April 24
Mi.
19:00
Literaturhaus am Inn, Josef-Hirn-Straße 5, 6020 Innsbruck
Nicolas Mahler
Nicolas Mahler: »Komplett Kafka« (Suhrkamp 2023) und »Kafka für Boshafte« (Insel TB 2023)
2024 jährt sich Franz Kafkas Todestag zum 100. Mal. Mit zwei besonderen künstlerischen Arbeiten ehrt der Comic-Künstler Nicolas Mahler den wohl einflussreichsten Autor des 20. Jahrhunderts. In Komplett Kafka (Suhrkamp 2023) setzt Mahler Kafkas Leben und Werk mit minimalistischem Zeichenstil witzig-pointiert in Szene. In Kafka für Boshafte (Insel TB 2023) würdigt Mahler mit einer von ihm ausgewählten und illustrierten Textsammlung aus Kafkas Tagebüchern und Briefen dessen komische Seite. Zwei Bücher, die weniger bekannte Seiten von Franz Kafka zeigen, der neben dem Schreiben auch leidenschaftlich gern zeichnete und für seine legendären Lachanfälle bekannt war.
Moderation und Gespräch: Manfred Müller
April 24
Mi.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Stephan Roiss und Christine Vescoli
Stephan Roiss: »Lauter« (Jung und Jung)
Die Feier des Lebens »in Versenkung und Ekstase« eines krebskranken Musikers, der auf einer Reise durch Italien Versöhnung mit sich selbst und dem Leben findet. (Verlag)
Christine Vescoli: »Mutternichts« (Otto Müller)
Ein Debutroman, der sich die Frage stellt, wie es gelingen kann, die Geschichte der eigenen Mutter nach deren Ableben zu erzählen.
Moderation: Ursula Ebel
BlogbeitragApril 24
Do.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Endlichkeit
Eva Schörkhuber rückt den Tod ins Zentrum der Aufmerksamkeit, Ilse Kilic den ›Sankt Immerleinstag‹ und das beängstigende ›Nie Mehr‹.
Benjamin Rizy erklärt, warum Isotope mancher Elemente sich am Ende ihrer Lebenszeit in andere Elemente verwandeln.
Moderation: Nicole Kiefer
In Anschluss Erfrischungen
April 24
Mo.
19:00
Café Central, Arkadenhof*, Herrengasse 10, 1010 Wien
Vladimir Vertlib und Erich Klein
Vladimir Vertlib: »Die Heimreise« (Residenz)
Als die junge, gerade ihren Arbeitsdienst fern der Heimat leistende Lina Nachricht von der schweren Krankheit ihres Vaters erhält, tritt sie einen Roadtrip quer durch die Sowjetunion an.
Eine »gnadenlose Satire auf die Absurdität der sowjetischen Diktatur in den 50er-Jahren« und zugleich eine Hommage an die eigene Mutter. (Verlag)
Erich Klein spricht mit dem Autor über die historischen Hintergründe des Romans.
Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit dem Café Central Wien
*Bitte benutzen sie den Eingang in der Herrengasse direkt zum Arkadenhof
April 24
Di.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Helwig Brunner und Erwin Uhrmann
Helwig Brunner: »Flirren« (Droschl)
Im 25. Jahrhundert ist die Erde zu einem nur noch schwer bewohnbaren Planeten geworden. Doch »was bleibt vom Leben, wie wir es heute kennen? Was von unseren Werten?« (Verlag)
Erwin Uhrmann: »Zeitalter ohne Bedürfnisse« (Limbus)
Ein in einer alternativen Welt angesiedelter Roman über die Bedingungen des Zusammenlebens und Überlebens der Menschen unter besonderen Umständen – und über die »Frage nach dem Sinn all dessen«. (Verlag)
Moderation: Nicole Kiefer
BlogbeitragApril 24
Do.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
›Reibeisen‹. Das Kulturmagazin aus Kapfenberg #41
Präsentation des Heftes 41 von ›REIBEISEN‹.
Aus dem aktuellen Heft lesen Manon Bauer, Elisabeth M. Jursa, Barbara Kuhness, Anton Mantler und Caro Reichl.
Begrüßung: Marianne Gruber
Moderation: Sepp Graßmugg
Gemeinsam mit dem ›Europa-Kulturkreis Kapfenberg‹
Im Anschluss Erfrischungen
April 24
Sa.
