3
Dezember 24
Di.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Adéla Knapová

CZ-AT (t∫æt) MIT MICHAEL STAVARIČ

Adéla Knapová: »Eine Pussy im Ukraine Krieg« (»Zbabělé zápisky z ukrajinské války«; teilw. übers. von D. Kouba)

In seiner Gesprächsreihe lädt Michael Stavarič Autor*innen aus Tschechien ein und überrascht diese mit ungewöhnlichen Fragen: zu ihrem Werk, der Literatur im Allgemeinen und dem Zustand der Welt im Besonderen.

An diesem auf Tschechisch und Deutsch stattfindenden Abend spricht Adéla Knapová über ihre nur wenige Stunden nach Kriegsbeginn im Februar 2022 angetretene Reise in die Ukraine und das daraus entstandene Buch.

Dolmetscherin: Helena Novak

Gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum Wien

Blogbeitrag
4
Dezember 24
Mi.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Hans-Gerd Koch: Kafkas Briefe aus den letzten 
Lebensjahren

KAFKA 2024 / LITERATUR.GESCHICHTE

Im Gespräch mit Manfred Müller spricht Hans-Gerd Koch, Mitherausgeber der Historisch-Kritischen Kafka-Ausgabe, über Franz Kafkas Korrespondenzen von 1921 bis zu dessen Tod, editorische Fragen, die verschwundenen Briefe an Dora Diamant sowie Unterschiede zwischen Kafkas frühen Briefen und jenen aus den letzten Lebensjahren.

Moderation: Manfred Müller
Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur

Blogbeitrag
5
Dezember 24
Do.
19:00

Österreichisches Kulturforum in Prag, Jungmannovo nám. 753/18, 110 00 Nové Město, Tschechien

 

Hans-Gerd Koch

›Kafkas Briefe aus den letzten 
Lebensjahren‹ und ›Kafkas letzte Reise‹
KAFKA 2024 / LITERATUR.GESCHICHTE

Zum feierlichen Abschluss des Kafka-Jahres 2024 lädt das Österreichische Kulturforum Prag zusammen mit dem Goethe Institut Tschechien zum Gespräch mit Hans-Gerd Koch und Manfred Müller ein.

Hans-Gerd Koch ist Mitherausgeber der großen kommentierten Werkausgabe „Franz Kafkas Briefe aus den letzten Lebensjahren 1921 bis 1924“, deren fünfter und letzter Band im Oktober nächsten Jahrs erscheint. In diesem Werk finden sich 334 Briefe aus den letzten Lebensjahren bis zu Franz Kafkas Tod, darunter 21 hier erstmals veröffentlichte Briefe.

Im Gespräch mit Manfred Müller, Präsident der österreichischen Franz Kafka Gesellschaft, spricht Hans-Gerd Koch über Franz Kafkas Korrespondenzen von 1921 bis zu dessen Tod, editorische Fragen, die verschwundenen Briefe an Dora Diamant sowie Unterschiede zwischen Kafkas frühen Briefen und jenen aus den letzten Lebensjahren.

Danach wird der Dokumentarfilm „Kafkas letzte Reise“ gezeigt, der in Kooperation mit der Österreichischen Nationalbibliothek entstanden ist.

Sprache Deutsch
Eintritt frei

  • Sprache
     
9
Dezember 24
Mo.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Kafka übersetzen

KAFKA 2024 / ÜBER.SETZEN

Im Jahr des 100. Todestages ist Franz Kafka weltweit präsent. Zentrale Voraussetzung dafür sind die Übersetzungen seiner Werke. Am heutigen Abend sprechen bedeutende Übersetzer*innen über Kafkas Werke und deren Übersetzungsgeschichte sowie über seine Rezeption in Norwegen, Russland, Spanien und der Türkei.

Mit Regaip Minareci, Mikhail Rudnitskiy und Arild Vange

Moderation: José Aníbal Campos
Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft gemeinsam mit der IG Übersetzerinnen Übersetzer und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur

Blogbeitrag
11
Dezember 24
Mi.
19:00

Österreichische Botschaft in Frankreich, 6 Rue Fabert 75007 Paris

 

»Kafka in Österreich, Kafka und Österreich«

KAFKA 2024 / ROUND TABLE TALK

Anlässlich der Veröffentlichung des Sammelbandes „Kafka in Österreich, Kafka und Österreich“ lädt das Kulturforum Paris zu einer Podiumsdiskussion an der Österreichische Botschaft Paris ein. Zu Gast sind der Herausgeber Stéphane Pesnel, ein renommierter, auf österr. Literatur spezialisierter Germanist an der Sorbonne Universität; der Präsident der Österreichischen Kafka-Gesellschaft Manfred Müller; sowie Jacques Lajarrige, Germanistik-Professor in Toulouse.

Der Sammelband beleuchtet Kafkas komplexe Beziehung zur „Austriazität“ und untersucht, wie Kafkas Werk die künstlerische Identität und Ästhetik zentraler Figuren der österreichischen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts beeinflusst hat. Die Publikation ist Teil der Schriftenreihe Forum: Österreich, herausgegeben von Jacques Lajarrige, die sich der österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts widmet.

Diese Podiumsdiskussion bildet den Abschluss des Kafka-Jahres 2024, das das Kulturforum Paris gemeinsam mit dem Tschechischen Kulturinstitut Paris und dem Goethe-Institut Paris  organisiert hat.

