung von Anna Luňáková und ihrer Übersetzerin Julia Miesenböck.
Musikalische Begleitung: Jakub Štourač
Moderation: Manfred Müller
20.00 Uhr
Die »Ursonate« in Performance
Die »Ursonate« ist ein Lautgedicht, komponiert in den Sätzen einer Sonate, und gehört zu den wichtigsten Werken des europäischen Dadaismus. An ihr arbeitete Kurt Schwitters insgesamt 9 Jahre, von 1923–1932.
Von Schwitters wurde die »Ursonate« als sprachmusikalische Komposition für eine Stimme konzipiert. Der Text erlaubt jedoch – fordert vielleicht sogar – szenische Anordnungen, sodass Pavel Novotný und Jaromír Typlt daraus ein Stück für zwei Stimmen entwickelt haben. Ihre Performance wurde im Mai 2006 in Liberec uraufgeführt, feiert also 20-jähriges Bühnenjubiläum, und ist nun erstmals in Wien zu erleben.
Gemeinsam mit dem Festival ›Vienna Meets Prague‹
April 26
Mo.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Zdenka Becker und Cornelia Travnicek
Zdenka Becker: »Tanzen im Kopf« (Amalthea)
Die Autorin erzählt von der Pflege einer Frau, deren Geist in einem gelähmten Körper steckt. Ein Roman, der zeigt, »wie aus einem aussichtslosen Ende ein Neuanfang entstehen kann.« (Verlag)
Cornelia Travnicek: »Ich erzähle von meinen Beinen« (Picus)
Wie fühlt sich das Leben mit Neurodivergenz an? Um diese Frage kreist das neue Buch der Autorin, das die Überforderung und den Zusammenbuch einer Mutter in den Mittelpunkt rückt.
Moderation: Ines Scholz