18:00
KunstHausWien, Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien
Andrea Grill und Anna Kim
Andrea Grill spricht über ›Die DNA der Würde‹, ihr gemeinsames Projekt mit der albanischen Autorin und Übersetzerin Albana Shala.
Anna Kim präsentiert ihre Zusammenarbeit mit dem norwegischen Schriftsteller und Übersetzer Arild Vange zum Thema ›Schabe & Schmetterling‹.
Im Rahmen der Ausschreibung ›Imagine Dignity‹ des Außenministeriums gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur beschäftigen sich österreichische Autor*innen und ihre ausländischen Projektpartner*innen mit dem Themenfeld Mensch/ Natur/ Künstliche Intelligenz und gehen in Essays und Prosatexten der Frage nach, in welcher Welt wir 2040 leben möchten. Ausgewählte Textbeiträge der Ausschreibung werden im Laufe des Festivals an sechs Terminen präsentiert und im Klima Biennale Pavillon im KunstHausWien (oder: in der Biennale Zentrale im KunstHausWien) gelesen.
Moderation: Christoph Thun-Hohenstein (Leiter der Sektion für Internationale Kulturangelegenheiten im Außenministerium)
Eine gemeinsame Lesereihe des Außenministeriums, der Klima Biennale Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur.
April 24
Di.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Reiner Stach
Franz Kafka: »Der Process. Kommentierte Ausgabe« (Hg. von Reiner Stach; Wallstein)
»Neu ediert und kommentiert vom Kafka-Biographen Reiner Stach lädt dieser Band dazu ein, Kafkas »Process« noch einmal oder zum ersten Mal mit frischem Blick zu lesen.« (Verlag)
Reiner Stach stellt die Neuausgabe vor und wirft einen Blick in »Kafkas Werkstatt«.
Moderation und Gespräch: Manfred Müller
Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft
BlogbeitragApril 24
Mi.
17:00
Goethe-Institut Norwegen, Maridalsvelen 33P, 0175 Oslo, Norwegen
Franz Kafkas letzter Aufenthalt
Als Ergänzung zu der Ausstellung “The Castle” anlässlich des 100. Todestages von Franz Kafka, hält Charlotte Aigner einen Vortrag über Kafkas letzten Aufenthalt.
Anhand von Fotos, Postkarten, Briefen und anderen Dokumenten berichtet sie über seine letzten Tage im Sanatorium Hoffmann, im österreichischen Kierling.
Das Programm findet in Zusammenarbeit mit den österreichischen und tschechischen Botschaften in Oslo statt.
April 24
Do.
18:30
Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien
Maskeraden
Alfred Pfoser, Béla Rásky, Hermann Schlösser: »Maskeraden. Eine Kulturgeschichte des Austrofaschismus« (Residenz)
Das Buch beleuchtet das österreichische Alltags- und Kulturleben zwischen Katholizismus, Operettenseligkeit, Sportbegeisterung und liberaler Hochkultur in den »sich verfinsternden Jahren 1933-1938«. (Verlag)
Moderation: Günter Kaindlstorfer
Gemeinsam mit dem Wien Museum und der Wienbibliothek im Rathaus
BlogbeitragApril 24
Sa.
19:00
ARTSPACE MOROKUTTI VENEDIG, Via Garibaldi Fondamenta San Gioachin 490a, 30125 Venedig
Die letzten Tage von Franz Kafka
ERÖFFNUNG:
20 April 2024, 19:00 Uhr
Eröffnung: Manfred Müller (Österreichische Franz Kafka Gesellschaft)
ÖFFNUNGSZEITEN
21 April – 30. Juni 2024, Di - So 16:00 - 19:00 Uhr
In seinen letzten Lebenstagen 1924 durfte Franz Kafka nicht mehr sprechen, notierte daher, was er sagen wollte, auf Zettel. Diese Texte sind mit kurzen Abrissen alltäglicher Kommunikation und typischen Sprachbildern Kafkas Dokumente von Schmerz und Krankheit und lassen den nahenden Tod erahnen. Sie bilden den Kern und den Ausgangspunkt der Ausstellung Die Letzten Tage von Franz Kafka.