12
Dezember 24
Do.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Grillparzer und Kafka

KAFKA 2024 / LITERATUR.GESCHICHTE

Alfred Schmidt: ›Blutsverwandte – Bemerkungen zu Franz Kafkas Grillparzer-Rezeption‹

Wie Kafka in einem Brief an seine Verlobte Felice Bauer vom September 1913 schrieb, sah er in Franz Grillparzer einen »eigentlichen Blutsverwandten«. »Der arme Spielmann« zählte zu Kafkas »Kultbüchern«, die er mit Begeisterung laut vorlas. Mehr noch aber erkannte er in Grillparzers Biografie erstaunliche Parallelen zu seinem eigenen Leben und Leiden.

Eine Veranstaltung der Franz Grillparzer Gesellschaft

14
Dezember 24
Sa.
15:00

CEFA de Rennes (Centre Franco-Allemand de Rennes), 35 Rue Saint-Melaine, 35000 Rennes, Frankreich

 

›Dunkle Stunden und helle Tage‹

Franz Kafka, Wien und Österreich
KAFKA 2024 / VORTRAG

KONFERENZ: 1914-2024 Franz Kafka in Wien: Die letzten Tage eines Genies im Exil

15:00 Uhr
Manfred Müller:  ›Dunkle Stunden und helle Tage. Franz Kafka, Wien und Österreich‹.

Er präsentiert die literarischen Werke und Publikationen aus Kafkas letzter Lebensphase. Im Mittelpunkt stehen dabei seine „Gesprächsblätter“, die Kafkas letzte Gedanken offenbaren, nachdem er aufgrund seiner Kehlkopftuberkulose durch ärztliches Anraten zum Schweigen gebracht wurde.

Der Vortrag findet auf Deutsch statt, wird aber simultan ins Französische übersetzt.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine Signierstunde seines Buches „Kafka träumt“ statt, gefolgt von einem Empfang mit Kaffee und Kuchen nach österreichischer Art, darunter Apfelstrudel und Sachertorte.

16
Dezember 24
Mo.
19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Katja Gasser und Cornelius Hell

LESE.AUSLESE

Zum Jahresende präsentieren und kommentieren Katja Gasser und Cornelius Hell ihre persönlichen Favoriten unter den literarischen Neuerscheinungen aus den Herbstprogrammen deutschsprachiger Verlage.

Ihre diesjährige Auswahl:

• Marica Bodrožić: »Das Herzflorett« (Luchterhand)
• Ivan Cankar: »Das Haus der Barmherzigkeit. Plus: Frau Judith.« (Edition Meerauge)
• Anšlavs Eglītis: »Schwäbisches Capriccio« (Guggolz)
• Miljenko Jergovic: »Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered« (Suhrkamp-Verlag)
• Marianna Kijanowska: »Babyn Jar. Stimmen« (Suhrkamp)
• Teresa Präauer: »Wie man einen Apfel isst« (Wallstein)
• Olga Tokarczuk: »E.E.« (Kampa)
• Frank Witzel: »Die Möglichkeiten einer Micky Maus« (Verbrecher Verlag)

Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Im Anschluss gibt es wie immer zum Jahresabschluss Punsch und Weihnachtskekse.

Blogbeitrag
20
Dezember 24
Fr.
19:30

artP.kunstverein, Paul Katzbergerplatz 5, 2380 Perchtoldsdorf

 

Die letzten Tage von Franz Kafka

precarium Labor für Kunst • Elisabeth Schafzahl • Philipp Wegan
KAFKA 2024 / AUSSTELLUNG

ERÖFFNUNG: 
Fr, 20.12.2024, 19:30 Uhr
artP-mjusig mit Bruckner/Siewert-Duo Sylvia Bruckner -akkordeon/zither, Martin Siewert-guitars/electronics

So, 12.01.2025, 11:00 Uhr Finissage: Pavel Schmidt spricht über Franz Kafka

ÖFFNUNGSZEITEN
21. Dezember 2024 – 20. Jänner 2025, Fr. 16:00-19:00 Uhr, Sa 10:00-13:00 Uhr, So 10:00-13:00 Uhr
Eintritt frei bei allen Veranstaltungen
Kontakt: Brigitte Lang/ artPverein@a1.net / www.art-P.at

precarium Labor für Kunst • Elisabeth Schafzahl • Philipp Wegan www.precarium.at

In seinen letzten Lebenstagen 1924 durfte Franz Kafka nicht mehr sprechen, notierte daher, was er sagen wollte, auf Zettel. Diese Texte sind mit kurzen Abrissen alltäglicher Kommunikation und typischen Sprachbildern Kafkas Dokumente von Schmerz und Krankheit und lassen den nahenden Tod erahnen. Sie bilden den Kern und den Ausgangspunkt der Ausstellung Die Letzten Tage von Franz Kafka.

Die von Elisabeth Schafzahl und Philipp Wegan kuratierte Ausstellung bildet einen Dialog zwischen Kunst und Literatur. Zur Ausstellung erscheint eine Kartenedition (Verlag Bibliothek der Provinz) mit Texten von Manfred Müller (Österreichische Franz Kafka Gesellschaft), Willi Bergthaler (Johannes Kepler Universität Linz) und Pavel Schmidt (Mitherausgeber der Zeichnungen von Franz Kafka).

Peter Angerer, Franz Blaas, Maryam Farhang, Josef Fürpaß, Anna Goldgruber, Richard Jurtitsch, Brigitte Lang, Georg Lebzelter, Franziska Maderthaner, Nicolas Mahler, Elisabeth Schafzahl, Pavel Schmidt, Erhard Stöbe, Ida Szigethy und Philipp Wegan haben Texte aus dem Zettelwerk ausgesucht, um sie eigenen Werken hinzuzufügen.