Die von Elisabeth Schafzahl und Philipp Wegan kuratierte Ausstellung bildet einen Dialog zwischen Kunst und Literatur. Zur Ausstellung erscheint eine Kartenedition (Verlag Bibliothek der Provinz) mit Texten von Manfred Müller (Österreichische Franz Kafka Gesellschaft), Willi Bergthaler (Johannes Kepler Universität Linz) und Pavel Schmidt (Mitherausgeber der Zeichnungen von Franz Kafka).
Peter Angerer, Franz Blaas, Maryam Farhang, Josef Fürpaß, Anna Goldgruber, Richard Jurtitsch, Brigitte Lang, Georg Lebzelter, Franziska Maderthaner, Nicolas Mahler, Elisabeth Schafzahl, Pavel Schmidt, Erhard Stöbe, Ida Szigethy und Philipp Wegan haben Texte aus dem Zettelwerk ausgesucht, um sie eigenen Werken hinzuzufügen.
Achtung wichtig für Tagestouristen (ohne Übernachtung) in Venedig im Zeitraum von Donnerstag, 25. April bis Sonntag, 5. Mai und an allen Wochenenden von Samstag, 11. Mai, bis Sonntag, 14. Juli 2024. Im genannten Zeitraum gilt die "Eintrittskarte" für Venedig.
April 24
Mo.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Ödön von Horváth
Ödön von Horváth: »Wiener Ausgabe sämtlicher Werke. Historisch-kritische Edition« (Hg. von Klaus Kastberger; De Gruyter)
Die am ›Franz-Nabl-Institut‹ der Universität Graz kürzlich fertiggestellte neue Ausgabe macht in 19 großformatigen Bänden erstmals das Gesamtwerk Ödön von Horváths zugänglich. Der Gesamtherausgeber Klaus Kastberger sowie Nicole Streitler-Kastberger und Martin Vejvar, die Herausgeber*innen des finalen 19. Bandes, präsentieren die Edition.
Nikolaus Kinsky liest ›Best of Horváth‹
Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit der Wienbibliothek im Rathaus
Im Anschluss Erfrischungen
April 24
Mi.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Dora Kaprálová und Nataša von Kopp
Dora Kaprálová: »Herr Niemand und die weiße Finsternis. Ein Gruselbuch für Kinder« (Ü: Nataša von Kopp; Ill: Darja Čančíková; Balaena)
In der dritten Ausgabe der neuen Reihe von Michael Stavarič sind Dora Kaprálová und ihre Übersetzerin Nataša von Kopp zu Gast und stellen das Buch in einer performativen Lesung vor.
Moderation: Michael Stavarič
Gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum Wien
BlogbeitragApril 24
Do.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
20 Jahre ›BÖS‹
Vorträge, Lesungen, Ausstellung visueller Poesie und Gespräch »Über die Lehr- und Lernbarkeit von Literatur«
Mit Petra Ganglbauer, Brigitta Höpler, Semier Insayif, Anna Kim, Cornelia Stahl und den ›BÖS‹-Absolvent*innen‹ Christin Figl und Hubertus September.
Moderation: Semier Insayif
Gemeinsam mit ›BÖS‹ (Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen)
Im Anschluss Erfrischungen
April 24
Mo.
19:00
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Fatima Naqvi
Sie gehört zu den prägenden und einprägsamsten Stimmen der österreichisch-deutschen Literatur- und Filmwissenschaft in den USA. Geboren in New York, aufgewachsen dort und in Wien sowie Perchtoldsdorf, lehrt sie heute an der Yale University. In ihren höchst klugen, facettenreichen Büchern beschäftigt sich Fatima Naqvi u.a. mit Michael Haneke, Elfriede Jelinek, Thomas Bernhard und der Architektur. Mit Daniela Strigl wird sie sich über die Probleme der Vermittlung österreichischer Literatur und Kultur im nordamerikanischen Kontext unterhalten, aber auch über das US-Universitätssystem, ihre Sicht von außen auf das aktuelle Film- und Literaturschaffen sowie über ihre Lieblingsautor*innen. Außerdem wird Fatima Naqvi aus einem noch unveröffentlichten Buch zur Architektur- und Kulturgeschichte des Krankenhauses lesen.
Moderation: Daniela Strigl
Blogbeitrag